Hier geht´s um die Wurst – Um die Weißwurst – Hier findet Ihr alles Wissenswerte und noch einiges mehr…



Die Weißwurst feierte am 22.02.2007 ihren 150. Geburtstag. Und wir wollen der „Weißen“ hiermit ein Denkmal setzen. Sie hat es sich redlich verdient. Höchste Zeit der Faszination Weißwurst mal richtig auf die Pelle zu rücken. Was darf rein in die Wurst? Was hat es mit dem Weißwurstläuten auf sich? Wie bestellt man die Weißwurst richtig? Was ißt man dazu? Wie wird sie richtig zubereitet? Und die Frage aller Fragen: Wie wird die Weißwurst standesgemäß verzehrt? Wir geben Ihnen die richtige Antwort zu Ihren Fragen…

…die Weißwurst ist mehr als nur eine Mahlzeit. Sie ist Kult, Mythos und bayer. Lebensgefühl.

„Althergebrachtes möchten wir vermitteln. Aber auch den modernen Zeiten wollen wir uns nicht verschliessen.“

Aus bayerischen Gaststätten, Wirtshäusern oder Restaurants sind sie nicht mehr wegzudenken und in vielen Ländern werden sie nicht selten auf klischeehafte Art und Weise mit der deutschen Esskultur verknüpft.Aber irgendwann musste die Weisswurst ja erfunden worden sein. Es mag ja die eine oder andere Geschichte in der Welt herumgeistern. Ich jedenfalls, glaube nur diese Eine. Sie ist halt die schönste Geschichte.

Gasthaus zum ewigen Licht

Die Geburt. Die „Erfindung“ der Weisswurst

Die Erfindung war die des Zufalls, als der Metzgermeister Sepp Moser in der Faschingshektik anno domini 1857 im Gasthaus „Zum ewigen Licht“ (am Marienplatz neben Hugendubel) keine Rinderdärme mehr fand und ein Lehrling Schweinedärme brachte. Anfangs wurden die Weißwürscht noch gar skeptisch beäugt, erfreuten sich aber dann großer Beliebtheit, da diese Brotzeit einfach handzuhaben war. Damals, wie auch heute,biss man von der Weissen einfach ab. Ein Besteck hatten diese Herren nicht gebraucht.

In den letzten Ausgaben der „Abendzeitung“ konnte man lesen, daß die Münchner Weißwurscht gar einer anderen Wurst entsprungen wäre, die Weißwurscht gar schon länger existierte und somit eigentlich auch gar keine Münchner Erfindung gewesen wäre.
Nun, selbst wenn die Weißwurscht aus der Mittel-Mongolei stammen würde, wäre sie immer noch ohne Zweifel ein Münchner Original. Denn:
Wer die Weißwurscht mit Himbeergeschmack (in Hamburg) erfindet, die Weißwurscht mit Haut (USA, England, China, Japan, etc.) isst, den soll eh entweder der „Deife“ holen oder der soll sich dabei erst gar nicht erwischen lassen.

Entgegen der Behauptung, daß man die Weißwurscht nicht nach 12 Uhr Essen darf, ist Quatsch und nicht mehr zeitgemäß. Das hatte zum einen den Grund, daß man die Weißwurscht nicht lange lagern konnte, zweitens war die Weißwurscht auch quasi eine Art Ablöse-Essen der jeweiligen Kellnerschicht und der Kundschaft und die Weißwurscht ist eine Brotzeit, KEINE Hauptmahlzeit.
Selbstverständlich gibt es sture Tradionalisten, aber selbst die muß es geben.

Auch wenn die Geschichte nicht ganz stimmen sollte. Schön ist Sie auf alle Fälle.

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von Weisswurst-Blog-Zwiesel Veröffentlicht in Allgemein