Schön zu hören…


Am 30.3.2012 war es soweit. Unsere Deandla haben ihre 1.CD professionell aufgenommen. Drei Lieder sind auf der CD verewigt. Natürlich das Weißwurst Lied und dann noch………aber lasst Euch überraschen. Die CD ist natürlich käuflich zu erwerben. Der Preis für den Tonträger ist nicht mehr, als das ein Weißwurst Essen (3Weißwürste, 2 Weißbier und 2 Brezn) im Gasthaus kostet. Wir dürfen uns auf diesem Wege bei den Herren der Firma Singpoint recht herzlich für ihre Unterstützung bedanken. Professionell haben sie die CD fertiggestellt.

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Weißwurst in der Brezn


Weißwurst in der Brezn. Oder. Wie bekomme ich die Weißwurst in die Brezn?

Letzte Woche wurde uns ein Rezept aus Bodenmais zugeschickt, das wir erst gar nicht glauben wollten. Erst nach genauerem Hinsehen haben wir bemerkt, dass dieses Rezept von 1921 datiert ist. In alter Schrift nieder geschrieben und mit genauesten Erklärungen: Schon zu Urzeiten haben sich unsere Vorfahren Gedanken über die Verfeinerung, besser gesagt, die Weiterentwicklung der Weißwurst gemacht. Wir haben uns aufgemacht zu den „Kropferten“ nach Bodenmais zur Hüterin dieses Rezeptes. Es handelt sich hier um die betagte Dame Nannerl Wölfke, geb. 1913 und noch gut in Schuss. Wir wollten wissen, ob sie die Entstehung dieses Gerichtes genauer erklären könne. Und ob sie das konnte. Das war für uns wie ein Lotto Sechser. Wie die Nannerl berichtet, haben auch schon unserer Vorfahren gerne die Weißwurst genossen. Aber eher selten, da die Leute damals sehr arm waren. Aber ab und an haben sie es schon krachen lassen. Der Nannerl ihr Vater war Bergmann im Bergwerk im Silberberg in Bodenmais. Eine kräfteraubende, lebensgefährliche Arbeit mussten sie im Berg verrichten, um ihre Familie durchfüttern zu können. Eher schlecht als recht. Die Kinder mussten damals nach der Schule das Mittagessen im sog. Henkelmann zum Berg bringen. Die Frauen daheim wussten wohl, welche Arbeit ihre Männer im Berg verrichten mussten. Und wie es halt so war, haben sich einige Ehefrauen darüber Gedanken gemacht, wie man manchmal den Männern eine Freude machen könne. Und da kam eine Frau (der Name ist nicht bekannt, die Red.) auf die glorreiche Idee, den Männern die Weißwurst auf den Berg zu bringen. Aber alles einzeln, das wäre zu kompliziert gewesen. Die Frauen experimentierten herum und fanden die Lösung. Die Weißwurst in der Brezn war geboren. Dieses Rezept ist also mehr eine Verlegenheitserfindung als ein Rezept im ursprünglichem Sinn. Kurz und knapp: Die Weißwurst wurde einfach in einen Breznknödl gepackt. Rumms. Das war´s dann. Einfach aber genial. Wir haben nun versucht, diese geniale Lösung nachzukochen. Was dabei herausgekommen ist, kann man auf dem Bild oben links sehen. Der „Weißwurstbreznknödl“.

Lindberger ist Fan Nr.115


Hallo,
Mein Nam is Martin Stadler, kimm aus Lindberg und wad gern Mitglied in da Weißwurst-Gmoa. Mei Beruf is Informatikkaufmann.
Meine Hobbies san:
– Mei gloane Computerfirma
– Sport…. vor allem Kung Fu
– de Bayerische Natur
– und Shisha Raucha
 Mei Weißwurst is i ghaidld mit bsteck. Und af alle Fälle muas a Brezn und a Weißbier dazua.
 Schöne Griaß
 Martin Stadler
A fescher, junger Waiddla. Zum Bild den Button drücken

Seminar in Zwiesel


IMG_6956Ein Seminar der besonderen Art, fand heute früh um 9 Uhr in Zwiesel statt. Das „1. Zwiesler Weißwurstseminar“. In einer Hagener Zeitung wurde im Dezember eine Werbeanzeige geschaltet und interessierten Weißwurst Fan´s ausserhalb des Weißwurstäquators, ein Weißwurstseminar angeboten. Eine Besonderheit dieses Seminars ist, dass nur max. 4 Personen dieses Angebot wahrnehmen können. Auf diese Anzeige hin haben sich 19 neugierige Personen gemeldet. Also mussten die Teilnehmer ausgelost werden und die Nichtgewinner auf spätere Termine vertröstet werden. Den glücklichen Teilnehmern winkte ein volles Programm. Von der Zusammensetzung der Weißwurst, ihre Inhaltsstoffe, die Herstellung. Was gehört zum Verzehr einer Weißwurst? Gibt es Vorschriften über die richtige Handhabung? Insgesamt 21 Themen wurden äusserst kurzweilig von den Referenten behandelt. Gespannt und mit offenen Ohren horchten die Teilnehmer den Erklärungen.

Während die Weißwürste im gut heißen Wasserbad ziehen, begaben sich die Teilnehmer an den schön gedeckten Tisch.Während die Weiße so vor sich hinzieht, wurde das Gehörte bei einem Test überprüft. Die Fragen waren nicht zu schwierig gestaltet. Und zum guten Schluß des theoretischen Teiles gab es dann ein „Geniesser Diplom“

Gegen Mittag wurde dann vom theoretischen Teil in den praktischen gewechselt. Auf dem Tisch stehen schon die drei besten Begleiter der Weißwurst bereit: Die frische, kusprige Brezn, der süße Senf und leckere Weißbier! Beim gemeinsamen Weißwurst Essen wurde dann das Gehörte vorbildlich umgesetzt, wobei jeder auf eine genaue Ausführung achtete. Mit grossem Respekt wurde das Kultnahrungsmittel zerlegt und sichtlich genossen. Gefachsimpelt wurde während des Essens mit grossem Einsatz und Engagement. Das Weißwurst seminar war eine Mordsgaudi für Alle. Nach „getaner Arbeit“ blieb man noch lange zusammen und ließ das Seminar griawig ausklingen. Am Nachmittag unternahm man noch einen gemeinsame Ausflug bei schönstem Frühlingswetter zu den schönsten Flecken in Zwiesel.

Auf Grund der großen Resonanz wird das nächste Seminar im Mai stattfinden.