Die Butterbrezn


Heute wollen wir einmal ein bayerisches Frühstücksschmankerl vorstellen, welches sich zum wahren Verkaufsschlager emporgebuttert hat. Die Butterbrezn. Das die Brezn zur Weißwurst gehört, wie der Knödel zum Schweinern, ist ja jedem klar. Aber die Brezn kann noch mehr. Ein solches, mit Butter auffrisiertes Laugenteil kann am Morgen zum Kaffee ein wahres Geschmackserlebnis sein. Um sich so ein Highlight gönnen zu können, bedarf es schon einiger grundsätzlicher Dinge. Natürlich muss (soll) die Brezn vom Bäcker sein. Dann sollte die Brezn eine gute Konsistenz aufweisen. Will heissen. Die Brezn soll nicht hart gebacken und bröselig sein. Leichter Widerstand beim Andrücken ist ideal. Ebenso wenig wie eine dürre Brezn ist eine Gummibrezn als Butterbrezn ungeeignet. Das Messer zum Schneiden muss schneiden, also scharf sein. Die Klinge natürlich muss scharf sein. Die Butter schön streichzart, sonst wird das nix. Wir zeigen  Euch hier, wie eine Butterbrezn vorbereitet und hoffen, dass dieses Kultstück bei Euch genauso gut ankommt wie bei uns.

Und so gehts…

Um eine Butterbreze herzustellen, benötigen wir:

1. die Zutaten

2. eine Arbeitsfläche

3. ein Messer (Vorsicht! Es sollte scharf sein!)(Vorsicht! Es sollte scharf sein!)

Zuerst schneiden wir die Breze von der dicken Seite in Richtung des Knotens, der eine jede Breze kennzeichnet und in keinem Fall fehlen darf…mit dem nötigen Respekt vor dem Messer (Kinder nur unter Aufsicht!!!), denn die Finger gehören nicht zu einer Butterbreze,..

 

..in eine Ober- und eine Unterseite auseinanderklappen..Dann legen wir die Oberseite zur Seite, damit sie uns im weiteren Verlauf nicht stört.Hierbei achten wir ganz besonders auf „Mitesser“, die uns Teile des Gesamt-kunstwerkes entwenden könnten und halten sie von ihrem Tun ab.

 

Wir stehen vor der Wahl.

Nehmen wir das Schneidemesser oder verwenden wir ein spezielles Schmier- messer, um die Butter gleichmäßig und mit größter Konzentration auf die Breze zu bringen. Hier haben wir uns wegen der besseren Handhabung für ein eigenes Schmiermesser entschieden. Mit einer Hand fixieren wir die Breze, mit der anderen Hand balancieren wir die Butter auf dem Messer zu dem Objekt der Begierde. Hier erkennen wir auch die richtige Schnittführung in der Mitte der Breze. Vorsicht! Eine Breze ist ein handwerklich hergestelltes Produkt und will mit einem festen, aber doch sanften Griff behandelt werden. Gleichmäßiger Auftrag des Milcherzeugnisses garantiert einen vollendeten Genuß. Nicht vergessen, auch die schmalen Stellen der Breze werden mit Butter bedacht.Nicht zuviel und nicht zuwenig ist das Rezept der Butterbreze. Eine harmonisch ausgeglichene Wahl der Menge sorgt für eine ausgeglichene Stimmung und Vorfreude auf den kommenden Gaumenschmaus.

Fast fertig!

Jetzt muß nur noch die hoffentlich unversehrt gebliebene Oberseite richtig positioniert werden, schon steht der optischen Freude und dem Verzehr der Butterbreze nichts mehr im Wege.

Sieht sie nicht herrlich aus! Jetzt reinbeißen und genießen! Die haben wir uns verdient.

Quelle: http://www.butterbreze.de

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