Fast vergessen: Da Hoiwawagga


Was bedeutet das Wort „Hoiwawagga“?

‚Hoiwawagga‘ ist im bayrischen Wald ein Heidelbeerdatschi. ‚Hoiwa‘ ist das Dialektwort für die Heidelbeere, das wäre im Schriftdeutschen die ‚Heidbeere‘ statt Heidelbeere und ‚Hoiwa‘ im Dialekt. Und ‚Wagga‘ ist ein Dialektwort für eine Art Kuchen eine Mehlspeise. Das hängt wohl mit der gleichen Wurzel zusammen wie das deutsche Wort ‚Wecken‘ im Brotwecken und bedeutet letztlich also etwas Kuchenartiges. Also ‚Hoiwawagga‘ für Heidelbeerdatschi aus dem bayrischen Wald.

Hoiwawagga 2

Zutaten:

1/2 Pfund Mehl 4 Eier 1 Prise Salz 1/8 Liter Milch 2 Tassen Heidelbeeren, es können auch mehr sein, je nach Geschmack.

Zubereitung

Eier, Mehl, Salz in eine Rührschüssel geben, Milch tröpferlweise immer wieder dazugießen. Mit dem Schneebesen tüchtig schlagen bis der Teig fein und geschmeidig, nicht zu dick und nicht zu dünnflüssig ist. Ein Bratreindl gut mit Distelöl einfetten, den Teig hineingießen. Heidelbeeren drüberstreuen. Nicht zu sparsam sein damit, sie verschlupfen sich sonst und man soll ja etwas von ihnen sehen und schmecken. Den Backofen vorheizen. Den Hoiwawagga bei mindestens 180°C ungefähr 30 Minuten backen. Je nach Geschmack zuckern, in zehn mal zehn Zentimeter große Fleckerl schneiden. Das Beste sind die knusprigen Ränder, die Randderl!
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