Wissenswertes: Sengzelten


Er darf auf keinem Festl bei uns fehlen. Der Sengzelten. Manche bezeichnen dieses Schmankerl auch schon mal als „Waiddla Pizza“.

Pizza gibt es aber erst ca. seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. Sengzelten hat’s glaub ich schon immer gegeben.

Im 18. Jahrhundert kamen große Mengen von italienischen Baumeistern und Arbeitern nach Bayern, um diverse Kirchen,- und Domprojekte in Angriff zu nehmen.

Da liegt die Vermutung nahe, das den freundlichen Niederbayern das Rezept entwendet wurde. Damit es nicht gleich so auffiel hat man a weng am Rezept rumgeschraubt und das Ganze dann Pizza genannt.

Doch der Sengzelten ist mehr, als nur ein Stück Fladenbrot. Ein ässerst gschmackiges Backwerk, welche seine Fans in allen Altersgruppen hat. Ob jung, ob Alt. Im holzbefeuerte Holzofen, in dem am laufenden Band Sengzelten gebacken werden. Diese niederbayerische Spezialität ähnelt Flammkuchen: die kleinen knusprigen Fladen aus Natursauer werden frisch gebacken mit Sauerrahm und Schnittlauch serviert, es gibt aber auch Varianten mit Speck und Zwiebeln.

Absolut (nach meinem Geschmack) besten Sengzelten gibt es bei der Kraft Doris aus Eppenschlag. Ihre Sengzelten haben bereits Kultstatus erricht.

      

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