Breznvergleich


Industrielle Nahrungsmittelproduktion. Was ist das? In unseren Augen  eine geschmacksneutrale und mit Zusatzstoffen aufgepimpte Einheitspampe. Brezen sind heutzutage einfach nicht mehr das, was sie mal waren. Zumindest nicht, wenn sie industriell hergestellt werden. Den ganzen Tag über warme Brezen? Ja, aber zu Lasten von Geschmack und Qualität. Und auch beim Brot sieht die Lage ganz ähnlich aus. Nur noch Gummizeugs, dass man 2-3 Stunden nach dem Einkauf nur noch mit reichlich Flüssigkeit schlucken kann. Brot, Brezn und Brötchen entstehen immer öfter als industrielles Massenprodukt in großen Fabriken. Zwar müht sich die Branche, das Image von Tradition und Handwerk nach außen zu verkaufen. In Wirklichkeit aber nutzen viele, die noch im eigenen Laden backen, auch schon Fertigmischungen. Andere lassen sich tiefgefrorene Teiglinge anliefern, die irgendwo in Europa produziert werden. Moderne Backwaren sind zunehmend auch Hightech-Produkte der Lebensmitteltechnik. Um den komplexen Anforderungen industrieller Massenproduktion zu genügen, muss die Branche immer häufiger zu raffinierten Tricks und Techniken greifen. Quelle:www.konsumpf.de

Wobei obiger Film die Problematik industriellen Gebackes ja auch nur anreißt – ich erinnere hier beispielsweise auch an den Artikel von Günther Wallraff „Unser täglich Brötchen“ in der ZEIT, in dem er über die Zustände in einer Brötchenfabrik, die für Lidl produziert, berichtet. Wenn alles immer möglichst billig sein soll, gleichzeitig aber die Gewinne der Unternehmen steigen müssen, geht das logischer Weise zu Lasten der Qualität und der Menschen.

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