Do san mia dahoam. Der Zwieseler Winkel


Sechs Richtige. Das sind die Gemeinden Bayerisch Eisenstein, Frauenau, Langdorf, Lindberg, Rinchnach und Zwiesel am Rande des Nationalparks Bayerischer Wald.
Wer landschaftliche Besonderheiten sucht, ist im Zwieseler Winkel richtig. Hier gibt es die Schachten, einst fürs Vieh genutzte Hochweiden. Hier gibt es wilde Wasserfälle wie das Höllbachgspreng. Und hier gibt es eine jahrhundertealte und heute noch gelebte Glasmachertradition.
Feste feiern, weit wandern
Was die sechs Orte des Zwieseler Winkels eint, ist die Lust am gemeinsamen Feiern und am Musizieren: In den Sommermonaten gibt es überall Konzerte, Umzüge und Feste, auf denen die Spezialitäten aus Küche und Keller, vor allem aus den heimischen Brauereien, genossen werden.
Gratis gibt es dazu mehr als 800 km Wanderwege zu entdecken. Im Winter können Langläufer auf rund 150 km gespurten Loipen durch knirschenden Schnee und verschneite Wälder fahren. Der höchste Berg des Bayerwaldes, der Große Arber, ist ein erstklassiges Alpinskigebiet. Und wer im Sommer den Aufstieg zu seinem Gipfel wagt, wird mit einem traumhaften Ausblick belohnt.

Es gibt viel zu sehen bei uns……

Führungen in den Unterirdischen Gängen von Zwiesel
Die Glasstadt Zwiesel ist auf beiden Seiten des Stadtplatzes
mit einem System von unterirdischen Gängen durchzogen.
Die Stadt Zwiesel hat einen Teil dieser Stollen wieder begehbar
gemacht, so dass man in Zwiesels Vergangenheit „einfahren“ kann.
Führungen in die Gänge nur nach vorheriger Anmeldung in der Kurverwaltung.

Besuchen Sie das „Haus zur Wildnis“ im Nationalpark Bayerischer Wald
Das Besucherzentrum „Haus zur Wildnis“ im Nationalpark Bayerischer Wald
ist am 04.08.2006 nach etwa dreijähriger Bauzeit, von Ministerpräsident
Stoiber eröffnet worden. Im Zentrum der Einrichtung steht die lokale
Tier- und Pflanzenwelt. Attraktionen des etwa 14 Millionen Euro teuren
Projekts, sind das Tierfreigelände sowie eine nachgebildete Steinzeithöhle.

Zwieseler Glastage
Diese Veranstaltung ist in Ihrer Art eine der größten künstlerisch
geprägten Glaspräsentation Deutschlands. Vier Wochen lang zeigen
an die 40 Glasbetriebe, Kunsthandwerker und Glaskünstler aus dem
Zwieseler Winkel sowie ausländische Gastaussteller einen Querschnitt
ihrer Produktion und Veredelung. Die Ausstellung wird begleitet von
einem vielseitigen kulturellen Rahmenprogramm.
Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 – 18.00 Uhr
Infos unter: http://www.glastage-zwiesel.de

Natur und Geschichte der Nationalparks
„Ein Urwald für unsere Kinder und Kindeskinder“ sollte der noch junge
Nationalpark im Bayerischen Wald einst werden, so die Vision des damaligen
amtierenden Bayerischen Landwirtschaftsministers und Nationalparkförderers
Dr. Hans Eisenmann.Heute, gut drei Jahrzehnte später, entsteht in der
„Naturzone“ des Nationalparks, auf über 10.000 Hektar Fläche, tatsächlich
wieder ein Wald, der allein dem Einfluss der Naturkräfte unterworfen ist.
Klimatisch rauh, die Böden karg und politisch immer schon ein Grenzraum,
wurde der Innere Bayerische Wald erst spät besiedelt. Durch diese Umstände
hat sich diese Waldlandschaft eine für Mitteleuropa ungewöhnliche
Urwüchsigkeit bewahrt.Prächtige Urwaldreste neben alten Hochweiden,
das Nebeneinander von Unberührtheit und Zeugnissen menschlichen Einflusses –
die Kombination von Natur und Geschichte, begegnen dem Besucher überall im
Nationalpark Bayerischer Wald.

Glasmuseum Frauenau – Leben und Arbeiten mit Glas
Wie Glas in einer Mundglashütte gemacht wird und wie die Glasmacher
und Hüttenleute des Bayerischen Waldes und Böhmerwalds leben,
arbeiten und feiern, zeigt der innere Teil des Museums. In einer Collage
aus Werkzeugen, Erzähldokumenten, Filmen und Bildern kommen die heutigen
Glashüttenleute mit ihren Erfahrungen zu Wort. Im Mittelpunkt des Museums –
und des Lebens der Glasmacher – steht ein Glasschmelzofen. Er ist teils
aus authentischem Material, teils künstlerisch in Glas gestaltet;
um ihn drehen sich Arbeit und Alltagsleben. Vom heißen Arbeitsplatz der
Glasschmelzer und Glasmacher führt der Weg zur Glasveredlung mit Pinsel,
Schleif- oder Gravurmaschine. Nachbearbeitung, Kontrolle und Packerei –
ein Glas geht durch viele Hände, bis es formschön auf einer festlichen
Tafel steht. Im Erinnerungszeitraum vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart
erleben Sie eine ganz persönliche Seite des letzten Jahrhunderts.

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