Furioses Finale: Hymne der Waiddla beim Weißwurst Stammtisch


Adrian Kreuzer, Arberschrammeln

Adrian Kreuzer, Arberschrammeln

Mia san vom Woid dahoam. Die eigentliche Nationalhymne der Waiddla. Wer kennt es nicht. Das Liebeslied an den Woid? Zum Finale beim Weißwurst Essen des Weißwurst Blog Zwiesler Winkl legten sich die Musikanten noch einmal ins Zeug. Und das nach 5 Stunden musizieren. Aber Vollblutmusikern wie den Arberschrammeln und dem Dampfbierquartett macht das nichts aus. Gemeinsam, zu siebt, liessen sie ein Gänsehautfeeling aufkommen, wie man es selten erlebt. Mia san vom Woid dahoam, ein furioses, musikalisches Finale krönte einen unvergesslichen Tag im Pfefferbräustüberl in Zwiesel.

Und hier der Text, für alle die, die diese Hymne gerne lernen möchten.

Mia san vom Woid dahoam
Trad. aus dem Bayerischen Wald

Mia san vom Woid dahoam, des kennt a jeder glei,
wann ’s von den Bergen hallt, do san ja mia dabei
und wo des Stutzerl knallt, do san ja mia um d‘ Weg,
mia san vom Woid dahoam, da Woid is schee.

Und unser Haiserl des, konn uns koa Wind verwahn,
weil mia des Schindldoch mit lauter Stoa eischwarn
und ’s Haiserl steht im Woid, a Steigerl muaßt naufgeh,
mia san vom Woid dahoam, da Woid is schee.

Und Dirndln de ma hom, de machan uns so stoiz,
san wia de Tannabam, do drauß im Tannahoiz,
uns schlogt des Herz so laut, sehng mia de Bäumerl steh,
mia san vom Woid dahoam, da Woid is schee.

Mia san auf Straubing zua, zwoa lustige Bauernknecht,
weil mia uns eibuid hom, des waar für uns net schlecht,
hot uns net g’foin do drauß, hom müaßn glei hoamgeh,
mia san vom Woid dahoam, da Woid is schee.

 

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