Weltanschauung


644239_4853772621162_264662239_nBayerisches Weizenbier wird traditionell in besonders geformten hohen, schlanken Gläsern ausgeschenkt. Die Form der Weizenbiergläser wurde so gewählt, damit die Kohlensäureperlen lange durch das Getränk nach oben steigen können und es lange frisch und spritzig halten. Der verstärkte Glasboden dient unter anderem dazu, um mit dem Bier „unten“ anstoßen zu können. In bestimmten Teilen Bayerns bezeichnet man diese als „Weißbierstutzn“.

Der Glaskünstler Rudolf Weber aus Frauenau hat dem Weißbierglas die Krone aufgesetzt. Der Glaskünstler hat in seiner Werkstatt lange getüftelt und herumprobiert, bis er das für sich perfekte Form gefunden hat. Ein schlankes Glas wie es die Weißbierwelt noch nicht gesehen hat. Eine schlanke Form, wie es sie bisher wohl noch nie gegeben hat, ist das optische Erscheinungsbild. Ein perfekt ausgewogener, starker Boden lässt das Glas perfekt erscheinen. Schon beim Einschenken spielt man da in einer anderen Liga. Für den Weißbiergeniesser ein ganz besonderes Erlebnis. Wer meint, schon ewige Zeiten dem Weizen zugetan zu sein, wird beim Gebrauch dieses Glases eines Besseren belehrt. Sogar relativ ungelenke Weißbierbiereinschenker werden staunen, welche Krone sie beim Einschenken zustande bringen.

Rudolf Weber, Frauenau

Rudolf Weber, Frauenau

Das Glas in seiner reinen Form

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