Nicht nur zum Verzehr geeignet – Die Weißwurst als Kunstobjekt


Die Weißwurst als Kunstobjekt? Für den Galeristen Güntherotto Preuss ist das keineswegs abwegig: „Ich habe meinem Freund Eberhard Ermer, der eine Metzgerei betreibt, schon mehrfach bei der Wurstherstellung zugesehen, und für mich ist dieser Prozess ein künstlerischer.“ Schließlich hatte Preuss die Idee, die Weißwurst zum Thema einer Ausstellung zu machen, die noch bis Ende Juli in der Galerie Peoples Art Workers im neuen Heilbronner Tor in Lauffen zu sehen ist.

Die Künstler haben die Aufgabe auf ganz unterschiedliche Weise umgesetzt: von der plastischen Weißwurstskulptur bis hin zur metaphorischen Betrachtung. Künstlerin Renate Hild zeigt in ihren Bleistift- und Ölbildern etwa Hunde, die nach herunterfallenden Weißwürsten schnappen.

Quelle: Heilbronner Stimme

Weißwurst Kunst

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Zwiesel am Äquator – Zwiesel wird um eine touristische Attraktion reicher – es geht dabei schlicht um die Wurst.


Bayerwald Wochenblatt:

Bei Touristen war Zwiesel ja schon immer sehr beliebt. Sei es das Glas oder der Nationalpark, der die Leute von überall in die Bayerwald-Stadt lockte. Schon bald wird Zwiesel mit einer weiteren Attraktion um die Gunst der Gäste buhlen können. Nach der Wahl der ersten Weißwurstkönigin am Sonntag, 6. Oktober, wird am Naturparkhaus Zwiesel eine Weltkugel mit einer Weißwurst als Zeichen für den 49. Breitengrad enthüllt, der genau an einem Stein verläuft und nun zum Weißwurstäquator wird.

13-08--27 Wochenblatt Titel verkleinert

13-08--27 Wochenblatt Artikel verkleinert

PNP berichtet über gemeinsamen Frühschoppen


Gemeinsam die Gäste unterhalten und begeistern. Dieses Ziel haben sich Bayerwaldradio und Weißwurst Blog gesetzt und erfolgreich umgesetzt. Hier noch einmal ein dickes Danke an den Bayerwald Radiosender Nr. 1. Unten im Bild der Bericht der PNP.

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Wissenswertes: Mia redn boarisch. Und Du?


Soin se hoid amoi de Auswärtign noch uns Bayern richtn! Dann hoasat da Quark endli wieda Topfen, da Bulle is dann wieda a Stier und mia mias ma ned zum Meeting oda zum Date, sondern zum Termin bzw. zur Verabredung. Des Boarisch is ja übahabbts eigentli ganz leicht, oda easy wias denglisch hoast. Mia brauchma koan Event, weil mia ham gnua Festl, wo ma glückli san, statt happy. Und Highlights brauchan mia scho glei gar ned – uns glangan scho unsane Höhepunkte. Und das oana wia i, äha unmodern is, wiss ma ja. Des ko ma aa so song, anstatt, das i out waar. Und a Rentn mog i zwar im Oida kassiern, aba i rent mia koa Auto, sondan leih mir oans. Hams mi?

Bayrisch Hochdeutsch Bemerkung
-A-
a ein (Artikel) ‚a Buidl‘
ā auch ‚i mog ā a Bià‘
a gä was Sie nicht sagen
Abbodeggn Apotheke
aggurad ganz genau
Aibrenn Mehlschwitze
Aigschnabbda schnell beleidigter Mensch
Aimeàggal Lesezeichen
aine hinein (trans.)
Aisschiàssn Eisstockschiessen
aizipfen Geschlechtsverkehr haben
Apfekiachal Apfelküchlein
aso tatsächlich
aufdrād stark erregt eigtl. ‚aufgedreht‘
auffe hinauf
auf’d Wäid kumma geboren werden
auf’s Mai auf den Mund
aufmandln den Starken makieren
aufmischn verhauen, verprügeln
aufschbuin musizieren
aufschdäin (Getränk) ausgeben oàne aufschdäin – Maß Bier ausgeben
ausgschamd unverschämt
ausse hinaus (trans.)
Auszongne Hefegebäck
awo im Gegenteil

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-B-
babba kleben ‚hibabba‘ – ‚hinkleben‘, ‚obabba‘ – ‚ankleben‘
Babba Vater, Papi
Babbadegl Pappkarton
Babbn Mund, (ugsprl.) Klappe
bacha backen
Bachofa Backofen
Badärr Erdgeschoss vgl. franz. ‚Parterre‘
Baddrie Batterie
Baggal Päckchen
Bām Baum
Bāmbisla ungehobelter Mensch s.a. ‚bisln‘
Bauanfimfa pej. für ‚Mensch vom Lande‘ nur von Städtern gebraucht
Baz Schlamm, Dreck
bazn drücken ’naibazn‘ – ‚hineindrücken‘
Bàzal kleines Stück
Baze leicht bis stark hinterhältiger Mensch; unsauberer Mensch
Bäfflamott saures Rindfleisch in gebrannter Sosse
bärig toll
Bāda Friseur
benzn drängen
Bià Bier
Biàdimpfe Mann, der regelmäßig Alkohol konsumiert Aussagen der Person sind nicht ernst zu nehmen
Biàfuizl Bierdeckel
Biagling Augenlider
Biàgriàgl Bierkrug
Biàweàma Biererwärmer ‚Woid i mai Bià weàma mi’m Biàweàma, wa’s Bià weàma wià da Biàweàma‘
Bichl, Bichi Hügel, Anhöhe
Bileddl Fahrkarte
Bisguàggn unangenehmes Frauenzimmer
bisln urinieren
Biwal Küken, kleiner Vogel
Bixn Mädchen (despekt.)
Blafon Zimmerdecke
Blaugraud Rotkohl
bläd blöd
blädgsuffa nicht mehr klar denkend
blädln albern sein, jdn. ärgern
Bleàme Blumen
Bleàmeschdōg Blumenkasten
Blembe schlechtes Bier
Bleschl Zunge
Boàndl Knochen
Boàndlgrama der Tod
Boàzn Bierlokal
Bodschambal Nachttopf
Bōdal fan Tret-, Ruderboot fahren
Bōg Starkbier
Bōgfozn schallende Ohrfeige
Braigaul Brauereipferd
Braiss Preuße
Brennsubbn Suppe armer Leute
Brezn Brezel
Brezngnedl Teigkloß
Breznsoiza dummer Mensch ‚I bin do ned an Gandhi sai Breznsoiza‘ – ‚Ich lasse mir nicht alles gefallen‘
brogga pflücken
Brōdzaid Vesper
Bruin Brille
bsuffa betrunken
Bua Junge; Sohn
Buàzlbām Purzelbaum
Buddā Butter im Bayrischen maskulin
Bugl Rücken
Buidl Bild
Busse, Bussal Kuss, Küsschen
bussln sich küssen
Buzal Schätzchen, Kindchen
Buzi Kindchen

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-C-
Dieser Buchstabe wird im Bayrischen nicht ausgesprochen. Wörter mit diesem Anfangsbuchstaben werden unter -G- oder -K- erwähnt.

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-D-
d’Beàg Gebirge
da der (Artikel)
da Gloà der Kleine, das Kind
da Kini König Ludwig II.
dabräsln müde werden, einschlafen; verlieren
daffa taufen
(olle) dāmalang ständig, andauernd deà fazäid olle damalang an andan schmarrn – der erzählt ständig etwas anderes
Dampf Rausch
Däbb Depp
däbbad dumm, dämlich
daessn zu Ende essen, aufessen
dafaid vergammelt
damisch dumm, blöd, dämlich
Dampfnui Hefekloss
dantschig hübsch angezogen
darenna jemanden an-, überrempeln; tödlich verunglücken ‚deà hod se mid’m Modoàradl darennt‘ – ‚er ist mit dem Motorrad tödlich verunglückt‘
dawuzln zusammenknäueln
Dāndla Händler
Debfal Töpfchen
Deàndl Mädchen
Dellaflaisch gekochtes Rindfleisch
diàf tief
Diàndl traditionelle Tracht für Frauen
Diàn Magd
Diàl Türe
Dibbfalschaissa Pedant, Kleinkrämer starkes Schimpfwort
Diddn Tüte
Diredare Bargeld
Dizl Schnuller
do hier
Doag Teig
Dōg Tag
Dōdschn tölpelhafte Frau; Flittchen
dōrad schwerhörig
Draibauf hektischer, aktiver Mensch
Drazn Person, die gerne andere ärgert
drāmhabbad traumwandlerisch, realitätsfremd
Drāwuàm Schwindelgefühl
Draiquadlbrivatie Renter, der sich aus Armutsgründen jew. nur einen 3/4 L. Bier leisten kann
Drebbm Treppe
Dreg Unrat
dreggad schmutzig
Dreghamme unausstehliche Person
Dreglagga Pfütze
dribbsdrui überall und nirgends
Driedschler langsamer Mensch, der nicht vorwärtskommt z.B. auch beim Autofahren
Drum großes Teil
Dschambsdara Freier, Liebhaber s.a. Gschbusi
Duàschd Durst
Duddln (großer) Busen
Duin Delle
Duit Markt (Dult) ‚Auer Dult‘ in München
Dusl Glück

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-E-
Eàdäpfe Kartoffeln
Eàdog Hochzeitstag
Edāsch Stockwerk von frz. ‚Etage‘
Emsn Ameise
ez, ezad jetzt

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-F-
fagäids Gōd Gott vergelte
Fàgge Ferkel
fai sog. Würzwort
Fangamandl Fangen spielen
faregga sterben
fareggd verrückt; hinterlistig; tot respektierlich
faruàfa einen schlechten Ruf haben
Fedafuxa penibler Mensch
fesch hübsch ‚a feschs Mādl‘ – ‚ein hübsches Mädchen‘
Fetznrausch Volltrunkenheit
Fingagfui Feingefühl
Fingahaggen bayrische Sportart Männer haken sich mit den Mittelfingern ein und versuchen, den Gegner an sich zu ziehen
fire vier; vorwärts, nach vorne
Fleischpflanzl Frikadelle
Fleischpflanzlsemme Frikadellenbrötchen
Flōsfan Holzfloss fahren von Wolfratshausen nach München
foigfresn satt
Fozn Gesicht; Mund; Schläge
Foznschbangla Zahnarzt
Föhn trockener warmer Fallwind
Fōda Vater
Fraibialädschn Mensch, der oft nimmt und selten gibt (rein kommerziell)
Frasä Tanz
Friedhofsjodla (starker) Raucherhusten
froàsln Unsinn reden
Fuchzga Fünfziger z.B. fünfzig Euroschein
Fuizl Bierdeckel

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-G-
gäi? nicht wahr?
Gäiberuam Karotte
Gamsbaat Hutschmuck
gamsig lüstern; läufig
Gaudi Ausgelassenheit, Spaß
gāch steil; schnell
Geàm Backhefe
Geàmgnedl Hefekloß
Geàstl Geld
Gfries (komisches) Gesicht, Fresse
Gfui Gefühl
Gleggal Glöckchen; männl. Hoden
Glezn anhängliche Person
Gleznbrod gedörrtes Birnenbrot
Globiàschdn Klobürste
Glubbal Wäscheklammer
Glump minderwertige Ware
Gmiàs Gemüse
Gnedl Kloß
Gnofe Knoblauch
Goàsnmaß Mischgetränk aus Cola, Bier und Cognac aus der Maß getrunken
Gschbusi Liebhaber(-in), Freundin
Gschweal Gesindel, Mob
grawen krabbeln; sehr schmutzig sein ‚des Handduàch grawed schō‘ – ‚das Handtuch muß unbedingt gereinigt werden‘
grachad schrill, schräg
Grachal Limonade
Graffe Gerümpel, unnützes Zeug
graislig häßlich
grantig schlecht gelaunt
Graxn Transportgerät
graxln klettern
Grem Süßspeise
griàbig lustig; gemütlich
Griàs de! Grüße dich!
Griàs Gōd! Guten Tag! eigtl. ‚Grüß Gott‘
Grischbal schmalbrüstiger, magerer Kerl
Grosskopfada Bonze, Aufschneider auch ‚Politiker‘
Gsäichds Rauchfleisch
gschaid klug
gschammig schüchtern, prüde
gscheàd gemein, gewöhnlich
Gschbusi (intime) Freundin
gschdandn kräftig, prächtig ‚a gschdandns Mansbuid‘ – ‚ein prächtiger Kerl‘
gschdingad faul eigtl. ’stinkend‘
Gschdingada stark riechender Käse; unangenehmer Zeitgenosse
gschmaidig anschmiegsam
Gschnezlds geschnittenes Fleisch mit Sosse
Gschwoischädl aufdringlicher Zeitgenosse
Guàdl Bonbon
Guglhupf runder Hefekuchen
Guggurutz Mais
Gummiadla Huhn
Gummignedl schlecht schmeckender Kloß
Gwaichts Eier, Schinken, Brot und Salz zu Weihen in der Kirche
gwambad beleibt, dick
Gwand Anzug, Kleid

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-H-
Hagglschdegga Spazierstock
Hawediäre! Guten Tag; Auf Wiedersehen
Häis Bayrisches Bier (obergärig)
Haisl Toilette
Haumdaucha Haubentaucher eigtl.: seltsamer Mensch
Haxn Bein ‚Koibshaxn‘ – ‚Kälberbein‘
Heàndl Hörnchen
Hendl gegrilltes Huhn
Hendlfriedhof dicker, runder Bauch
hi tot; kaputt; erschöpft
Hiàsch Hirsch; ungestüme Person; 50 Liter Bierfass
Himmefadda Gott
Hoà Haar
hoàglig (a. hoàglad) wählerisch (bei Speisen)
Hoàgloàra unflätige Person; dummer Mensch
Hoàmad Heimat
Hodalump unwerter, hinterlistiger Geselle
hogga sitzen
Hoggableiba Gast, der nicht gehen will
Hoiwe 1/2 Liter Bier
Hoiz foà da Hiddn großer Busen
Hollakiàche Hollunderkuchen Schmalzgebäck
Hōfa Topf
Hōsnboidal Hasenmist
Huàd Hut
Hund Hund; schlauer Kerl ‚a hund is a scho‘ – ‚der ist ausgefuchst‘
Hundsbuà Schelm, Frechdachs; gemeiner Kerl
Hundsgfeglde Schelln As Spielkarte beim Schafkopf
Hundsgribbe frecher, gemeiner Kerl
Hutzlbrià dünner, fader Kaffee

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-I-
i ich
ibaroi überall
inkommodian stören
Iwo! Stimmt nicht!

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-J-
Jagadä Rum mit Tee
Janka Trachtenjacke
Joà Jahr
jodeln typische Art zu Singen

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-K-
Kadoffegnedl Kartoffelkloß
Kadoffesolod Kartoffelsalat
Kafä Kaffee im Bayrischen auf der zweiten Silbe betont
Kambbe Kamm
Kās Käse
Kāsfiàs Fußgeruch
Kāskuacha Käsekuchen
Kāsloàwe Käseleib auch ’sehr hellhäutiger Mensch‘
Kāsschbozn Käsespatzen Allgäuer Spezialität
Keàndlgfuàdada kräftiger Mensch
Keáwe, Keáwal Körbchen
Kich Küche
Kinskopf naiver Mensch
Kipf kleines Brot
Kipfal Hörnchen aus Mürbeteig
Kirda Kirchtag
Kiwe Kübel
Koda Kater
Koiraweabostl Rohkostliebhaber eigtl. ‚Kohlrabi-apostel‘
Kraiddawaiwe Kräuterfrau
Kraizbiàmbāmhollastaun heftiger Fluch
Kraizdaifi Kreuzteufel heftiger Fluch
Kraudwiggal Krautrouladen
Kribbe Krüppel; ungezogener Junge
kruzidiaggn verflixt noch mal
Kuáze kurze Lederhose
Kuchl Küche

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-L-
lagg abgestanden, fade
Lagga Pfütze
Laggl, gscheàda Lümmel, gemeiner
Lambbe Lämmchen
lāre Hōsn Schwächling
Lädschn Gesicht
Lädschnbäbbi Miesmacher, Langweiler
Lenz Frühling
Leffe Löffel
Lewagnedl Leberknödel
Lewakās Leberkäse bay. Spezialität
Lewakāssemme Leberkäsesemmel
Lifdlmolarai Malerei an Häusern
Loàwe (Brot-)laib
Loàwedoàg Hefeteig
Lōn Laden

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-M-
Mai Mai; Mund ‚Hoid dai Mai!‘
Maibām Maibaum
Mäibabb Mehlpampe Kleber aus Mehl
Mandal Männchen
Mannalaid Männer
Mansbuid ausgewachsener Mann s.a. ‚Waibsbuid‘
Manschgal kleiner Mann; Spielfigur
Maruin Aprikose
Masl Glück
Mass Bierkrug zu 1 Liter
Massgruàgschdemma Mass mit ausgestrecktem Arm so lange wie möglich halten
mià wir
miàd müde
Millibiddschn Milchkanne
Minga München
miserablig elend, schlimm
moàdsdrum riesig (Adj.)
Mongdrazal kleine Speisen, um den Hunger zu zügeln und den Appetit anzuheizen
Mongschoàs Rülpser
Mann
Mōsbummal Hinterwäldler
Mugga Mücke
Muichkaramäin Sahnebonbon

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-N-
nachad nachher, dann
Nammdōg Nachmittag
narisch wütend
Näga Mischgetränk aus Cola und Weißbier
Nägaschwoàs starker Kaffe
nein
nai hinein (intrans.)
naus hinaus (intrans.)
neàmde, neàmand niemand
niedaleng erstaunt sein ‚ja, do legst de nieda‘ – ‚das hätte ich nicht gedacht‘
nix nichts
Nosnramme Nasenpopel
Noàgal Neige, Getränkerest
Noàgalzuzla Person, die stehengelassenes oder ‚lagges‘ Bier austrinkt
Noàgalexbress Angestellter, der mit einem Karren Bierkrüge einsammelt
Noggal Eierspeise

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-O-
o an
Ei
oàna einer
Oàgaggal Hühnerei
Oàschal Hinterteil ‚Wenn’s Oàschal brummt, is Heàzal gsund‘
oàschlings rückwärts
Obacht Achtung ‚Obacht gem, länger lem‘
obandln flirten
obaschwoàm hineinspülen spez. Bier
Obazda bay. Käsespezialität
Odl Gülle
Odlgruàm Güllegrube
ōgschdocha beschwipst
ohm oben
Oibbm Alpen
Oida Ehemann
Oide Ehefrau
olle alle
olle zwoà beide
oraidig heruntergekommen, ekelhaft
owe hinunter
owabeàln herunter machen
ōzapfa ein Bierfass anstechen

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-P-
Pfanakuàcha Pfannkuchen
Pfandl Pfanne
Pfara Pfarrer
Pfeàdl Pferd
pfià Gōd auf Wiedersehen
pfià de auf Wiedersehen
pfiàd aich Gōd auf Wiedersehen zu einer Gruppe
Pfoi Pfahl
pfuidaifi ekelerregend
Pratzn Hand, Hände

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-Q-
Quaddir Unterkunft
Quadratratschn sehr geschwätzige Frau
quasi etwa, ungefähr

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-R-
Raina Kasserole
Raischal Schwips
Raiwadatschi Kartoffelpuffer
Radi Rettich
Radisal Radischen
Radla Helles mit Zitronenlimonade
Rähal Pfifferling
Raina Ofengeschirr
Raiwadadschi Kartoffelpuffer
Ramme ungehobelter Mensch s.a.: Nosnramme
Ranggn dicke Scheibe
Ratschkattl geschwätzige Frau
Rauschada Betrunkener
Rengsbuàga dicke fetthaltige Wurst
Rensemme schnelles Auto
resch knusprig
Ribbal Kassler
Ribisl Johannisbeere
Rindvi Trottel eigtl.: Rindviech
Roderuam rote Beete
Rōsboin Pferdeapfel
Rōzbibbn, Rōzleffe ungezogener Junge
Rōzgloggn verschnupfte, ungeputzte Nase ‚Bas auf, dass da dai Rōzgloggn ned d’Fias obschlogt‘ – ‚Gib acht, deine Nase läuft stark‘
Ruach raffgieriger Mensch
ruàchad gierig, geizig
Ruàm Rübe
Ruàmzuzla unangenehmer Zeitgenosse
ruàschad tollpatschig
Ruß Mischgetränk aus Weissbier und Zitronenlimonade

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-S-
Sagglzemend Sack Zement heftiger Fluch
saggrisch sehr
Sauas Lingal Kalbslunge in Sauersosse
Saubroda Schweinegriller
Saufaus starker Trinker
Schandamarie Polizei
Schā Schere
schäban scheppern ‚glai schäbad’s‘ – ‚jeden Moment fliegen die Fäuste‘
Schädlwä Kopfschmerzen
schbaim sich übergeben, spucken
Schbarifanggal unsteter Mensch
Schbōfàgge Spanferkel
Schbringal kohlensäurehaltige Limonade
Schbruza Schnitt letzte Biergabe des Wirtes
Schdambal Glas Schnaps
Schdampfa Füße
schdād ruhig
Schdägga, Schdäggal Stock, Stecken ‚deà danzt wià da Lump am Schdägga‘ – ‚er tanzt besonders gut und schwungvoll‘
Schdäggalais Eis am Stiel
Schdäggalfisch Fisch am Spiess bay. Fischspezialität
Schdiàngglanda Treppengeländer
Schdiàngglandarass Mischlingshund
Schdoabuizl Steinpilz
Schdodara Stadtmensch
schiach häßlich
schiagln schielen
Schiassads Preisschiessen
Schlachdschissl deftige Mahlzeit
Schmaibixn Schnupftabakdose
Schmaizler Schnupftabak
Schmanggal Delikatesse, Spezialität
Schmarra Unsinn redende Person
Schmarrn Unsinn
Schmoiz Kraft
Schnaid Mut ‚Hosd an Schnaid?‘ – ‚Traust du dir das?‘
Schnaggla Schluckauf
schnaggsln Liebe machen
Schnaizdiàche Taschentuch
Schnä Schnee
Schnäggal Locken
Schnägleggal Schneeglöckchen
Schoàs Furz; unbedeutende Angelegenheit ‚wega a jedm Schoàs‘ – ‚wegen jeder Lappalie‘
Schoàsdromme Mitmensch, der viel furzt auch ‚Schoàskanona‘
schoàsln furzen
Schōfkopfa Schafskopf spielen typ. bayrisches Kartenspiel
schō doch
Seàwas! Hallo! eigtl. ‚Servus‘
Semme Brötchen
Sibbzena Flaschenöffner
soàcha pinkeln
Soàffa Seife
Sōg amoi! Also bitte!
Sōss Sosse
Schraiwal Schraube
Schuàbladdla Männergruppentanz
Schwainas Schweinefleisch
Schwemm Pferdeschänke, einfache Wirtschaft
Schwammal Pilz
Semft Senf
Semme Semmel
Semmegnedl Kloß aus Knödelbrot mit Salz, Ei und Petersillie
Subbn Suppe
Subbnkaschbal unglaubwürdiger Mensch
Suri Schwipps, Schwindelgefühl

nach oben
-T-
Dieser Buchstabe wird im Bayrischen am Wortanfang nicht ausgesprochen. Wörter mit diesem Anfangsbuchstaben finden Sie unter -D-

nach oben
-U-
Uàfiech urwüchsiger Mensch
umanand herum
umma etwa
ummasunsd umsonst

nach oben
-V-
Dieser Buchstabe wird im Bayrischen am Wortanfang nicht ausgesprochen. Wörter mit diesem Anfangsbuchstaben finden Sie unter -F-

nach oben
-W-
Wabbal Briefmarke
Waddn typ. bayrisches Kartenspiel
Wadschn Ohrfeige ‚…sonsd foid da Wadschnbām um‘ – ’sonst gibt es eine Reihe von Ohrfeigen‘
Waibsbuid Frauenzimmer pej., siehe aber auch ‚zamgramd‘
Waisbià Weizenbier
Waiswuàschd Weisswurst wird mit süßem Senf und Breze gegessen
Waiwalaid Damen
Waiwe Frau, Fräulein
Wambn (dicker) Bauch
Wambo beleibter Mensch
Wammal durchwachsenes Schweinefleisch
Wassaschnoizn Brotsuppe
Weda Wetter, Gewitter ‚des gibd a Weda haid‘ – ‚da zieht ein Gewitter auf‘
Weggal Brötchen, Semmel
wià d’Sau außergewöhnlich, sehr
wief lebendig; umtriebig
Windbaidl Windbeutel
wisawi gegenüber
Wixgriffe (abf.) Hände ‚Nimm daine Wixgriffe weg fo mià‘ – ‚Nehmen Sie Ihre Hände weg von mir‘
wōr wahr
Wōs sogsd? Wie bitte?
Wuàschd Wurst
Wuàschdfinga dicke Finger
Wuàschdsemme Wurstsemmel
Wuggal Lockenwickler

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-X-
Xander Alexander
Xaver typ. bayrischer Vorname

nach oben
-Y-
Dieser Buchstabe wird im Bayrischen nicht ausgesprochen. Bitte sehen Sie unter dem Buchstaben -J- nach

nach oben
-Z-
zach zäh
zam zusammen, gemeinsam
Zambal kleiner Hund
zamfoin lassn jmd. nicht mehr unterstützen
zamgramd ordentlich, pflichtbewußt a zamgramds waibsbuid – eine anständige Frau
Zamgsuffana Trinker Einer, dem man ansieht, dass er viel trinkt
zamrugga zusammenrücken; aneinander geraten (neg.) ernst-zunehmen, wenn ausgesprochen
Zānbiàschdn Zahnbürste
zefix (no amoi) verdammt noch mal
zfui zuviel
Ziegān Zigarre
Zipfe männliches Glied
Zipfegladdscha schlimmes Schimpfwort
Zōzn Haare (auch pejorativ)
Zugga Zucker
Zuggaschneggal Zuckerschnecke
zupfa verschwinden ‚Zupf di!‘ – ‚Verschwinde, Geh weg!‘
Zwetschgndatschi Zwetschgenkuchen
Zwetschgnmanschgal Puppe aus getrockneten Zwetschgen; alter, eingefallener Mann
zwieda schlecht gelaunt
Zwiedana unangenehmer Geselle
Zwiedawuàzn Schreckschraube
Zwiggl siehe ‚Zwoàring‘
Zwiewe Zwiebel
Zwoàring Zwei-Mark, -Pfennigstück
 Quelle: http://www.bayrisch-lernen.de/wortschatz/wortschatz.html

10. Weißwurst Frühschoppen mit Bayerwaldradio


50Hochsommerliche Temperaturen erwarteten die Besucher des 3. Hörer und Fantreffens vom Bayerwaldradio und den Gästen desWeißwurst Blog Zwiesel-ArberLand-Bodenmais, welcher an diesem Vormittag bereits seinen 10. Weißwurst Frühschoppen abhielt, im Festzelt des Musikantenwirtes in Schweinhütt. In Kooperation mit dem Bayerwaldradio wurde ein Frühschoppen organisiert, wie er so wohl nicht oft zu erleben ist. Bayerwaldradio richtete an diesem Sonntag Vormittag sein 3. Hörer und Fantreffen aus und fand im Weißwurst Blog einen idealen Partner. Kurz nach 10 Uhr war es, als das Dampfbierquartett aus Zwiesel mit der Bayerwaldradio Polka den musikalischen Reigen eröffnete. Es hat nicht lange gedauert und es bildete sich eine Schlange vor der Weißwurstausgabe. Extra frisch am Sonntagmorgen wurden die Weißwürste vom Wurstglöckl hergestellt und vom Chef höchstpersönlich abgedreht. Geschmeckt haben die Weißen jedem anwesenden. Auch der anwesende MdB Gerhard Drexler FDP lobte die frischen Weißen. Musikalisch wurde weiter gefeiert mit Interpreten der Extraklasse. Das Bayerwaldradio hat sich zu diesem Hörer und Fantreffen wahrlich nicht lumpen lassen und bot eine ganze Armada von Musikanten auf. Unter anderem waren zu hören:  Waidlerische Wirtshausmusik, Grassl Simon, Innernzeller Spitzbuam, Brandl Richard, Weißenstoana Musikanten, Thomas Achatz mit der Zither und der singende Musikantenwirt mit seiner Tochter Marina, sowie Sandra Artner und den Überraschungsmusikern „Zillertaler Gipfelstürmern“. Moderiert wurde in gewohnt gekonnter Weise von dem Weißensteiner Franz Baierl.Erst frühen Abend lichtete sich das Zelt und die Gäste traten langsam ihren Heimweg an. In der Gewissheit, einen aussergewöhnlichen Tag erlebt zu haben.

Landrat Michael Adam gibt Einblicke.


Adam MichaelFrage: Herr Landrat. Trotz Ihres extrem vollem Terminkalenders und Ihrer vielfältig abgesteckten Aufgaben, nehmen Sie am 6.10. in Bodenmais einen aussergewöhnlichen Termin wahr. Sie sitzen in der Jury zur Wahl der 1. Bayerischen Weißwurstkönigin wahr. Ist das eher ein Spaßtermin?

Landrat Adam: Spaßtermin? Bei Leibe nicht. Ich finde, diese Jurytätigkeit ehrt mich umsomehr, da ja die Wahl der 1.Bayerischen Weißwurstkönigin in Bodenmais stattfindet. Also in meinem Landkreis. Ausserdem ist es höchste Zeit, daß unser Freistaat endlich eine Repräsentantin für die Weißwurst bekommt. Die Weißwurst gehört zu ganz Bayern und nicht nur zu München. Und wenn diese dann auch noch bei uns das Erste Mal gekrönt wird, dann hat das schon etwas. Diese Jurytätigkeit ist also kein Spaßtermin, sondern eine ehrenvolle Aufgabe.

Frage: Essen Sie selber auch mal eine Weißwurst?

0P1030357Landrat Adam: Ganz klares JA. Mein Ehemann Tobias und ich waren ja schon einige Male bei den diversen Weißwurstfrühschoppen vom Weißwurst Blog dabei und haben es sehr genossen. Wenn man bedenkt, daß Weißwurstliebhaber aus ganz Bayern für diesen Frühschoppen anreisen, dann sieht man ja, welchen Stellenwert die Weißwurst und die Gemütlichkeit hat. Nicht zu vergessen die menschenverbindende Komponente. Völkerverständigung auf bayerische Art. Gute Musik, Leute kennenlernen und sich wohlfühlen. Was will man mehr. Und man kann den ganzen Trubel für einige Stunden vergessen. Ausser den mittlerweile kultigen Frühschoppen esse ich natürlich auch gerne eine, oder zwei Weißwürste. Und manchmal auch eine Leberkässemmel (lacht).

Frage. Wie essen Sie Ihre Weißwurst? Zuzeln Sie?

Landrat Adam. Na ja. Zuzeln im herkömmlichen Sinne geht ja wegen der Konsistenz heute nicht mehr so einfach. Ich esse die Weißwurst mit Messer und Gabel.

Frage: Sind Sie ein Verfechter der handwerklich hergestellten Weißwurst, oder darf es auch einmal eine aus dem Supermarkt sein?

Landrat Adam: Um Gottes Willen. Die Weißwurst holt man vom Metzger seines Vertrauens. Das sind wir uns wert. Und ausserdem ist Weißwurstessen nicht nur Essensaufnahme, sondern jedesmal etwas Besonderes. Ein Weißwurst vom Metzger meines Vertrauens, daran führt kein Weg vorbei.

Herr Landrat Adam. Vielen Dank für die Einblicke in ihr kulinarisches Innenleben und weiterhin viel Erfolg in Ihrer politischen Tätigkeit.

Umfrage 4/2013 in Bayern


Im April 2013 starteten wir in verschiedenen Städten in Bayern, u.a. in Deggendorf, Straubing, Regensburg, München und Garmisch Partenkirchen aus purem Eigeninteresse ein Umfrage, wie es sie wohl noch nicht gegeben hat. Die Ergebnisse sind höchst interessant und sagen viel über die Weißwurstkultur in Bayern aus. Hier die Ergebnisse.

graph (3)

graph (1)