Moderne trifft Tradition – Ungewöhnliches aus München


IMG_8666Überrascht waren wir schon, als wir eine Einladung erhalten haben, um eine Neuheit aus München zu testen und unsere Meinung dazu abzugeben. Vorgestellt werden sollte eine sogenannte „Weißwurst to go“, frei nach Günter Grünwald. Aber nicht wie im Sketch des Ingolstädter Kabarettisten eine Weißwurst im Fläschchen mit Strohhalm, sondern ein Produkt, welches bisher so noch nicht auf dem Markt war. Der BavariaDog. Die ca. 15 Testesser waren allesamt gespannt, was uns nun erwartet. Frau Michela Müller, Miterfinderin, klärte uns erst einmal auf:

Der BavariaDog besteht aus einer eigens angefertigten Münchner Weißwurst ohne Wurstpelle, die in einer Laugenstange mit einer speziellen BavariaDogs-Soße und Laugen-Croûtons serviert wird. Wir wollten kein neues Gericht kreieren, sondern lediglich ein gutes bayerisches Essen, dem schnelllebigen Alltag der heutigen Zeit anpassen. Die Wurst wurde nur in der Form verändert und sie hat keine Wurstpelle.“

Und hier unser Urteil:

Eine Weißwurst ohne Darm. Gewöhnungsbedürftig. Aber geschmacklich hervorragend. Der Hersteller dieser Wurst ist kein Geringerer als die Metzgerei Bauch aus München. Ein ausgewiesener Fachmann und bekannt für seine guten Weißwürste

Eine Laugenstange, die eine hohe Qualität aufweist. Ein fluffiger Teig mit einer krustigen Oberfläche und gutem Laugengeschmack. Hergestellt nicht im Großbetrieb sondern von einem Bäcker in echtem Handwerk.

Der Senf. Angenehm duftender süßer Senf mit grober Optik. Der Senf ist so wie er sein sollte und übertüncht nicht den Geschmack der Wurst. Gute Konsistenz.

Die spezielle BavariaDogs-Soße und die Laugen-Croûtons geben ein knackiges Gefühl, welches aber gewöhnungsbedürftig ist.

Verzehr: Für Weißwurstesser ein neuartiges Essgefühl. Weißwurst, Laugenstangerl und Senf in der Serviette und aus der Hand in den Mund.

Gesamturteil: Geschmacklich gibt es nichts zu meckern. Esstechnisch absolutes Neuland.

IMG_8667Tom Kischnick, Miterfinder: „Der BavariaDog soll in keinster Weise zur Konkurrenz zum traditionellen Weißwurstessen stehen, sondern soll den Weißwurstanhänger eine Alternative sein. Z.B. in Stadien, auf Messen oder Volksfesten. Leberkäs- oder Würstlsemmel in lappigen Semmeln kennt jeder schon seit ewigen Zeiten. Und wir wollen nun etwas Neues anbieten. In guter Qualität und geschmacklich unverfälscht.“

Zum Schluß: Für ein Weißwurstessen traditioneller Art gibt es keine Alternative. Die neue Erfindung aus München ist aber mit Sicherheit eine gelungene Alternative zu anderen Handbrotzeiten, die landauf landab so angeboten werden und die allseits bekannt sind. Ein bayerischer Name würde dem Produkt sicherlich besser stehen. Die „veramerikanisierung“ hat die Weißwurst nicht verdient.

Wir wünschen den Erfindern viel Erfolg mit diesem neuen Produkt

HINWEIS: Beim „Tag der offenen Tore“ im Grünwalder Stadion werden am Samstag, den 14. September ab 10:30 Uhr die BavariaDogs erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Erhältlich sind sie am Eingang Süd/Tor 2.

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