A Weißwurst derf net alt wer´n – Ludwig Schmid-Wildy


Der unvergessene Ludwig Schmid-Wildy einmal von seiner nicht so bekannten Seite als Sänger. Einfach mal reinhören.

schmidt_wildy

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Zwiesel:Weißwurst Blog 2013 – Statistik


Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Madison Square Garden in New York City hat Platz für 20.000 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 65.000 mal besucht. Das entspräche etwa 3 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Madison Square Garden.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Album 2013 – Ein Rückblick in Bildern


Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Viele Aktivitäten wurden 2013 vom Weißwurst Blog Zwiesel-Arberland durchgeführt und wieder konnten viele Gäste aus nah und fern begrüßt werden. ALLEN ein herzliches Vergelts Gott!!!!!!!!!

Gästekatalog Zwiesel-Fein herausgeputzt – Der Weißwurstäquator ist dabei


Gästekatalog aFein herausgeputzt hat er sich, der neue Zwieseler Gästekatalog. In drei Sprachen (deutsch,englisch,tschechisch) präsentiert sich dieses Werk den Urlaubsinteressierten und überzeugt mit einer tollen Aufmachung und Unterteilung. Sportlergrößen, Freizeittips für das ganze Jahr, Gesundheit, Kultur, Sport und Fitness um nur ein paar Sparten zu nennen, sind unterlegt mit herrlichen Bildern in den vier Jahreszeiten. Ob Ausflugsziele, Nationalpark, Kultur, Ausflugsziele rund um Zwiesel, die herrliche Natur oder Glas, und, und, und. Das ganze Spektrum Zwiesels vereint in einem bemerkenswerten Werk wird vielen Menschen Appetit auf die Glasstadt Zwiesel machen und hoffentlich reißenden Absatz finden.

Eine Bilderfülle aller Vorzüge in und um Zwiesel macht richtig Spaß, in diesem  Werk zu stöbern. Nicht nur Urlauber, auch die Einheimischen werden einen „Aha-Effekt“ feststellen. Sogar ein Veranstaltungskalender mit verschiedensten Feierlichkeiten und Festivitäten ist in diesem umfangreichen Nachschlagewerk installiert. Auch Bayerns einziges Weißwurstäquator Denkmal, eine geographische Besonderheit, hat hier einen Platz gefunden. Fazit: Rundum gelungen.

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Wissenswertes: Dampfbierbrauerei Pfeffer Zwiesel


Wolfgang Pfeffer gründete im Jahre 1889 die „Erste Dampfbierbrauerei“ in Zwiesel. Damals wurden vorrangig dunkle Biere gebraut, mit ehrwürdigen Rezepten, malzig, samtig, füllig – für einen unverfälschten, altbayerischen Biergenuß.

Die Geschichte der 1. Dampfbierbrauerei Zwiesel

Pfeffer BrauereiIm Jahre 1878 übernahm Wolfgang Pfeffer von seinem Vetter Franz Pfeffer aus Ottmannszell bei Lam die Brauerei in Zwiesel Stadtplatz 60. Wolfgang blieb noch 4 Jahre als Braumeister in Mainz. Seine Brüder Josef und Michl leiteten inzwischen den Betrieb, der eine als Braumeister der andere als Gastwirt. Sofort nach seiner Ankunft in Zwiesel begann Wolfgang beim Sommerkeller an der Regenerstraße die Brauerei aufwendig auszubauen. Dies führte bald zu finanziellen Schwierigkeiten, die nur mit Hilfe von Josefs Ersparnissen gemeistert werden konnten.
Die „Erste Dampfbierbrauerei Zwiesel“ wurde gegründet. Es war das Jahr 1889.
Bereits am 7 Juli 1891 starb Wolfgang. Am 31.1.1892 musste seine Erbin Anna am Amtsgericht Regen Konkurs erklären. Noch vor Konkursschluss kaufte der Gerichtsvollzieher Josef Zwack mit Josef und Michael Pfeffer der Witwe das gesamte Anwesen ab.
In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1898 brannte die Brauerei total nieder. Nach dem Wiederaufbau schied Josef Zwack im Jahre 1901 gegen eine Ablöse wieder aus dem Betrieb aus.
Heute ist der Betrieb immer noch in Familienbesitz und wird von Mark Pfeffer in der 5.Generation geleitet. Ober- und untergärige Biere werden auch heute noch in der Tradition von Wolfgang und Josef Pfeffer eingebraut und im mittleren bayrischen Wald vertrieben. Zur Spezialität der Brauerei hat sich aber das Dampfbier entwickelt. Es wurde im Jahre 1989 zur 100 Jahrfeier nach den überlieferten Vorschriften aus der Gründungszeit wieder eingebraut. Seither ist das Dampfbier aus Zwiesel zu einem Begriff geworden. Urlauber haben es weit über den Bayerischen Wald hinaus bekannt gemacht. Dadurch ist das Dampfbier zu einer wichtigen Säule im Konkurrenzkampf der 1. Dampfbierbrauerei gegen die Massenbiere geworden.

MassUm die Jahrhundertwende waren im bayerischen Wald Weizen und Hopfen ein rarer Rohstoff. Wolfgang Pfeffer braute trotzdem ein hervorragendes obergäriges Bier, das „Dampfbier“. Er verwendete kein Weizenmalz sondern nur Gerstenmalz von leicht bräunlicher Farbe. Mit dem teuren Hopfen mußte natürlich gespart werden. Die Gärung mit obergäriger Hefe verlief rasch in hölzernen, offenen Bottichen bei Temperaturen von 18- 20° C. Dadurch kam es zu einer heftigen, schnellen Kohlensäureentwicklung, die an der „Decke“ (Schaum über der Flössigkeit) große Gasblasen entstehen ließ. Diese zerplatzten von Zeit zu Zeit, so daß der Eindruck entstand, „das Bier dampft“. Der Name „Dampfbier“ war geboren!
Nach der Gärung wurde es in große hölzerne Lagerfässer gefüllt. Diese standen in den weit in den Berg gehauenen Felskellern, die auch heute noch in Betrieb sind. Die Entlüftungsschächte sind über zehn Meter durch Erdreich und Felsen gehauen und mit einer Trockenmauer gesichert worden. Sie sind heute noch vor dem Eingang zur historischen Erlebnisbraustätte zu besichtigen. Zum 100-jährigen Jubiläum der Brauerei 1989 wurde das Dampfbier nach den überlieferten Rezepturen des Wofgang Pfeffer original wieder eingebraut. Es reift seit dem nach wie vor in den alten, tiefen Felskellern.

Nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516

So sorgfältig und handwerklich brauen wir unser Bier. Erleben Sie in einer einzigartigen Brauhausatmosphäre hautnah die Herstellung unserer süffigen, bayerischen Biere.
Machen Sie einen Rundgang durch die Dampfbierbrauerei. Alte Brautradition geht hier eine gelungene Verbindung mit modernster Brautechnik ein. Der Höhepunkt des Rundganges ist ein Umtrunk im „Schalander“ (der Brauerstube). Nirgendwo lernen Sie, bei einem Dampfbier, Gemütlichkeit, Geselligkeit und niederbayerisches Gemüt besser kennen.

1. Dampfbierbrauerei Zwiesel GmbH & Co.KG
Regener Straße 9
D-94227 Zwiesel
Telefon: +49(0)9922-8466-0
Fax: +49(0)9922-8466-55
E-mail: info@dampfbier.de

Wissenswertes: Zuzeln, zuzln. Nicht mehr IN??


Was denn nun? Zuzln oder nicht zuzln. Das ist oft die Frage. Hier eine Erklärung:

Woher stammt eigentlich das „zuzln? Früher gelang bei der
Wurstherstellung nämlich nicht immer die Vermischung von Wasser und
Fett, so dass im Schweinedarm die Wurst aus einem festem und einem
flüssigem Anteil bestand. Um eine grössere Schweinerei auf dem Teller
zu vermeiden wurde die Wurst nur angeschnitten und dann ausgesaugt.Quelle: http://www.rezepterang.de/

„Die wenigsten zuzeln heute noch“, sagte etwa Georg Schlagbauer am Dienstag bei der Weißwurstprüfung.  29 Wurstproben wurden dort verkostet. Resultat: Die Guten lassen sich alle mit Messer und Gabel aus der Haut drehen. „Ich kenne keinen Metzger, der zuzelt“, sagt auch Metzgermeister Werner Braun. „Das Zuzeln kommt noch aus den 70er Jahren, das macht man heute nimmer.“ Es sei „unästhetisch und unappetitlich“.

Harte Worte, mit der ein Stück Tradition beerdigt wird: Lange Zeit galt bei Ur-Bayern die Fähigkeit, eine Weißwurst zu zuzeln, als überlebenswichtig. So wichtig, wie sich eine Maß mit mit schöner Schaumkrone einschenken zu können oder gekonnt die Brezn unterm Tisch zu entsalzen. Doch die Lebensmitteltechnik setzt zumindest einer dieser Ess-Traditionen ein Ende: Die moderne Weißwurst hat mit einem Fettgehalt von maximal 20 Prozent eine zu feste Konsistenz. Sie lässt sich gut aus der Haut beißen.

„Kann man die Weißwurst zuzeln, hat sie zu viel Fett und Wasser“, sagt Metzger Braun. Sprich: Wer das Fleisch aus der Haut leicht aussagen kann, hat eine weniger gute Qualität in der Hand. Braun: „Und heut kriegt man beim Zuzeln gar nicht mehr alles aus der Haut raus.“ Die meisten Profis drehen die Wurst mit dem so genannten Kreuzschnitt aus dem Darm: Dabei wird die Wurst seitlich angestochen, diagonal angeschnitten und dann mit der Gabel aus der Haut gedreht. Metzgermeister Braun lehrt das so auf seinen Wochenend-Seminaren über die Weißwurst – zu denen übrigens viele verunsicherte Münchner kommen.

Auch Christian Schottenhamel, Wiesn-Wirt und Besitzer vom „Löwenbräukeller“, zuzelt nicht. „Das habe ich noch nie – und unter meinen Gästen ist es unpopulär geworden“, sagt Schottenhamel, der selbst ein großer Wurstesser ist und in der offiziellen Prüfungskommission der Innung über die besten Weißwürste urteilt. Die meisten seiner Gäste greifen zu Messer und Gabel, sezieren die Wurst mit einem Längsschnitt. Einige schneiden sie sogar in Scheiben, von denen sie einzeln die Haut abziehen. Schottenhamel sagt: „Das Zuzeln ist eine alte bayerische Tradition, die heute nur noch von Preußen gepflegt wird.“ Quelle: Abendzeitung München

Einspruch: Da kommt aber der Herr Schottenhamel nicht recht weit herum, denn dann müsste er wissen, dass noch viele Bayern ihre Weisse zuzln. Herrn Metzgermeister Braun möchte ich hier etwas entgegentreten, denn gezuzld wird landauf, landab. Es mag ja wirklich an der Konsistenz liegen, dass heute nicht mehr soviel gezuzld wird wie früher. Aber der Kenner weiss aus Erfahrung, was er auf dem Teller hat und kann sofort entscheiden, ob die Weisse, die er gerade bekommen hat, zuzlgeeignet ist oder nicht. Und mit unästhetisch oder unappetittlich hat das rein gar nichts zu tun. Also liebe Geniesser. Zuzld, wenn´s zum zuzln geeignet ist, die Weisswurst. Und einen Zuzler als Preissn zu titulieren, weil er zuzld ist schon arg weit hergeholt. Fazit: Ein Metzgermeister mag ja eine gute Weisswurst herstellen können. Aber vom Verzehrprozedere aus seiner Sicht, liegt man wohl mehr auf der Seite der „gscheidn Schmaatza.“


„Japan Weißwurst“ Set 2012 – 日本ヴァイスヴルストセット


Weißwurst Set für Japan vor Vollendung

Um die Weißwurst ist es in Japan nicht gut bestellt. Aufgrund von BSE-Fällen in Europa hat das Land seit einiger Zeit ein Import-Verbot für Kalbfleisch verhängt, aus dem die bayerische Spezialität zum Teil besteht. Auch das Produzieren der Wurst in Japan sei deshalb nicht möglich.

Jetzt hat sich der Zwiesler Weißwurst Fan Ludwig Heidl (Wurst Wigg) des Themas angenommen und will die Japaner bei einem Weißwurstfrühstück am 1.4.2014 von der Qualität und dem neuen Exportschlager überzeugen. Bis dahin ist aber noch einiges zu konstruieren und zu planen. Die Hoffnung, daß diese neue Geschäftsidee sehr gut ankommen wird, ist eine Große.

„Wir wollen den Japanischen Generalkonsul für die Weißwurst begeistern und hoffen, dass das den Export wieder in Gang bringt“, sagte Heidl auf Anfrage. Heidl ist der absolute Weißwurst Fan im Zwiesler Winkl. Wenn es um die Wurst gehe, engagiere er sich gerne, sagt er. „Als Zwiesler hat man ja ein inniges, fast mystisches Verhältnis zur Weißwurst.“ Deswegen habe er das gemeinsame Weißwurstfrühstück für Japans Generalkonsul Junichi Kosuge organisiert. „Jetzt machen wir erstmal eine Verkostung,“ meinte Herr Heidl. Da der neue, zukünftige Exportschlager voll auf die japanische Eßkultur abgestimmt ist, sieht Herr Heidl ein enormes Wachstumspotential in seiner Erfindung.

von Weisswurst-Blog-Zwiesel Veröffentlicht in Humoriges

Gloria Gray besucht Weißwurstäquator Denkmal in Zwiesel


3Hoher Besuch am Denkmal in Zwiesel. Die Variete-Künstlerin Gloria Gray ließ es sich nicht nehmen, vor dem weltweit einzigem Weißwurstwurstäquator Denkmal zu posen, und so ihre Verbundenheit zur Heimat zu zeigen. Bei strahlendem Winterwetter im Dezember 2013 wurden eindrucksvolle Fotos geschossen und so für die Öffentlichkeit ein Gesamtkunstwerk geschaffen. Zwiesel und der Bayerische Wald, Glorias Heimat werden so in die Welt hinaus getragen. Die Künstlerin demonstriert hier eindrucksvoll ihr Credo. Verwurzelt!!

VERWURZELT: Verwurzelt“ heißt das aktuelle Programm von Gloria Gray und Ihren 7 Bühnenkollegen, das am 19. Oktober 2012 im Cafe Gloria in Zwiesel Premiere hatte und den Besuchern weitere Facetten der Künstlerin gezeigt hat.

Es ist eine biographisch- musikalische Show, in der die Sehnsucht des Waldlerkindes nach der großen Welt und gleichzeitig ihre tiefe Bindung, ihre Verwurzelung im Bayrischen Wald zum Ausdruck kommt.
Mit vielen neuen Liedern , begleitet von der Gruppe „Cafeole“ mit Karl Handlos , Bettina Scholz und Hans Huber und einem Gastauftritt des jungen Virtuosen Anderl Schmid auf der Steirischen Harmonika gibt Gloria in prachtvollen Bühnenkostümen singend, tanzend und moderierend einen weiteren Beweis ihrer Vielseitigkeit.
Die Liedauswahl umfasst Standards und Hits gegenwärtiger und vergangener Größen der meist mundartlichen Songs und Chansons – teilweise neu bzw. für „verwurzelt“ umgetextet.
Das Kultur Cafe Gloria wurde für diese Show in einen Catwalk verwandelt.

Vita Gloria Gray: Seit 1994 tritt sie als Varieté-Künstlerin auf. Premiere war im Münchner Theater am Platzl, wo sie über 330 Vorstellungen en suite spielte.

Gray moderierte u. a. die Gastro-Show „Ganymée on water“ und zahlreiche Dinner-Varieté-Shows mit und für Sterneköche wie Eckart WitzigmannDieter MüllerHarald Wohlfahrt und Marc Haeberlin. Bei „Stars in der Manege“ trat sie als TigerDompteurin auf.

Als RevueDiva Mae West trat Gray im Jahr 2000 in Joseph Vilsmaiers Film „Marlene“ erstmals international in Erscheinung. Im gleichen Jahr hatte sie an der Seite von Musiker Fancy einen Auftritt bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest.

Mit Komiker Tom Gerhardt war Gray über Monate auf Tournee und mit Marianne Sägebrecht stand sie in „Säge+Brecht“ auf der Bühne.

Das spanische Fernsehen verpflichtete Gloria Gray 2004 und 2005 als Moderatorin und Sängerin während der Gay Pride für eine Live-Sendung. Beim Christopher Street Day 2006 in München feierte sie im alten Rathaus die Premiere ihres Programms „Lieder im Mieder“.

Im Jahr 2007 stand Gray für die beiden Fotoausstellungen „Magie der Vielfalt“ und „Weibsbilder“ als Model des Fotografen Folker Schellenberg vor der Kamera.

Seit Oktober 2008 begleitet Gray die Dinnershow Giovane Elber´s do Brazil als „Mistress of Ceremony“.

Ihre Autobiografie „Mit allem, was ich bin“ erschien im März 2009 im Nymphenburger Verlag.

Im Sommer 2010 eröffnete Gloria Gray das „Café Gloria“ in Zwiesel[3], das sie zwischenzeitlich wieder geschlossen hat.

Gloria Gray und ihre Heimat:

„Ich bin nicht in New York, sondern in Zwiesel geboren. Meine Mama war Wirtin und der Papa Fernfahrer“, so beschreibt Gloria Gray in ihrer neuen Show „Verwurzelt“ mit viel Humor die Zerrissenheit, die ihre Kindheit prägte. Für den kleinen Jungen, der bereits mit vier Jahren davon träumt, ein glamouröses Mädchen zu sein, ist es eine enge, unerträgliche Welt in der Kleinstadt tief im Bayerischen Wald. Kaum 18-jährig flüchtet er nach München. In der Travestie-Szene der Großstadt kann er endlich zu seiner Transsexualität stehen und sie ausleben. Nach und nach findet die Metamorphose statt: vom Jungen aus dem Bayerwald zu „Gloria Gray“, der Frau, der Diva, dem schillernden Star. Heimatverbundenheit, Bodenständigkeit und Familiensinn – das sind Eigenschaften, die dem Paradiesvogel kaum jemand zutraut als sie vor einigen Jahren nach Zwiesel zurück kehrt, um ihren Eltern den Lebensabend zu erleichtern. Keine einfache Entscheidung, denn die Erinnerung an Zeiten, als sie hier oft gehänselt und verspottet wurde, schmerzt noch immer. Doch die kleine provinzielle Heimatstadt hat sich fast genauso stark verändert wie sie selbst. Zwiesel ist weltoffener, das Klima toleranter geworden, niemand diskriminiert sie mehr. Man ist sogar ein bisschen stolz auf die inzwischen prominente Entertainerin. Erst jetzt kann Gloria Gray die kraftvolle, urwüchsige und bergige Landschaft ihrer Heimat schätzen und anders als früher ist sie viel und oft in der Natur unterwegs. Mit ihrem eigenen Café verwirklicht sie sich einen Traum. Hier zeigt sich die Diva nicht nur als charmante Gastgeberin und eigenwillige Künstlerin, sondern auch als gestandene Wirtin.

Quelle: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/bergheimat/bergheimat-gloria-gray-138.html