Staffel 1 beendet – Sieger Auslosung durch Nadja I.


1aNun ist also die erste Staffel abgeschlossen. Heute, am 30.6. 2014 um Mitternacht, wird der Fotowettbewerb Teil I der KuTi und Weißwurst Blog Zwiesel abgeschlossen. Am 1.7.2014 startet die zweite Staffel des Wettbewerbes in die nächste Runde bis 31.12.2014. In der ersten Galerie sind 83 Besucher eingestellt und stehen zur Bewunderung bereit. Am 1.7.2014 wird als Glücksfee, die 1.Bayerische Weißwurstkönigin Nadja I. das Siegerlos ziehen. Ein „Zwieseler Überraschungspaket“ ist ausgelobt und wird dann sofort auf die Reise zum Gewinner, oder einer Gewinnerin, geschickt. Wir hoffen, das sich bei der zweiten Staffel wieder viele Äquatorbesucher ablichten lassen.

00Rollup_Weisswurstaequator

 

 

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Griassde, Pfiadde und Servus aber bloss nicht Tschüß


0 Seminar Heinze 8Griassde und Pfiade. Ob beim „Griaßgoodsong“ (Grüß-Gott-Sagen, d.h. Begrüßung) oder „Pfiagoodsong“ (Pfia-Gott-Sagen, d.h. Abschied) – daliabe Gott deaf oiwei (immer) dabei sei, wenigsdns de mehra Zeid (meistens). „Griaßgood“ statt „Grüßgott“ signalisiert: Ich rede Mundart. Vornehm wirkt das hauptstädtische „Grüß-Sie-Gott“ bzw. das legere „Griaß Eanagood“ oder „Griaß Eana“. Ist man per Du, lautet der alltägliche Gruß „Griaßde“ oder „Griaßdegood“. An mehrere: „Griaßtseich“, „Griaßtsengg“, zamtdemdaß hier die Grammatik leicht verwackelt ist (auch: GriaßeichGriaßenggGriaßenk)Obacht beim „Griaßde“! Neueinwohner greifen es voreilig auf in der Annahme, die Einheimischen seien glücklich, geduzt zu werden. Hingegen passen die Tageszeitgrüße „Guadmoang“ bzw. „Guadmoing“ sowie „Guadnamd“ sowohl zur Sie- als auch zur Du-Anrede. Das vertrauliche „Servus“ setzt wie „Griaßde“ das Du voraus. „Grüßgott“ und „Pfiagott“ sind korrektes Hochdeutsch und passen auch, wenn das Gespräch nicht in der Mundart verläuft. Im Geschäftsleben, am Telefon usw. verdrängen diese südhochdeutschen Formen das oft weniger freundlich wirkende „Guten Tag“ oder „Tag“, obwohl in manchen Gegenden Osterreichs nur „Guten Tag“ bzw. „Tag“ üblich ist.

Meiden Sie das zugewanderte „Tach“. Zuwanderer wollen in „Pfiagott“ (Bfiáddi) ein „ü“ und bevorzugen „Pfüagott“. Geplagt fühlen sie sich oft auch von dem „pf~‘. Das „pf“ ist jedoch ein ehrbarer Sprachlaut. Wer zu einem bayerischen Geistlichen „Fiagott, Herr Farrer“ sagt, ist dennoch vielleicht nicht auf ewig verloren. Im Österreichischen ist „Pfiat Good“ geläufig. Die Ansager von Radio- und FS-Sendungen verabschieden sich gern mit diesem Gruß.

Niemanden ist verwehrt, auf „Behüt-Sie-Gott“ und „Behüt-Dich-Gott“ auszuweichen. Die Kinder sagen dann schon „Bhütdich“ und die Enkel wieder „Pfiadde“. Die Sprache möchte sich dawei (Zeit) lassen wie die Natur. Wir tun gut daran, beide als Kostbarkeiten zu hüten

Quelle: Auszug aus dem Buch von  Prof. Johann Höfer, der „Erzengel der Mundart“ (1925 – 1999)

0 Weizn 41Tschüß. Der Bayer spitzt also seinen Mund höchstens zum Trinken und zum Bussln, nicht aber um ein „ü“ zu sprechen, und
deswegen geht ihm auch das „Tschüß“ so zögernd über die Lippen. Vielleicht sollte er deshalb in Anlehnung an die
aufgeführten Beispiele statt „Tschüß“ in Zukunft „Tschiß“ sagen oder „Tschiaß“ oder „Tschuaß“ oder gar „Tscheaß“..
Da kommt wirklich nur ein Ersatzwort in Frage.
Wie wär s mit „Pfiat di“ oder „Servus“?

Beispiele:

 

Hochdeutsch ü Bayerisch u
drücken drugga
Mücke Muggn
hüpfen hupfa
Brücke Brugg

 

Hochdeutsch ü Bayerisch i
Schüssel Schissl
Krüppel Gribbe
Dübel Diwe
München Minga
Büffel Biffe
Tüftler Difdla
Strümpfe Schdrimpf
Hütte Hiddn

 

müde miad
Hosentürchen Hosndial
Kühe Kiah
süß siaß
Füße Fiaß
gemütlich gmiatddlich
Schürze Schiazl

Quelle: http://www.patrickwagner.de

Im Gespräch mit seiner königlichen Hoheit Prinz Leopold von Bayern (Poldi)


IMG-20140615-WA0029Vor einigen Tagen hatte der Weißwurst Blog Zwiesel die Möglichkeit, mit seiner königlichen Hoheit Prinz Leopold von Bayern (Poldi) ein Gespräch zu führen. Dabei erklärte  Prinz Leopold von Bayern, dass ihm Zwiesel wohl bekannt sei. Er war erst vor nicht allzu langer Zeit im Zwiesler Winkl mit einer großen Gruppe von Oldtimerfreunden im Rahmen einer Ausfahrt und war begeistert von der Bayerwald Landschaft. Königliche Hoheit zeigte sich sehr erfreut über die Realisierung einer Bayerischen Weißwurstkönigin für Bayern und lobte ausdrücklich das bayernweit einmalige Weißwurstäquator Denkmal. Prinz Poldi ließ ließ viele herzliche Grüße an Zwiesel ausrichten. Diese Grüße wurden dem 1.Bürgermeister Franz Xaver Steininger gerne übermittelt. Im weiteren Gespräch kam natürlich auch das liebste Hobby des Prinzen zur Sprache. Rennfahren.  „Ich fahre immer noch aktiv an verschiedenen Rennen mit. Aber hauptsächlich bei Veranstaltungen mit älteren Rennwagen. So etwa in Nürnberg am Norisring, Le Mans oder auch wieder in Argentinien. So lange es möglich ist, werde ich diesen Sport weiter ausüben,“ erklärte Prinz Poldi. Zum Abschied wünschten wir seiner königlichen Hoheit viel Gesundheit und allzeit gute Fahrt.

Leopold von Bayern ist Chef der Adalbertinischen Linie des Hauses Wittelsbach: Er ist Ur-Ur-Urenkel von KönigLudwig I. und Nachkomme seines vierten Sohnes Adalbert Wilhelm von Bayern. Seine Eltern sind Konstantin Prinz von Bayern und Maria Adelgunde von Hohenzollern. Leopold heiratete im Oktober 1977 Ursula Möhlenkamp ausVelbert, mit der er vier Kinder hat.

Leopold ist verwandt mit dem schwedischen Königshaus. Der Bruder seiner Mutter, Johann Georg von Hohenzollern, ist verheiratet mit Prinzessin Birgitta, der Schwester des schwedischen Königs. Seit seinem zwölften Lebensjahr ist er befreundet mit König Carl Gustaf von Schweden und ist Patenonkel seines Sohnes.

Motorsport: Erste Bergrennen bestritt Leopold Prinz von Bayern mit seinem privaten Opel Kadett. Bei British Leyland bekam er seinen ersten Werksvertrag.

1969 wechselte er zum Rundstreckensport und wurde auf einem Alfa Vizemeister in der Deutschen Rundstrecken Meisterschaft. Seinen einzigen Titel gewann er 1972 bei der nordamerikanischen Eismeisterschaft auf einem Porsche. Es folgten verschiedene Tourenwagen- und Sportwagenrennen. In seiner Karriere fuhr er verschiedene Fahrzeuge wie den BMW M1 oder den Porsche 956, mit dem er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1984 zusammen mit Walter Brun und Bob Akin Gesamtrang 4 erreichte.

Seit 1986 ist er ausschließlich auf BMW-Fahrzeugen im Einsatz.

Insgesamt erzielte „Prinz Leopold“ in seiner Karriere als Rennfahrer über 120 Siege.

Berühmt wurde er nicht nur als Rennfahrer, sondern auch als Mitglied des legendären „Trio Infernale“. Zusammen mit seinen Kollegen und Freunden Hans-Joachim Stuck und Dieter Quester ist das Trio bekannt für seine „Streiche“, die es vor allem in den Fahrerlagern anderen Kollegen spielt.

Heute ist Leopold internationaler Markenbotschafter von BMW. Er vertritt die Marke u.a. bei großen Messen, wie der IAA in Frankfurt am Main und zahlreichen anderen Anlässen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Prinz_von_Bayern

Müncherisch stirbt aus – Boarisch in Restbayern wiads iwalem


München – Die Alarmglocken schrillen, der Weltuntergang des Münchner Dialekts steht unmittelbar bevor. Schon in 20 Jahren könnte in unserer Stadt niemand mehr Münchnerisch sprechen.

2Diese Meldung der TZ verwundert schon lange nicht mehr. Man hat sich in der Landeshauptstadt im Laufe der Zeit angepasst an die Zuagroasdn und Urlauber aus den anderen Bundesländern. Und erschrecken braucht uns diese Botschaft ebenfalls nicht. Wie soll der Münchner Dialekt überleben, wenn selbst im Kindergarten nur noch hochdeutsch gesprochen werden darf? Gott sei Dank gibts es noch Landstriche in Bayern, wo der Dialekt noch gesprochen nd hochgehalten wird. Selbst in den bekannten Gaststätten in München wird einem ganz anders, wenn selbst die Bedienungen nicht bayerisch verstehen, geschweige denn reden. Im grossen und ganzen wird im ach so bayerischen München hauptsächlich nur noch alibibayerisch gelebt. Man stelzt im Discounterdirndl und in der Plastiklederhose durch die Stadt. Aber an dieser Entwicklung wird niemand was ändern können. Es ist einfach schon zu spät für eine Dialekt und Brauchtumsrettung.

Und Gott sei Dank besteht Bayern ned nur aus Minga. Im Boarischn Woid und im Oberland werd scho no Dialekt gredt. Mia san schdoiz, so wia mia redn und so wean mia des aa hoiddn.

Mia red boarisch...und Du ? ?

I red boarisch…und Du ? ?

Löwen Fan Aktion am Äquator in der TZ München und im Münchner Merkur


Die Löwen Fans Sandra Bummer und Andreas Kuchler aus Ergolding haben es mit ihrer Trikot Aktion  sogar in die Münchner TZ  und den Münchner Merkur geschafft. Auch die „Löwen News“ berichteten über diesen Coup in Zwiesel. 

Münchner Merkur

TZ München berichtet

TZ München berichtet

Die Löwen und der Äquator – Ungewöhnliche Aktion in Zwiesel


Sandra Bummer und Andreas Kuchler aus Ergolding machen sich am Äquator zu schaffen

Andreas Kuchler und Sandra Bummer aus Ergolding

Andreas Kuchler und Sandra Bummer aus Ergolding

Samstag Mittag spielten sich in Zwiesel seltsame Dinge ab. Ein junges Pärchen schleppte einen grossen Karton vom Infozentrum Richtung Weißwurstäquator. Auf die Frage, was das denn werden würde, gab es nur eine kurze und knappe Antwort: „In zehn Minuten wisst´s mehr,“ so das kurze Statement des jungen Mannes im unübersehbaren Fassballfan Outfit des TSV 1860 München. Diese Aktion der jungen Leute muss vorher schon besprochen worden sein. Jeder wusste seine Handgriffe genau. Ruckzuck wurde eine Wäscheleine vom Fahnenmast zum nächsten Baum gespannt und dann 16 !!!! verschiedene Trikots der Münchner Löwen kopfüber mit Wäscheklammern aufgehängt und der junge Mann stellte sich auf dem Granitquater mit einem Fanschal  für Fotos in Postion.

Und hier die Aufklärung dieser Aktion. Andreas Kuchler ist in Zwiesel aufgewachsen und hängt noch immer stark an seiner Stadt der Kindheit. So oft es geht, besucht er mit seiner Lebensgefährtin Sandra Bummer Zwiesel. Grenzlandfest, Bräustüberl und die umliegende Natur sind die Ziele, die beide bei ihren Besuchen mit ins Programm nehmen. Zum Abschalten und Entspannen. Was steckt aber nun hinter dieser „Trikot-Aktion“?

Andreas Kuchler: „Das war ein spontaner Einfall von Sandra und mir. Man muss sich einmal folgendes vorstellen. Seit Jahrzehnten wird in Bayern, und auch nördlich davon, vom Weißwurstäquator gesprochen, obwohl den eigentlich niemand je richtig definieren konnte. Und dann kommen die Zwieseler Rosl&Bertl und machen den Äquator für die ganze Welt sichtbar und erklären diesen auch noch so, dass auf einen Schlag jeder weiß, was der Weißwurstäquator ist und wo dieser verläuft. Und das in Zwiesel. Außerdem stammt der Löwenspieler Stephan Hain aus Zwiesel ist ist Mitglied im aktuellen Löwenkader. Und da haben wir uns als Hardcore-Löwenfans eben diese Aktion mit 16 Trikots ausgedacht. 16 deshalb, weil das auch die Rückennummer des Löwenstürmers ist. Das einmalige Denkmal und der einmalige TSV 1860 mit Stephan Hain gemeinsam in einer Aktion in der Stadt, in der ich aufgewachesn bin und an der immer noch mein Herz hängt. Der Weißwurstäquator und die Münchner Löwen gehören zu Bayern. Und das wollten wir mit dieser spontanen Aktion ausdrücken“.

Kuchler Andreas b

Kuchler Andreas

Bayern ohne Weißbier?


0IMG_2080Bayern ohne Weißbier. Das wäre wie Schottland ohne Dudelsack, oder China ohne Fahrräder. Weizenbier ist wohl das bayerischste aller Biere. Zwar gibt es auch einige Brauereien in Baden-Württemberg, die das spritzige Obergärige herstellen, aber seine Hochburg liegt in Bayern, und von hier aus hat es in den letzten Jahren einen beachtlichen Siegeszug nach Norden angetreten. Weißbier schmeckt am besten gut gekühlt aus dem Kühlschrank.

Das Weißbier ist heute aus Bayern nicht mehr wegzudenken. Nach etwas ruhigeren Jahren – insbesondere in der Mitte des 18. Jahrhunderts, als das Braunbier dem „weißen Bier“ den Rang ablief – ist das Weißbier heute das Bier, das am charakteristischsten für die Bayern ist. Um 1965 setzte die neuerliche Renaissance des Weizenbiers ein. Heute ist es die stärkste und beliebteste aller bayerischen Biersorten. In ganz Deutschland ist Weißbier erhältlich. Und in ganz Deutschland wird das Weißbier gerne getrunken. Auch Lieferungen ins Ausland zeugen von der Beliebtheit und Bedeutung des Weißbieres.
A WeiznViele Namen trägt das Weißbier. Es ist auch als Weizenbier, Weizen oder Weißebekannt. Hierzu kommen Namen für besondere Sorten wie das Hefe- oderKristallweizen. Das Kristallweizen hat in den meisten Fällen eine hellere, klarere Farbgebung und wird daher oft auch  „Champagnerweizen“ genannt. Daneben gibt es auch noch dunklere Variationen des Weißbieres, das so genannte „schwarze Weißbier“. Die nussbraune oder tiefdunkelbraune Farbe entsteht, weil ein anderes Malz beim Brauen verwendet wird. Auch der Geschmack verändert sich: im Vergleich mit helleren Sorten ist der Geschmack hier wärmer, malziger, würziger und rauchiger. In der Regel haben diese Weißbiere einen höheren Alkoholgehalt und zählen daher oft zu den Starkbieren. Weizenbier wird traditionell in besonders geformten und unverwechselbaren 0,5-Liter-Gläsern ausgeschenkt. Die spezielle und geschwungene Form der Weizenbiergläser – hohe und schlanke Gläser mit einem dicken „Weißbierstutz’n“ unten zum richtigen Anstoßen – wurde gewählt, damit die Kohlensäureperlen nach oben steigen können und das Getränk auf diese Weise möglichst lange frisch und spritzig bleibt. Es wird kühl getrunken, damit sich die Fruchtnoten entfalten können. Weizenbier ist nicht nur aus diesem Grund auch ein im Sommer gern getrunkenes Bier. Dieses wahrhaft geschichtsträchtige Biergetränk erfrischt und begeistert Jung und Alt noch immer, und das seit 3.400 vor Christus.

Quelle:http://bier.bayern-online.de/bier/bier-abc/w/weissbier/

Weißbier richtig einschenken