Im Gespräch mit seiner königlichen Hoheit Prinz Leopold von Bayern (Poldi)


IMG-20140615-WA0029Vor einigen Tagen hatte der Weißwurst Blog Zwiesel die Möglichkeit, mit seiner königlichen Hoheit Prinz Leopold von Bayern (Poldi) ein Gespräch zu führen. Dabei erklärte  Prinz Leopold von Bayern, dass ihm Zwiesel wohl bekannt sei. Er war erst vor nicht allzu langer Zeit im Zwiesler Winkl mit einer großen Gruppe von Oldtimerfreunden im Rahmen einer Ausfahrt und war begeistert von der Bayerwald Landschaft. Königliche Hoheit zeigte sich sehr erfreut über die Realisierung einer Bayerischen Weißwurstkönigin für Bayern und lobte ausdrücklich das bayernweit einmalige Weißwurstäquator Denkmal. Prinz Poldi ließ ließ viele herzliche Grüße an Zwiesel ausrichten. Diese Grüße wurden dem 1.Bürgermeister Franz Xaver Steininger gerne übermittelt. Im weiteren Gespräch kam natürlich auch das liebste Hobby des Prinzen zur Sprache. Rennfahren.  „Ich fahre immer noch aktiv an verschiedenen Rennen mit. Aber hauptsächlich bei Veranstaltungen mit älteren Rennwagen. So etwa in Nürnberg am Norisring, Le Mans oder auch wieder in Argentinien. So lange es möglich ist, werde ich diesen Sport weiter ausüben,“ erklärte Prinz Poldi. Zum Abschied wünschten wir seiner königlichen Hoheit viel Gesundheit und allzeit gute Fahrt.

Leopold von Bayern ist Chef der Adalbertinischen Linie des Hauses Wittelsbach: Er ist Ur-Ur-Urenkel von KönigLudwig I. und Nachkomme seines vierten Sohnes Adalbert Wilhelm von Bayern. Seine Eltern sind Konstantin Prinz von Bayern und Maria Adelgunde von Hohenzollern. Leopold heiratete im Oktober 1977 Ursula Möhlenkamp ausVelbert, mit der er vier Kinder hat.

Leopold ist verwandt mit dem schwedischen Königshaus. Der Bruder seiner Mutter, Johann Georg von Hohenzollern, ist verheiratet mit Prinzessin Birgitta, der Schwester des schwedischen Königs. Seit seinem zwölften Lebensjahr ist er befreundet mit König Carl Gustaf von Schweden und ist Patenonkel seines Sohnes.

Motorsport: Erste Bergrennen bestritt Leopold Prinz von Bayern mit seinem privaten Opel Kadett. Bei British Leyland bekam er seinen ersten Werksvertrag.

1969 wechselte er zum Rundstreckensport und wurde auf einem Alfa Vizemeister in der Deutschen Rundstrecken Meisterschaft. Seinen einzigen Titel gewann er 1972 bei der nordamerikanischen Eismeisterschaft auf einem Porsche. Es folgten verschiedene Tourenwagen- und Sportwagenrennen. In seiner Karriere fuhr er verschiedene Fahrzeuge wie den BMW M1 oder den Porsche 956, mit dem er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1984 zusammen mit Walter Brun und Bob Akin Gesamtrang 4 erreichte.

Seit 1986 ist er ausschließlich auf BMW-Fahrzeugen im Einsatz.

Insgesamt erzielte „Prinz Leopold“ in seiner Karriere als Rennfahrer über 120 Siege.

Berühmt wurde er nicht nur als Rennfahrer, sondern auch als Mitglied des legendären „Trio Infernale“. Zusammen mit seinen Kollegen und Freunden Hans-Joachim Stuck und Dieter Quester ist das Trio bekannt für seine „Streiche“, die es vor allem in den Fahrerlagern anderen Kollegen spielt.

Heute ist Leopold internationaler Markenbotschafter von BMW. Er vertritt die Marke u.a. bei großen Messen, wie der IAA in Frankfurt am Main und zahlreichen anderen Anlässen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Prinz_von_Bayern

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