Regen – Weißbier Geburtsstätte liegt im Bayerischen Wald


Vielen wird diese Tatsache unbekannt sein. Die Wiege des allzeit beliebten Weißbieres liegt nicht etwa in einer der bayerischen  Metropolen, sondern mitten im Bayerischen Wald. Danke an Sigrid Schiller-Bauer aus Regen für die Unterstützung dieses Artikels:

4Die Regener Bräuer stellten zunächst nur Braunbier her. Das Weißbier hat erst im 16. Jhd. von Böhmen her den Weg nach Bayern gefunden, Das erste Bayerische Weißbier soll bei uns im Bayerischen Wald gebraut worden sein: Herzog Wilhelm IV erteilte nämlich 1545 dem Freiherrn Hans von Degenberg in Schwarzach bei Bogen die Erlaubnis, Weißbier zu sieden. Die Degenberger waren ja auch die Herren auf unserer Burg Weißenstein. Vielleicht ist deshalb ziemlich bald, nämlich 1576, in Regen ein herzogliches Weißbierbrauhaus entstanden.

Die ansässigen Brauer wollten natürlich ihr Braunbier loswerden und wehrten sich gegen das Weißbier mit der Begründung, es sei ein unnützes Getränk. Das Rentamt Straubing hat daraufhin die Herstellung von Weißbier ganz verboten.

In München hat man aber ein gutes Geschäft gewittert und die Hofkammer verfügte ein Weizenbierprivileg.

Bis vor 200 Jahren war das Brauen von Weißbier ein landesfürstliches Vorrecht. Das Weißbier war sehr modern (ähnlich wie heute die Alkopops) und warf bald eine bessere Rendite ab als das braune Bier. Außerdem war das Weißbiersieden das ganze Jahr über erlaubt, Braunbier durfte ja nur im Winter gebraut werden.

Das Weißbiermonopol war eine sichere Einnahmequelle für die Wittelsbacher. Man könnte fast sagen, dass das Weißbier Bayern finanziert hat, u.a. auch den dreißigjährigen Krieg. Und auch für den Markt Regen war das Weißbier wichtig: Die Hälfte des Reinertrages des kurfürstlichen Weißen Brauhauses floss in die Gemeindekasse und war damit lange Zeit Regens beste Einnahmequelle.

Als die Weizenbiernachfrage sank, weil die Qualität des Braunen Bieres durch neue Brautechniken besser wurde, machten die herzoglichen Brauhäuser Verluste und wurden verkauft. 11 Bräuer des Marktes Regen taten sich 1807 zusammen, kauften das Weißbierbrauhaus und machten damit noch gute Gewinne. 1857 brannte es beim großen Brand um die Kirche ab.

Bis vor 60 Jahren hat auch die Weißbierbrauerei Huber in Regen noch Weißbier gesotten und es in diesem Keller gelagert.

Die Bierkeller in Regen können besichtigt werden und sind allemal eine Reise wert. Link anklicken

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Royaler Besuch im ArberLand – Bodenmais-Regen-Zwiesel


Bayerische Weißwurstkönigin auf Stippvisite

Bayerns Botschafterin für das Handwerk auf Besuch im ArberLand

Bayerns Botschafterin für das Handwerk auf Besuch im ArberLand

Bodenmais,Regen,Zwiesel: 300 Kilometer Anfahrt, 5 Termine, 300 Kilometer Rückfahrt. Für die Bayerische Weißwurstkönigin ist kein Weg zu weit, um für das bayerische Metzgerhandwerk etwas zu bewegen. Steffi I. wollte die Wiege der Produktkönigin für die bekannteste Speise Bayerns höchstpersönlich kennenlernen. Erster Termin war beim neuen Chef der BTM GmbH Bodenmais mit Bernhard Mosandl. Erfahrungsaustausch und Blick in die Zukunft war das wichtigste Thema. Bernhard Mosandl kündigte bei dem Gespräch an, die Werbung mit der Bayerischen Weißwurstkönigin zu intensivieren. Bodenmais hat mit der jährlichen Wahl zur Bayerischen Weißwurstkönigin ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Und dies gilt es zu nutzen. „In meinen Reden bei den vielen Einladungen in ganz Bayern wird immer das Metzgerhandwerk, Bodenmais und das ArberLand stark von mir beworben,“ so die Königin. Beim nächsten Termin wartete Landrat Michael Adam im Landratsamt mit Weißwürsten, Brezen und (alkoholfreiem) Weißbier auf. Sogar der königliche Weißwurstsenf der Metzgerinnung Arberland durfte nicht fehlen. Im lockeren Gespräch berichtete Steffi I. von ihren Terminen und ihren Erlebnissen während ihrer Auftritte und betonte auch hier, die Werbetrommel weiterhin fleißig zu rühren. Zum Abschluss bat der Landrat zum gemeinsamen Foto. Weiter ging es Richtung Zwiesel, der Wiege der Bayerischen Weißwurstkönigin. Am Weißwurstäquator Denkmal beim Infozentrum empfing Bürgermeister Franz Xaver Steininger die Königin. Auch hier wurde im Gespräch deutlich, das die Königin ein Aushängeschild für das ArberLand sei, das es zu nutzen gilt. Der Bürgermeister verabschiedete Hohheit mit den besten Wünschen für ihre weiteren zahlreichen Termine. Nächster Halt war dann beim Innungsobermeister der Metzgerinnung ArberLand, Stefan Einsle in Bodenmais. Beim Meinungsaustausch wurde deutlich, wie wichtig eine Werbeperson für das Metzgerhandwerk ist. „Gerade in Zeiten, wo die Discounter mit massiver Werbung ihre in riesigen Fabriken hergestellten Fleisch-und Wurstwaren hochpreisen, ist es enorm wichtig, das das Metzgerhandwerk zusammensteht und gegensteuert. Wir Metzger sind enorm gefordert, gemeinsam unser Handwerk nach aussen zu tragen. Und da ist eine Repräsentantin wie die Bayerische Weißwurstkönigin ideal.“ so Stefan Einsle. Am späten Nachmittag machte sich Steffi I. wieder auf den Weg nach Mittelfranken. „Ein herrlicher Tag, interessante Gespräche mit netten Menschen in einer traumhaften Gegend. Das war heute ein sehr guter Tag für mich. Ich werde bis zum Ende meiner Amtszeit weiter trommeln. Für das Metzgerhandwerk, für Bodenmais und das ArberLand,“notierte uns Steffi I. in den Notizblock.

 

Astrid Söll Dirndl Couture: Exclusive Ausstattung für die neue Königin


Söll 4

Bewerbung zur Bayerischen Weißwurst Königin gestartet.

Hier Dein Bewerbungsbogen.

Einmal eine Hauch von Luxus erleben und selbst bewundert werden. Welche Frau träumt nicht davon? Dieser Traum wird am 20.September in Bodenmais wahr. Und zwar für die sieben Finalistinnen zur Wahl der Bayerischen Weißwurstkönigin am Bodenmaiser Marktplatz vor tausenden Zusehern, die zu diesem Tag erwartet werden. Die Dirndl Designerin Astrid Söll wird auch bei der bereits 3.Königinnenwahl alle Finalistinnen in ihre einzigartigen Dirndl einkleiden. Die Gewinnerin, die neue Bayerische Weißwurst Königin erhält zudem ein Dirndl aus dem Hause Söll, welches extra für Majestät massgeschneidert wird. Ein absolutes Unikat. „Die Bayerische Weißwurstkönigin vertritt die bekannteste bayerische Spezialität nach aussen. Da ist es selbstverständlich, das die Königin etwas besonderes trägt,“ so die Designerin. Viele prominente Damen tragen stolz ein Söll Dirndl und sorgen für Aufsehen in der Gesellschaft. Astrid Söll Dirndl tragen Heidi Klum, Desiree Nick u.a. Der Dirndlboom hält ungebremst an. Sicherlich stellen die zahlreichen Feste in Bayern, Österreich und der Schweiz die Eventplattform des Dirndlkleides dar.

“Dirndl Couture von Astrid Söll präsentiert extravagante Stücke in erlesenster Qualität und hervorragender Verarbeitung.”

Musik, Kunst- und Kulturgeschichte, Farbenlehre und Komposition inspirieren Astrid Söll zu ihren Ideen und machen Ihre Kleidermodelle zu einem Gesamtkonzept, welches die Persönlichkeit der Trägerin unterstreichen und hervorheben soll. Glamour und Glitzer gepaart mit Gebräuchen … Traum und Tradition sind die Assoziationen, die einem bei den Modellen in den Sinn kommen.

Volles Haus beim Wurstglöckl


0 Wurstglockl 04 2015  7Regen: Ein volles Haus konnte am 11.4.2015 der Gasthof Wurstglöckl in der Kreistadt Regen beim musikalischen Weißwurst Frühschoppen verzeichnen. Pünktlich Punkt 10 Uhr war das Gasthaus bereits mit hungrigen Weißwurst-Fans gefüllt und die legendären „Hi und Do Musikanten“ legten gleich einmal fetzig los. Nach einer kurzen Begrüßung wurde dann aufgetischt. Dampfende Terrinnen mit kesselfrischen Weißwürsten, reschen Brezen und dem königlichen Weißwurstsenf der Metzgerinnung ArberLand fanden reissenden Absatz und die beiden flotten Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun. Unter den Frühschoppen-Teilnehmer waren Gäste aus Passau,Vilshofen, Osterhofen, Landshut oder Dingolfing und dem ganzen Landkreis. Auch Regens 3.Bürgermeister Andreas Kroner und Narregenia Präsident Christian Maier ließen sich die Weißwurst schmecken. Die Ausrichter dieser Veranstaltung, Gasthof Wurstglöckl und der Weißwurst Blog Zwiesel/Arberland zogen weit nach Mittag ein hochzufriedenes Fazit. Toll wars!

Kesselfrisch auf den Tisch in Regen


Baierl Bern KesselfrischKesselfrische Weißwürste mit dem königlichen Weißwurstsenf, resche Brezn und perlendes, prickelndes Weißbier, gepaart mit den legendären „Hi und Do Musikanten“ sind die Zutaten für einen zünftigen Weißwurst-Frühschoppen beim Wurstglöckl in Regen. Weißwurstfreunde aus ganz Ostbayern treffen sich am 11.4.2015 ab 10 Uhr im musikantenfreundlichen Wirtshaus in der Kreisstadt und lassen ihrer Freude freien Lauf. Man trifft sich zum wiederholten Male und wird auf viele bekannte Gesichter treffen. Neue Gesichter werden erfahrungsgemäß auch wieder von der Partie sein. Gleich und gleich gesellt sich eben gern. Trachtiges ist gerne gesehen, ist aber kein Muss.

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