Königin läßt die Hüllen fallen


11355467_674245086008385_1362942649_nBodenmais: Im Beisein zahlreicher Ehrengäste wurde am Samstag in Bodenmais die weltweit erste und einzige Weißwurstkönigin-Statue enthüllt. Die in Bronze gegossene Bayerische Weißwurstkönigin steht in Bodenmais in der Bahnhofstrasse bei der Metzgerei Einsle und ist ein wahrer Hingucker. Gefertigt von Walter Schreiner, Bildhauer in Bodenmais. Die Statue besticht u.a. durch zahlreiche Details, die der Künstler eingearbeitet hat. Der Innungsobermeister Stefan Einsle begrüßte bei seiner Festansprache Bürgermeister Joli Haller, zweiten Bürgermeister Hans Sturm, BTM-Chef Bernhard Mosandl und seine Stellvertreterin Katharina Hackl, Gemeinderäte, Bildhauer Walter Schreiner, die Bayerische Weißwurstkönigin Steffi I. und Roswitha Nötzel und Albert Fritz (Rosl&Bertl). Stefan Einsle spannte den Bogen von der Königin-Idee aus Zwiesel über die Geschichte der Weißwurst bis zum Appell, nur beim Metzger seines Vertrauens einzukaufen und sah das ArberLand als das künftige Weißwurst-Mekka in Bayern. Bürgermeister Joli Haller sah in seiner Begrüßung einen grossen Werbewert der jährlichen Wahl zur Bayerischen Weißwurstkönigin in Bodenmais und lobte das grosse Engagement von Stefan Einsle. Nach der Begrüßung wurden kesselfrische Weißwürste, Brezn und der königliche Weißwurstsenf aufgetischt. Dann der grosse Moment. Wie auf Bestellung hörte der grosse Regen auf. Die bestens aufgelegten Silberberg Sänger stimmten die Bayern Hymne an und die Steffi I. enthüllte die neue Bodenmaiser Sehenswürdigkeit unter starkem Beifall der zahlreichen Besucher. Unzählige Fotos von der Statue mit der Bayerischen Weißwurstkönigin wurden von Urlaubern und Einheimischen als Erinnerung geschossen.Fotos: Hans Kreitmair,Albert Fritz

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World Wide Wurst – Die neue Wurstküche – Echt krass


03Die Wurst ist ein Schmankerl und gehört zu Bayern wie die Alpen, der Bayerische Wald oder der Wolperdinger. Die Vielfalt ist schier unendlich. Dennoch gibt es Menschen in Bayern, denen die Vielfalt noch zu wenig ist. Und eben diese Menschen zeigen uns ihre ausgefallenen Erfindungen wie Bratwurst-Sushi, Weißwurst-Burger oder Salami-Eis. Tradition gegen Moderne. Eine Jury bewertet die neue Wurstküche.

Szenenbilder BR

 

Reise in die Vergangenheit


Markus Wasmeier Zweifacher Olympiasieger

Markus Wasmeier Zweifacher Olympiasieger

Am 5.Juli 2015 begibt sich die amtierende Bayerische Weißwurstkönigin Steffi I. auf Einladung von Skilegende Markus Wasmeier auf eine Reise in die Vergangenheit. Genauer gesagt in das Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee. An diesem Tag findet wie jeden ersten Sonntag im Jahr das Develey Weißwurstfrühstück statt. Metzgermeister Klaus Niedermeier macht die Weißwürste ganz frisch und holt diese ab 10 Uhr aus dem Kessel. Dazu gibt es das selbstgebraute Museumsbier.

Auf rund 60.000 Quadratmetern können Museumsbesucher eine unvergessliche Reise in eine authentische Vergangenheit erleben. Alles wurde bis ins kleinste Detail errichtet und 2007 öffnete das Freilichtmuseum seine Pforten.

Alle Bilder wurden uns vom Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee zur Veröffentlichung bereit gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Freitag 29.5. um 19:45 Uhr Bayerisches Fernsehen. „Heimatrauschen“-Zwiesel ist dabei


Heimatrauschen 57Ein Jahr nach dem ersten Beitrag vom BR im Format „Heimatrauschen ist es nun am Freitag, 29.5.2015 um 19:45 Uhr wieder soweit. Der BR bringt einen Filmbeitrag über kuriose Weißwurstspezialitäten . Ein 12 Stunden dauernder Drehtag in Neumarkt  Opf. war für alle eine Herausforderung. Und die Zwiesler Weißwurstliebhaber und Ideengeber Rosl&Bertl mussten als Jury teils seltsame Kreationen beurteilen. Ein Maybach Bj 1938, der verückte Eismacher aus München, ein Weißwurstburgerhersteller, eine blonde Metzgermeisterin und ein Papst spielen darin die Hautrolle. Und mittendrin die Zwieseler Rosl&Bertl.

Mit Paul Enghofer (BR) unterwegs auf dem Weißwurstäquator


Xaverl, Dackl, Zwiesel/München

Xaverl, Dackl, Zwiesel/München

Paul Enghofer ist an einer ganz besonderen Grenze entlang gewandert, am sogenannten ‚Weißwurstäquator‘. Einmal im Monat wirft der BR zusammen mit den Kollegen vom Hörfunk einen besonders genussvollen Blick auf unsere Heimat. Diesmal geht es um Grenzen.Paul Enghofer hat deshalb den ‚Weißwurstäquator‘ einmal näher unter die Lupe genommen und vom Bayerischen Wald aus bis nach Schwaben hinüber Wurstkunde betrieben.  Ein unterhaltsamer Film über eine Grenze, die fast jeder vom Namen her kennt.

Hier klicken. Viel Spaß 

 

Traditionspflege im Schatten der Arena


0 1860-Club 63München: Unzählige Busse auf dem Parkplatz Mitte der Allianz Arena. Das Abstiegsspiel des TSV 1860 München gegen den FCN zog die Fans an wie das Licht die Motten. Darunter auch der Löwen Fanclub „Altmühltal Löwen“ aus Dollnstein/Obb im Altmühltal. Die Mitglieder überbrückten die Zeit bis zur Stadioneröffnung mit einem geplanten Weißwurstessen neben ihrem Bus. Man hatte an alles gedacht. Biertische und Bänke, heiße Weißwurst, Brezn und Gerstensaft.Im Nu ist ein kleiner Biergarten entstanden und das Ausgabepersonal eingeteilt. Gemeinsam philosophierte man über die bayerische Tradition, das anstehende Spiel und die bayerische Gemütlichkeit. Gut gestärkt machte man sich dann auf den Weg in die mit 68.500 Zuschauern gefüllte Arena. Bilder  anklicken

Hilferuf – Des Handwerks Totengräber


Es wird Zeit dass alle umdenken…! Bäcker, Metzger, Wirte, Brauereien und Landwirte sind Teil unserer Kultur. Wir wollen dies doch nicht verlieren. Bitte Teilen!

8Haben Sie einen Lieblingsbäcker? Oder Lieblingsmetzger? Gut möglich, dass der bald dicht macht. Die Zahl der Betriebe könnte in den nächsten fünf Jahren von jetzt 12.000 auf 8000 sinken. Eine Ursache: Ein Preiskrieg – geführt von Discountern wie Aldi und Lidl. Die sind für viele Deutsche zu einer Art Ersatz-Bäckerei geworden. In Wirklichkeit werden hier nur noch fertig produzierte Tiefkühl-Teiglinge aufgebacken. Was sich bei den Bäckern abspielt, spielt sich genauso bei Ihrem Metzger ab. Handwerk gegen Moloch Fabrikware……

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Google Earth kennt sich gut in Zwiesel aus


Das Zwieseler Denkmal, das zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten in Niederbayern gehört, ist auch in Google Earth vertreten. Die Aufnahmen sind vom 24.9.2014. Google Earth ist eine Software des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc., die einen virtuellen Globusdarstellt. Sie kann Satelliten– und Luftbilder unterschiedlicher Auflösung mit Geodaten überlagern und auf einemdigitalen Höhenmodell der Erde zeigen.Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Google_EarthGoogle Earth 1

Google Earth 2

Zwieseler Jury benotet kuriose Wurstideen


Zwieseler Jury benotet kuriose Wurstideen

BR dreht Fernsehbeitrag mit Rosl&Bertl

Heimatrauschen 24Zwiesel/Neumarkt/Opf.: Überrascht wurden die Zwieseler Weißwurst Traditionalisten und Ehrenmitglieder der Metzgerinnung ArberLand Roswitha Nötzel-Semann und Albert Fritz (Rosl&Bertl), durch einen Anruf vom Bayerischen Rundfunk, mit der Bitte um ihre Mitwirkung in einer Jury für einen Beitrag des BR im Format „Heimatrauschen“. Zu bewerten seien ausgefallene Weißwurstgerichte, zubereitet von Meisterhand. Der Bitte wurde entsprochen und so machte man sich am Maifeiertag auf den Weg nach Neumarkt/Opf. Drehort war das Weißwurstmuseum von Metzgermeister und Weißwurst Akademie Betreiber Norbert Wittmann. Bei feuchtkühlem Wetter wurde am Vormittag die Ankunft der Jury,u.a. im eleganten Maybach Bj. 1938, abgedreht. Nach einer kurzen Mittagspause wurde das Geschehen in das Weißwurstmuseum verlegt. Weißwursttradition oder moderne, teils abgefahrene Weißwurstvariationen standen von nun an im Mittelpunkt. Die Zwieseler Jury wurde unterstützt von der Nürnberger Metzgermeisterin Nina Weiß, ebenfalls eine Verfechterin der Tradition. Nach einem Weißwurstessen, wie man es kennt, waren die Vertreter der modernen Wurst Kulinarik am Zug. „Die 60 ausgefallenen Weißwurstrezepte in meinem Weißwurstkochbuch entsprangen dem Umstand, das man übrigbebliebe Weißwürste bestens verwerten kann und nichts weggeworfen werden muß,“ so der bayerische Weißwurstpapst Norbert Wittmann. Wittmann und Sohn Tim, der Freisinger Metzgermeister Steffen Schütze und der verrückte Eismacher aus München Matthias Münz waren nun an der Reihe und bereiteten ihre Gerichte zu. Weißwurstcarpaccio, Weißwurst-Sushi, Weißwurstburger, Weißwurst mit Gemüse aus dem Wok und Salamieis wurden der Jury, die die ganze Angelegenheit skeptisch bis ungläubig verfolgte, zum Beurteilen vorgesetzt. Zaghaft wurden die Gerichte getestet. Nase und Gaumen mußten ganze Arbeit leisten. Überrascht war dann die Jury, das bei allen Gerichten die Weißwurst nicht unterging und immer ihren eigenen Charakter behalten hat. Man war ziemlich positiv überrascht von den Gerichten. Die Jury war sich in ihrem Urteil einig. Fazit: Ein Weißwurstessen in traditioneller Weise ist und bleibt das Nonplusultra. Gerichte mit der Weißn als „Restlessen“ in allerlei Variationen hat aber seine Daseinsberechtigung. Schon aus Respekt vor dem Lebensmittel und dem Tier. Und bei den Exoten, wie dem verrückten Eismacher steht eher der Spass und die Neugier im Vordergrund. Nach einem 12-stündigen Drehtag unter professionellen Bedingungen  trat die Zwieseler Jury wieder den Heimweg an. Der Beitrag wird voraussichtlich am 29.5. um 19:45 Uhr ausgestrahlt.

Um sechs Uhr früh-Kesselfrisch-Ja, das gibt es noch


Baierl Bern KesselfrischEs sind schon fast Exoten. Man muss sie suchen. Oder aber wissen. Sie sind so selten, das man sie als wahre Rarität bezeichnen muss. Aber es gibt sie noch. Und wer einen kennt, kann vom grossen Glück sprechen. Die Rede ist von den Metzgern, die morgens um sechs Uhr ihre erste Ladung Weißwürste hergestellen und sie an die wahren Genießer ausgeben. Die meisten Feinschmecker haben vor ihrem Mahl erst einmal den Bäcker aufgesucht. Resche Brezn aus der Backstube Hintereingang. Schon dieser erste Geruch ist betörend. Und dann gehts ein paar Schritte weiter zum Metzger. Richtig. Hintereingang. Auf dem Brotzeittisch der Metzger steht schon der Senf bereit. Der Lehrbub schenkt das Weißbier ein und der Chef persönlich stellt die dampfenden Weißwürste auf dem Tisch ab. Da sind sie. Kesselfrisch. Unschuldig weiß und prall. Die Weißwurst aus dem Kessel. Frisch, frischer Kesselfrisch. Ein Erlebnis der Sonderklasse. Seit ewigen Zeiten wird das schon so gepflegt. Und heute wie früher ein Glücksgefühl. Leider gibt es diese Möglichkeiten des Verzehrs aus dem Kessel nur noch ganz, ganz selten. Außer, Sie besuchen ein Weißwurstseminar beim Metzger. Dort können Sie dieses einmalige, kulinarische Hochgefühl noch erleben.