Um sechs Uhr früh-Kesselfrisch-Ja, das gibt es noch


Baierl Bern KesselfrischEs sind schon fast Exoten. Man muss sie suchen. Oder aber wissen. Sie sind so selten, das man sie als wahre Rarität bezeichnen muss. Aber es gibt sie noch. Und wer einen kennt, kann vom grossen Glück sprechen. Die Rede ist von den Metzgern, die morgens um sechs Uhr ihre erste Ladung Weißwürste hergestellen und sie an die wahren Genießer ausgeben. Die meisten Feinschmecker haben vor ihrem Mahl erst einmal den Bäcker aufgesucht. Resche Brezn aus der Backstube Hintereingang. Schon dieser erste Geruch ist betörend. Und dann gehts ein paar Schritte weiter zum Metzger. Richtig. Hintereingang. Auf dem Brotzeittisch der Metzger steht schon der Senf bereit. Der Lehrbub schenkt das Weißbier ein und der Chef persönlich stellt die dampfenden Weißwürste auf dem Tisch ab. Da sind sie. Kesselfrisch. Unschuldig weiß und prall. Die Weißwurst aus dem Kessel. Frisch, frischer Kesselfrisch. Ein Erlebnis der Sonderklasse. Seit ewigen Zeiten wird das schon so gepflegt. Und heute wie früher ein Glücksgefühl. Leider gibt es diese Möglichkeiten des Verzehrs aus dem Kessel nur noch ganz, ganz selten. Außer, Sie besuchen ein Weißwurstseminar beim Metzger. Dort können Sie dieses einmalige, kulinarische Hochgefühl noch erleben.

 

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