Zwieseler Jury benotet kuriose Wurstideen


Zwieseler Jury benotet kuriose Wurstideen

BR dreht Fernsehbeitrag mit Rosl&Bertl

Heimatrauschen 24Zwiesel/Neumarkt/Opf.: Überrascht wurden die Zwieseler Weißwurst Traditionalisten und Ehrenmitglieder der Metzgerinnung ArberLand Roswitha Nötzel-Semann und Albert Fritz (Rosl&Bertl), durch einen Anruf vom Bayerischen Rundfunk, mit der Bitte um ihre Mitwirkung in einer Jury für einen Beitrag des BR im Format „Heimatrauschen“. Zu bewerten seien ausgefallene Weißwurstgerichte, zubereitet von Meisterhand. Der Bitte wurde entsprochen und so machte man sich am Maifeiertag auf den Weg nach Neumarkt/Opf. Drehort war das Weißwurstmuseum von Metzgermeister und Weißwurst Akademie Betreiber Norbert Wittmann. Bei feuchtkühlem Wetter wurde am Vormittag die Ankunft der Jury,u.a. im eleganten Maybach Bj. 1938, abgedreht. Nach einer kurzen Mittagspause wurde das Geschehen in das Weißwurstmuseum verlegt. Weißwursttradition oder moderne, teils abgefahrene Weißwurstvariationen standen von nun an im Mittelpunkt. Die Zwieseler Jury wurde unterstützt von der Nürnberger Metzgermeisterin Nina Weiß, ebenfalls eine Verfechterin der Tradition. Nach einem Weißwurstessen, wie man es kennt, waren die Vertreter der modernen Wurst Kulinarik am Zug. „Die 60 ausgefallenen Weißwurstrezepte in meinem Weißwurstkochbuch entsprangen dem Umstand, das man übrigbebliebe Weißwürste bestens verwerten kann und nichts weggeworfen werden muß,“ so der bayerische Weißwurstpapst Norbert Wittmann. Wittmann und Sohn Tim, der Freisinger Metzgermeister Steffen Schütze und der verrückte Eismacher aus München Matthias Münz waren nun an der Reihe und bereiteten ihre Gerichte zu. Weißwurstcarpaccio, Weißwurst-Sushi, Weißwurstburger, Weißwurst mit Gemüse aus dem Wok und Salamieis wurden der Jury, die die ganze Angelegenheit skeptisch bis ungläubig verfolgte, zum Beurteilen vorgesetzt. Zaghaft wurden die Gerichte getestet. Nase und Gaumen mußten ganze Arbeit leisten. Überrascht war dann die Jury, das bei allen Gerichten die Weißwurst nicht unterging und immer ihren eigenen Charakter behalten hat. Man war ziemlich positiv überrascht von den Gerichten. Die Jury war sich in ihrem Urteil einig. Fazit: Ein Weißwurstessen in traditioneller Weise ist und bleibt das Nonplusultra. Gerichte mit der Weißn als „Restlessen“ in allerlei Variationen hat aber seine Daseinsberechtigung. Schon aus Respekt vor dem Lebensmittel und dem Tier. Und bei den Exoten, wie dem verrückten Eismacher steht eher der Spass und die Neugier im Vordergrund. Nach einem 12-stündigen Drehtag unter professionellen Bedingungen  trat die Zwieseler Jury wieder den Heimweg an. Der Beitrag wird voraussichtlich am 29.5. um 19:45 Uhr ausgestrahlt.

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