Die Weißwurst als „Mettenwurst“


Die Weißwurst als „Mettenwurst“
Eine alte Tradition verschwindet langsam

Das Schwein der Schweine war der „Weihnachter“, der früher speziell für den 24.Dezember herangemästet wurde und der vor Fett nur so triefen mußte. Am 21. Dezember (Thomastag) sprang er beim Metzger über die Klinge und stieß einen letzten Grunzer aus. Ein Teil von ihm wurde zu feinsten Blut-und Leberwürsten sowie Preßsack verwurschtelt. Bis nach der Christmette  hatte der 24. Dezember den Status eines Fast-und Abstinenztages. So durfte nichts vom Kesselfleisch gegessen werden, und die Freude auf die „Mettenwürste“ war umso größer. Später trat die Weißwurst an deren Stelle. Sie gehört bis zum heutigen Tag an Weihnachten in vielen Familien zur guten Tradition.

Auszug aus: Mythos Weißwurst von Peter M-Lill/Ludwig Margraf, Knürr Verlag ISBN 3-928432-23-0

Leider verschwinden die alten Traditionen immer mehr. So gibt es in Familien heute zwar auch noch „Mettenwürste“ zum Fest, aber leider immer mehr Industrieware hält Einzug in die modernen Haushalte. Während seit Generationen die Würste an Weihnachten an erster Stelle standen, werden sie heute abgelöst von Braten und Geflügel, vielfach aus der Massentierhaltung, oder exotischen Speisen. Und in nicht wenigen Familien kommt es knüppeldick….Da gibt es dann zum Weihnachtsfest Fertigprodukte vom Supermarkt oder Discounter.

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Besuch aus dem Arberland bei Antenne Bayern


Besuch aus dem Arberland bei Antenne Bayern
Weißwurstkönigin und Weißwurst-Botschafter im Interview

Unterföhring/Zwiesel: Der Innungsobermeister der Metzgerinnung Arberland Stefan Einsle besuchte in Begleitung der frischgewählten Bayerischen Weißwurstkönigin Ramona I., dem Bayerischen Weißwurst Botschafter Bertl und dem Metzger-Urgestein Norbert Binder nach der Ehrung für die Metzgerei Einsle mit dem Staatsehrenpreis für Metzger auf Einladung den Radiosender Antenne Bayern in Unterföhring. Stefan Einsle bedankte sich herzlich bei Chefredakteur Ralf Zinnow für die Unterstützung im Vorfeld zur der Wahl zur Bayerischen Weißwurstkönigin mit einem riesigen Schmankerlpaket in Form von Weißwürsten, Brezen und dem königlichen Senf aus dem Arberland. Norbert Binder hatte in den frühen Morgenstunden die Weißwürste extra frisch für Antenne Bayern hergestellt. Die Besucher aus dem Arberland wurden mit grossem Hallo begrüßt und es dauerte nicht lange, bis die Weißwürste ihre Abnehmer fanden. Antenne Bayern Mitarbeiter Kevin Jackson, der bei der „Mainachten“-Aktion in Zwiesel in Aktion war, führte die Besucher in die Senderäume und erklärte, wer gerade was für Aufgaben zu erledigen hat. Für ein längeres Interview wurden dann die Bayerische Weißwurstkönigin und der Bayerische Weißwurst Botschafter in ein Studio geführt. Die zuständige Redakteurin wollte viel wissen über die berühmteste Wurst Bayerns und war erstaunt über die detaillierten Ausführungen der Interview-Partner aus dem Arberland. Auch über die verschiedenen Aktivitäten des Weißwurst-Botschafters wurden viele Fragen gestellt. Die Bayerwald-Abordung führte anschließend noch ein längeres Gespräch mit Chefredakteur Ralf Zinnow, der die Aktivitäten der Metzgerinnung Arberland höchst anerkennend lobte und seinen Respekt den Besuchern gegenüber aussprach. Stefan Einsle:“Dieser Besuch bei Antenne Bayern war höchst interessant und für uns eine sehr gute Gelegenheit, Werbung für das Metzgerhandwerk und das Arberland zu machen.“

Von links: Innungsobermeister Stefan Einsle, Metzger Norbert Binder, Weißwurstkönigin Ramona I., Weißwurst-Botschafter Bertl

Staatsehrenpreis für Metzgerei Einsle


Staatsehrenpreis für Metzgerei Einsle
Bodenmaiser Metzgerei gehört zu den 10 besten Metzgereien in Bayern

München/Bodenmais: Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ehrte den erfolgreichen Betrieb heute mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Metzgerhandwerk.

Der Preis sei der verdiente Lohn und Wertschätzung für langjährige Spitzenleistungen bei Qualität und handwerklichem Können, sagte Brunner bei einem Festakt im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz. Dem Minister zufolge leistet das Metzgerhandwerk mit rund 3.400 Betrieben und etwa 2.000 Filialen einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung und Wertschöpfung im ländlichen Raum. Mit einem Jahresumsatz von über vier Milliarden Euro zählen die Metzger in Bayern zu den größten Handwerksbranchen.

Dauerhaft hervorragende Ergebnisse

Die Staatsehrenpreise für die besten Metzger Bayerns werden jährlich in Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband für das bayerische Fleischerhandwerk verliehen. Grundlage für die heuer bereits zum fünften Mal vergebene Auszeichnung sind dauerhaft hervorragende Ergebnisse bei der vom Landesinnungsverband jährlich durchgeführten Qualitätsprüfung. In diesem Jahr hatten sich dafür 100 Betriebe qualifiziert.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) überreichte heute einen Ehrenpreis an die zehn erfolgreichsten Metzgereien aus Bayern. Ausgezeichnet wurden auch die Metzgerei Einsle aus Bodenmais (Lkr. Regen)

Weißwurstsenf aus dem ArberLand im Gourmet-Tempel „KaDeWe“


Weißwurstsenf aus dem ArberLand im Gourmet-Tempel „KaDeWe“

Grosser Erfolg für kulinarische Erfindung aus Bodenmais

Auch Staatsminister Helmut Brunner schmeckt der Senf aus dem ArberLand

Bodenmais/Berlin: Das ist quasi der Ritterschlag. Der in Bodenmais kreierte „Königliche Weißwurstsenf“ wird im größten Luxus-Kaufhaus „KaDeWe“ auf der Gourmet-Etage im 6. Stock den Feinschmeckern aus aller Welt angeboten. Neben viel Lob auf Ministerebene und mit einer Goldmedaille ausgezeichnet, ist ein Platz im „KaDeWe“ für die Erfinder eine weitere Auszeichnung und auch Bestätigung, das mit dieser Mixtur ein großer Wurf gelungen ist. Stefan Einsle, Innungsobermeister der Metzgerinnung ArberLand, und das Zwieseler Duo Rosl & Bertl(Roswitha Nötzel und Albert Fritz) sind natürlich stolz über diesen Erfolg. Stefan Einsle: „Dass unser Senf aus dem ArberLand dort präsent wird, erfüllt uns mit Stolz.“ Und Mit-Erfinderin und Ideengeberin Roswitha Nötzel ergänzt nicht weniger zufrieden: „Die viele Stunden des Testens, Kreierens und Wieder-Verwerfens, bis das Ergebnis unseren Vorstellungen entsprochen hat, haben sich rentiert.“

Und was ist nun das Geheimis für den Erfolg dieses optimalen Begleiters der Weißwurst? Gerhard Garnreiter, Chef der Senfmanufaktur Baumann: „Seine cremige Konsistenz, die leichte Süße, Gewürze, die so noch nicht in einem Senfrezept vorgekommen sind und das dunkle Bier – und im Abgang eine Spur Schärfe. Alles wohldosiert. Die genaue Zusammensetzung ist natürlich ein Geheimnis.“ Der Senf schwimmt schon seit geraumer Zeit auf einer Erfolgswelle und wird allseits mächtig gelobt und entwickelte sich rasant zu einem beliebten Mitbringsl der Urlaubsgäste. Zu erwerben ist dieses Schmankerl nur in ausgewählten Metzgereien. Und eben im KaDeWe in Berlin sowie im kulinarischen Schaufenster der Region in Zwiesel.