Produkt aus dem ArberLand mit Gold ausgezeichnet


Die Goldmedaille für den königlichen Weißwurst Senf

Die Goldmedaille für den königlichen Weißwurst Senf

Frohe Kunde hat das ArberLand erreicht. Mitgeteilt wurde, das der erst seit kurzem auf dem Markt erhältliche „Königliche Weißwurst Senf“ bei der DLG-Prüfung mit Gold ausgezeichnet wurde. Da war die Freude gross in Bodenmais und Zwiesel. Stefan Einsle, Innungsobermeister der Metzgerinnung ArberLand:“ Das freut uns natürlich riesig und stolz. Ein mit Gold prämierter Senf aus dem ArberLand ist ja nicht alltäglich.“ Roswitha (Rosl) Nötzel und Albert Bertl) Fritz haben den Senf mitkreiert und sind ebenfalls stolz:“ Die unzähligen  Stunden des experimentierens haben sich gelohnt und wir haben wohl die richtigen Zutaten gefunden.“ Auf Nachfrage bei Stefan Einsle wurde uns mitgeteilt, das der königliche Senf bestens bei den Kunden ankommt. Und das in ganz Bayern. Erhältlich ist der mit Gold prämierte Begleiter der Weißwurst nur in den handwerklichen Metzgereien. Und im Gourmetempel KaDeWe in Berlin.

Goldprämiert

Bilder bitte anklicken

 

 

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Der Tipp für Genießer – Baumann Senfmanufaktur


Die finale Senf Verkostung

Die finale Senf Verkostung

Senfanbieter gibt es ja massenhaft am Markt. Und so mancher Verbraucher hat seinen Lieblingssenf, wenn es um den größten Genuss geht. Der Senf als kulinarisches i-Tüpferl sozusagen. Wir haben uns auf die Suche gemacht und den besten Begleiter zur Weißwurst gesucht. Es wurde eine lange Suche, das sei gesagt. Unglaublich, wieviele Geschmacksrichtungen es alleine beim Weißwurst- oder süßem Senf gibt. Gott sei Dank sind die Geschmäcker verschieden und für jeden Geschmacksnerv ist etwas dabei. Wir sind der Meinung, das es DEN besten Weißwurstsenf nicht gibt. Jede(r) muss für sich seinen Favoriten herausfinden. Manche sind durch geschickte Marketingstrategien in aller Munde. Andere wiederum sind weniger bekannt. Viele kleine Senfmanufakturen sind eher unbekannt oder weniger bekannt. Aber eben diese kleineren oder kleinen Senfhersteller haben ein gewisses Etwas in ihren Produkten. Und zu diesen kleineren Herstellern mit dem gewissen Etwas zählen wir nach langen Testversuchen die Senfmanufaktur Baumann mit Sitz in Kirchweidach. „Urbayerischer Hausmachersenf“ war bei unserem Test der einstimmige Sieger. Erst auf den Plätzen folgten die namhaften Hersteller.

Senf Manufaktur Baumann

Senf Manufaktur Baumann

Wissenswertes: Weißwurst Senf


Süßer Senfbayerischer oder Weißwurstsenf besteht aus grob gemahlenen, teilweise gerösteten Senfkörnern und wird mit Zucker, oder Apfelmus gesüßt. Besonders hochwertiger süßer Senf wird stattdessen mit Honig gesüßt. In Deutschland wird er hauptsächlich zu Weißwurst und Leberkäse gegessen.

Senf Manufaktur Baumann

Senf Manufaktur Baumann

Warum süßer Senf und nicht scharfer? Je schlechter die Wurst, desto schärfer der Senf. Die Scharfstoffe wirken antibiotisch – aber dafür hat der Bayer schon seinen geliebten Rettich engagiert. Der scharfe Senf ist im Biergarten aber noch aus einem anderen Grund überflüssig: Die Weißwürste werden weder geräuchert noch gegrillt. Der Senf hat aber die Aufgabe, die beim Räuchern und Grillen gebildeten PAK, namentlich das Benzpyren, zu entgiften. Insofern bietet es sich an, den zur Wurst gewohnheitsmäßig verzehrten Senf für andere Belange zu nutzen und ihn kulinarisch aufzuwerten. Der erkleckliche Zusatz an Zucker steigert den Nährwert. Die Wurst liefert ja nur Eiweiß und Fett, sowie ein paar Ballaststoffe, Mineralien, Vitamine und so Zeug – aber leider keine Kohlenhydrate.

Königlicher SenfUnd warum sind die jetzt so wichtig? Zucker ist bekanntermaßen der entscheidende Treibstoff für das menschliche Gehirn. Das wird weder durch fleißiges Wassertrinken noch mit Fischölen aktiviert – es ist ja kein Aquarium – sondern mit Glucose, also mit Traubenzucker. Nicht umsonst wird der süße Senf ja auch in reichlicher Menge genossen, und auch die Weißwurst gilt vielerorts nicht als eigenständige Speise, sondern als reine „Senfgrundlage“. Die kleinen Plastikbriefchen mit süßem Senf, die heute mancherorts zur Wurst ahnungslosen Gästen auf den Teller gelegt werden, gehören nicht ins Wirtshaus, sondern ins Kuriositätenkabinett einer kulturlosen Küche.

 „Bayerischer süßer Sempfd” unterscheidet sich von anderen Sempfdsorten durch seinen deutlich wahrnehmbaren Süßgeschmack. Da ja die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, hat der Weißwurstgeniesser seinen Lieblingssempfd. Und so soll es ja auch sein. Ich habe auch schon erlebt, daß es Zeitgenossen gibt, die sich ihren eigenen Sempfd von zu Hause selber mitbringen. Das sind diese Spezies Mensch, die ihren eigenen Sempfd dazugeben. Bei der Sempfdfrage verstehen einige keinen Spaß.

Brezn ist nicht gleich Brezn. Die Unterschiede


Bayr. BreznDie vergleichsweise fettarme bayerische Brezel verfügt über relativ dicke Ärmchen. Der untere Bogen, auch Bauch genannt, ist nicht so ausladend wie bei anderen Varianten, was dem Gebäck eine recht kompakte Form verleiht. Die untere Schlinge wurde nicht aufgeschnitten, sie reißt beim Backen von selbst ein.

 

 

schwaebische breznBei der schwäbischen Brezel sind die dünnen und daher besonders knusprigen Ärmchen weit oben angebracht, so dass sie über einen ausladenden Bauch, insgesamt jedoch über eine schlankere Form verfügt. An der unteren Schlinge, dem Ausbund, wurde ein Schnitt angebracht. Das Innere ist insgesamt weicher als bei der bayerischen Brezel, was an der Beimengung von Milch oder Sahne liegt und den Kalorienanteil in die Höhe treibt. Aus: www.zehn.de

Die Brezn


breznrogl kleinBrezel (althochdeutsch brezitella), BretzelBrezl, auch Breze, in Bayern/Österreich Breznwienerisch auch Brezerl, im Schwäbischen auch Bretzet oder Bretzg / Bretzga (sing./pl.), im Badisch-Alemannischen oft Bretschl genannt[1], ist eine vor allem in Süddeutschland und Österreich verbreitete Gebäckform, bei der das herausstechende Merkmal der in sich symmetrisch verschlungene Teigstrang ist. Die Brezel ist seit Beginn des 14. Jahrhunderts bis heute das Zunftzeichen der Bäcker. Quelle: Wikipedia

Und so wird die Brezn gmacht

Der Ur-Senf. Rezept von 1865 wieder entdeckt


Eine wirklich tolle Entdeckung habe ich gestern gemacht. Den Ur-Senf. Gefunden bei Metzgerei – Hotel – Gasthof – Wittmann in Neumarkt/Opf. Süssen Senf habe ich ja schon fast schon alle durch. Aber nur fast. Dieser Senf, den der Herr Wittmann im Sortiment hat, war für mich bis vor kurzem noch unbekannt. Das i-Tüpferl zur Weißwurst. Mehr sog i ned.

Der Ur-Senf. Ein lange vergessenenes Rezept, dass erst seit 2008 per Zufall wieder für die Herstellung entdeckt wurde. Der würzige und runde Geschmack, der perfekt auf Wittmann‘s Weißwurst abgestimmt ist, zeichnet diesen Ur-Senf (Rezept von 1865) aus.

Breznblamage


Seit ich denken kann, hab ich meine Brezn mit Salz gegessen. Und das sind ja schon einige Jährchen. War zuviel Salz drauf, habe ich dieses eben runtergemacht. Und was passiert seit einiger Zeit? Es werden Brezn ohne Salz gebacken!!! Beim Breznkauf wird man gefragt: „Mit oder ohne Salz.“ Ich empfind das einen Angriff auf die Kultur. Auf so etwas muss man erst einmal kommen.

Der Gipfel allerdings war dieser Tage, dass ich im „Biergarten“ meine Weißwürschd mit Brezn OHNE SALZ serviert bekam. Da schaust aber erst zweimal hin. So was hats noch nie gegeben. ja kruzefix, wo san ma denn? Auf alle Fälle war des ganze Weißwurst Essen mehr oder weniger ein Reinfall. Der Geschmack der Brezn war ohne Übertreibung undefinierbar. So eine greißliche Brezn hab ich noch nirgends auf den Tisch bekommen. Und das passiert mir bei uns im Bayerwald. Ich war dann schon so frei und hab das auf das heftigste moniert. Ob es aber was geholfen hat, kann ich noch nicht sagen.

Das Weissbier. Die Wahrheit


Das Weissbier. Die Wahrheit.

Des Weißbier mit der Hef´n drin,
Des is als wie a Medizin.
Wenn´s mit da Verdauung nimmer stimmt
Und koa Koppara mehr aufa kimmt,
Wenn sich´s Häusl-geh nimmer rentiert,
Weil´s sowieso ned funktioniert,
Wenn´st Wimmerl hast, oder a Haut,
Die nimmer frisch und g´sund ausschaut,
Wenn´s Bluat nimmer so richtig rinnt,
Weil´s nicht überall durchekimmt,
Wenn´st koan Appetit nimmer hast
Und wenn´s dahoam im Bett nachlasst,
Des merkst, wenn´s da nimmer recht stimmt,
Wenn zwoamal am Tag der Postbot kimmt.
Wenn´s soweit is dann sag i Dir:
Trink alle Tag dei Weizenbier.
Denn des is g´sund des werst bald kenna
Und Du brauchst ned zum Dokta renna.
„Unbandig guat“ des sag i immer
Und a des schönste Wartezimmer.

Zwist um Brezn-Herz


Um die Brezn als Münchner Traditionsgebäck ist ein Streit entbrannt. Ausgerechnet eine Brezn in Herzform sorgt in der Weltstadt mit Herz für Zwist: Zwei Münchner haben für ihre herzige Brezn einen markenrechtlichen Schutz beantragt – dagegen laufen die Bäcker Sturm. Bis zur Eintragung der Marke, die mehrere Monate dauern kann, weiß nun niemand, ob die Herz-Brezn nur mit Erlaubnis der Erfinder produziert werden kann – oder wie gewöhnliche Brezn von jedem Bäcker.

Der Designer und Juwelier Peter Luger und sein Kompagnon hatten eine ganz spezielle Herz-Brezn entwickelt, nämlich aus zwei Strängen zusammengeflochten und mit einer Umdrehung verschlungen. „Die Bäcker sagen, das hat es immer schon gegeben. Aber so hat es das eben noch nicht gegeben – so formstabil und einfach“, erläutert Luger nach einem entsprechenden Bericht der „Abendzeitung“ (Dienstag, 21. August). „Meine Idee war: München ist die Weltstadt mit Herz – das lässt sich gut verkaufen, ein Herz ist immer gefällig.“

Die Bäcker lehnen den markenrechtlichen Schutz für die Herzbrezn strikt ab. „Wir haben die Auffassung, dass man eine bestimmte Form nicht schützen kann“, sagt der stellvertretende Obermeister der Bäckerinnung München, Heinrich Traublinger junior. „Die Brezn ist weit über tausend Jahre alt, und die Herz-Brezn gibt es seit Jahrhunderten. Das ist in Büchern dokumentiert.“ Verschiedene Herzformen seien unter anderem in einer Anleitung für Lehrlinge aus den 60er Jahren abgebildet. „Wenn man heute die Brezn in Herzform patentiert, ist es morgen die normale Brezn und übermorgen die Semmel.“ Die künstlerische Freiheit der Bäcker sei damit eingeschränkt. „Es geht ums Prinzip“, betont Traublinger. „Wahrscheinlich ist noch nie jemand auf die Idee gekommen, ein Gebäck in Herzform zu patentieren.“

Schon im Frühjahr ließen die Erfinder ihre Herz-Brezn bei einem Münchner Bäcker für Biergärten produzieren, im Herbst sollte sie unter anderem auch aufs Oktoberfest kommen. Als die Vertragsbeziehungen für die bereits laufende Auftragsproduktion schriftlich gefasst werden sollten, gab es plötzlich Zwist: „Der Bäcker wollte sich darauf nicht einlassen“, sagt Lugers Anwältin Stephanie Haslinger. Nun steht die Produktion; Haslinger erwägt bereits rechtliche Schritte für den Fall, dass der Bäcker die Brezn eigenmächtig produziert.

„Ich wollte niemandem was wegnehmen“, sagt Luger. „Dafür, dass das was Besonderes ist, kostet es ein paar Cent mehr, unseren Gewinnanteil. Der Bäcker hätte nichts verloren und die Kunden hätten es gerne gezahlt, weil es etwas besonders ist. Und jetzt kommt die Gier und keiner gönnt einem was…“

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=1354&pk=123605&p=1&fb_source=message

Wir haben nachgschaut beim Patentamt. Gfundn hamma nix. Wie die Geschichte genau ausgangen is, wissen mia ned. Aber eins weiß ich gewiss. Mei Vater hat 1958 zum Einzug in´s neue Haus beim „Begga Xual“ in Bodenmais 10 Breznherzn machen lassn. Da ham de Streithansln noch ned mal drangedacht, daß sowas gibt.