3.Weißwurst Hymne


Sogar eine eigene Hymne kann die Weisswurst vorweisen.

(Verfasst zum 100. Geburtstag der Weißwurst vom Münchner „Turmschreiber“ Herbert Schneider)

Du Königin im Wurstrevier,
Du schön gekurvte Tellerzier,
Laß dir den weißen Hermelin
Von deinen zarten Schultern ziehn!

So zeigt sich erst dein ganzer Charme.
Dein sanfter Atem fächelt warm
Grün schimmert’s durch (als wir am Nil),
Dies Grüne, das ist Petersil.

Matt glänzt der makellose Leib.
O süßer Augenblick, verbleib!
Und heller jedes Auge blinkt,
Sofern man jetzt vom Weißbier trinkt.

Mit Senf sei nun dein Haupt geziert,
Ein Riemisch Weckerl salutiert.
Zwei Grafen aus der Brezen Stamm,
Die stehn als Adjutanten stramm!

Wer diese Krönung richtig schätzt,
Wird selber gleich zum König jetzt.
Mit dem Bestecke der Natur
Beginnt er schnellstens die Verzuhr!

Vier Bissen, drauf ein kleiner Schluck,
Ein Loawi, das der Bäcker buk,
Dann folgt die zweite Königin.
Die dritte dampft im Haferl drin.

Ihr habt schon Könige geatzt.
Das Königreich ist längst geplatzt –
Bei euch platzt höchstens mal die Haut.
Ihr habt ein Säculum verdaut.

So, wie auch euch, ein Säculum!
Der Sänger widmet euch zum Ruhm
Dies Liedchen bis zum letzten Vers.
Ad multos annos – so, das wär’s.!

Herbert Schneider

4 Kommentare zu “3.Weißwurst Hymne

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