100 Jahre Bayern – Wir gratulieren


100 Jahre Bayern – Weißwurstschule Bayerischer Wald gratuliert recht herzlich

Nach der Katastrophe des Ersten Weltkrieges wurde in Bayern 1918 in der zunächst friedlichen Revolution König Ludwig III. abgesetzt. Nach der Ermordung Kurt Eisners 1919 rückte Bayern mit der Räterepublik zuerst weit nach links, mit der „Ordnungszelle“ dann weit nach rechts. Mit der Verfassung von 1919 glückte die Etablierung der parlamentarischen Demokratie im Rahmen der Weimarer Republik. Mitte März 1933 wurde Bayern als letztes der Länder in Deutschland durch das NS-Regime gleichgeschaltet. Nach dem zweiten Weltkrieg und der Befreiung gelang es wesentlich auf bayerische Initiative hin, die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland föderal auszugestalten. Als Teil der US-amerikanischen Besatzungszone erhielt der Freistaat beste Voraussetzungen für den Neustart. Seit den 1950er Jahren erlebte Bayern einen wirtschaftlichen Aufschwung mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten.

Heute zählt der Freistaat zu den wirtschaftsstärksten Regionen Europas und der Welt, nicht zuletzt befördert durch die Wiedervereinigung und den Europäischen Einigungsprozess, in den der Freistaat die politische Idee eines „Europas der Regionen“ einbrachte. Eine besondere Rolle spielt Bayern bis heute: häufig widerspenstig, immer auf die Länderhoheit im Bund pochend, manchmal auch die Grenzen sehr weit dehnend, öfter belächelt, aber nie ohne eigenes Selbstverständnis.
So wird der Freistaat gewissermaßen zum Schlussstein für den „Mythos Bayern“, zusammengesetzt aus grandioser Alpenkulisse, theatralischer Fiktion und wirtschaftlichem Erfolg, eingekleidet in Dirndl und Lederhose.

Daten aus der bayerischen Geschichte

6. Jh. n. Chr. Beginn des Herzogtums Bayern
1014 Krönung des bayerischen Herzogs Heinrich zum, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
1158 Heinrich der Löwe gründet München
1180 Kaiser Friedrich Barbarossa setzt Otto von Wittelsbach als bayerischen Herzog ein
1301-1347 Ludwig der Bayer wird 1314 deutscher König und 1328 Kaiser
1516 Das bayerische Reinheitsgebot wird vom Landtag beschlossen
1623 Bayern wird Kurfürstentum
1662-1726 Kurfürst Max Emanuel entfaltet in Bayern die Hochphase des Barock
1800-1815 Die schwäbischen und fränkischen Gebiete kommen zu Bayern
1806 Bayern wird Königreich
1818 Bayern erhält eine der liberalsten Verfassungen Europas
1825-1848 König Ludwig I. macht Bayern zum Zentrum für Künste und Wissenschaften
1835 Erste deutsche Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth
1848-1864 König Maximilian II. erfindet mit seiner Wissenschafts- und Brauchtumspolitik das Motto „Fortschritt und Tradition“, das Bayern bis heute prägt.
1864-1886 König Ludwig II., der „Märchenkönig“
1918 Bayern wird Freistaat
1933-1945 Bayern verliert im Nationalsozialismus seine Eigenstaatlichkeit
1946 Verfassung für den Freistaat Bayern
1963 Wahl des gebürtigen Fürthers Ludwig Erhard zum Bundeskanzler
1994 Wahl des gebürtigen Landshuters Roman Herzog zum Bundespräsidenten
2005 Wahl des Kardinals Joseph Ratzinger zum Papst Benedikt XVI.
2014 Eröffnung der Repräsentanz des Freistaates Bayern in Prag

Quelle: Bayerische Staatsregierung

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Die Opferwurst – Ja oder nein?


Die Opferwurst – Ja oder nein?
Nachgefragt bei Schuhbeck

Seit die Weißwurst erfunden wurde, gibt es verschiedenste Theorien, wie sie denn zubereitet werden soll, damit sie schmecke. Eine davon ist die Opfer-Wurst: die erste Weißwurst wird aufgeschnitten und kommt als erstes in das Wasser, auf dass sie und nicht ihre nachfolgenden Kollegen den Geschmack ans Wasser verlieren. Was da dran ist? Wir fragen nach.

Frage an Alfons Schuhbeck persönlich: Servus Herr Schuhbeck. Es ist These aufgetaucht, dass bei der Zubereitung der Weißwurst die sog. Opferwurst ein absolutes Muss ist. Ist dem wirklich so? Ich weiß von Dir, dass für die Zubereitung der Weißwurst Salz und Petersilie nicht schaden würden. Aber immer wieder wird behauptet, eine Weißwurst muss geopfert werden.

Alfons Schuhbeck: Lieber Bertl, im Grunde geht es beim Erwärmen der Weißwurst darum Geschmack an das Wasser zu bringen, damit sie beim Erwärmen nicht auslaugt. Ich erreiche das durch die Zugabe von Salz, Petersilienstängel und Zitronenschale. Natürlich kann man stattdessen auch eine Weißwurst aufschneiden und in das Kochwasser geben. Das bleibt jedem selber überlassen. Ich persönlich esse meine Weißwurst lieber, als dass ich sie opfere.

„So etwas sieht man selten“


„So etwas sieht man selten“
Metzgerei Einsle hat sich gewaltig verändert
Bodenmais: „Ich komme viel herum. Aber so eine Metzgerei habe ich noch nicht gesehen.“ So ein Kunde, der in der neu gestalteten Metzgerei Einsle in Bodenmais, der sich erst einmal ein Weißbier genehmigte, bevor er seinen Einkauf tätigte. Und wirklich. Was Stefan Einsle hier in kürzester Zeit umgewandelt hat, verdient allen Respekt. Viel (massives) Holz, bayerisch edel, funktionell und übersichtlich machen hier den Einkauf zum Erlebnis. Nach nur 4 Wochen Umbauzeit präsentiert sich ein Handwerksbetrieb von seiner neuen Seite. Neben der Metzgerei auch der völlig neu gestaltet Imbiss. Obwohl Imbiss hier der falsche Name ist. Es erinnert eher an ein bayerisches Wirtshaus, wo man gerne sitzen bleibt und sich etwas Gutes aus der Schlemmerküche gönnt. In diesem „Wirtshaus“ werden auch wöchentlich jeden Donnerstag Weißwurstseminare abgehalten und geben diesen Veranstaltungen einen ganz eigenen Rahmen. Die mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnete Metzgerei Einsle hat mit diesem Umbau neue Massstäbe gesetzt.

Hier die Bilder nach dem Umbau

Mit Sport-Legenden auf der Couch


Bilder:Hans Kreitmair. Von links: Christoph Langen, Klaus Wolfermann, Moderator Woife Berger, Weißwurst-Botschafter Bertl

Mit echten Legenden auf der Couch
Weißwurst-Botschafter als Gast bei Abendshow
Burgkirchen a.d.Alz/Zwiesel: Wahre Legenden des Sports hat letzte Woche der Bayerische Weißwurst-Botschafter Albert (Bertl) Fritz treffen dürfen. Im Rahmen einer Abendshow im Bürgerzentrum Burgkirchen a.d.Alz fungierten als Paten der Show Bobpilot Christoph Langen, der bei Olympia, Welt- und Europameisterschaften 17 Gold-, 8 Silber- und 5 Bronzemedaillen einheimste und Klaus Wolfermann, Goldmedaillensieger im Speerwurf 1972 in München. Neben zahlreichen hochklassigen Künstlern stand der Weißwurst-Botschafter auf der roten Couch dem Moderator Woife Berger Rede und Antwort. Dabei nutzte Albert Fritz die Gelegenheit für Zwiesel, das Arberland und das Metzgerhandwerk sowie für das Weißwurstseminar in Bodenmais die Werbetrommel zu rühren. Mit eindringlichen Worten warb er für das Vertrauen in das Metzgerhandwerk und deren ehrlich hergestellte Waren. „Es tut sich keiner einen Gefallen, sich von Industriewaren zu ernähren. Das kann fatale Folgen haben. Genuß bekomme ich von meinem Metzger und nicht vom Discounter“, so der Weißwurst-Botschafter. Für dieses feurige Statement gab es Szenenapplaus.

Schlußbild mit den Mitwirkenden des Abends

Nach der rasanten Show mit einem in Hochform agierenden Moderator Wolfgang (Woife) Berger, führte Albert Fritz noch länger Gespräche mit den Sportlegenden. Christoph Langen und Klaus Wolfermann bestärkten den Weißwurst-Botschafter in seinem Tun für Handwerk und Tradition und baten ihn, nur nicht locker zu lassen. Christoph langen:“Hut ab vor deinem ehrenamtlichen Engagement für das Handwerk und  der bayerischen Tradition. Deine Aussagen heute dürften manchem im Gedächtnis haften bleiben.“ Kurz vor dem Verlassen der Veranstaltungshalle konnte Albert Fritz auch noch drei Weißwurstseminare mit über 100 Teilnehmern in Bodenmais festmachen. Gleich am anderen Tag stand für den Botschafter der nächste Termin an. Ein Spot für das Bayerische Fernsehen zum 100-jährigen Geburtstag des Freistaates Bayern wurde am Weißwurstäquator-Denkmal gedreht, der demnächst öfter im TV zu sehen sein wird.

Weißwurstseminare immer beliebter


Weißwurstseminare immer beliebter
Bayerische Kultur ist absolut „IN“
Bodenmais: Die bayerische Kultur ist „IN“. Ein gutes Beispiel für diese Tatsache sind die wöchentlichen Weißwurstseminare in Bodenmais, wo den Teilnehmern die bayerische Kultur und Lebensart anschaulich, informativ und natürlich auch launig näher gebracht wird. Nicht mehr nur Urlaubsgäste zählen zu den Interessenten dieser beliebten Veranstaltung in Bodenmais. Mittlerweile buchen Firmen für ihre Mitarbeiter oder Vereine als Schmankerl zum Vereinsausflug die Seminare. Musikkapellen aus Österreich, Motorradclubs oder ein Damenverein aus Hessen durften ihr Weißwurstdiplom bereits in Empfang nehmen. Demnächst werden eine Firma aus München mit 40 Personen oder etwa eine Motorradgruppe aus Baden Württemberg ihre Aufwartung im neu gestaltetem Seminarraum der Metzgerei Einsle machen. Der ZDF Länderspiegel berichtete zur besten Sendezeit für ein Millionenpublikum von dieser beliebten Veranstaltung. In Bodenmais hofft man, das noch möglichst viele Teilnehmer die Seminare besuchen und so die echte bayerische Lebensart kennenlernen. Die Metzgerei Einsle ist ausgezeichnet mit dem Staatsehrenpreis und zählt somit zu den 10 besten Metzgerein ein Bayern. Da ist es natürlich keine Frage, das in den Seminaren nur die preisgekrönten Weißwürste und der mit Gold ausgezeichnete Weißwurstsenf kredenzt werden.

Anmeldungen zu den Seminaren unter: 09924-7200

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Weißwurstessen unter der Sonne Afrikas


Astrid Stiefel und Andreas Diefenbach. Stammtisch-Organisatoren in Hurghada

Weißwurstessen unter der Sonne Afrikas
Weißwurststammtisch Hurghada weiterhin aktiv
Hurghada/Ägypten: Bereits zum 14.mal organisierten die als Reisereporter des Reisesender SonnenklarTV bekannten Astrid Stiefel und Andreas Diefenbach einen Weißwurststammtisch direkt am roten Meer. Stilecht mit bayerischer Musik wurden diesmal 140 Stück Weißwürste verzehrt. Der „Weißwurststammtisch Zwiesler Winkl-Aussenstelle Hurghade“ hat sich im Laufe der Zeit gut etabliert. Gute Laune, bayerisches Ambiente und Weißwürste aus Bayern garantieren immer beste Stimmung. Astrid Stiefel und Andreas Diefenbach organisieren diese Stammtische mit viel Herzblatt und Liebe zur Weißwurst und tragen somit bayerische Lebensart hinaus in die Welt. Der „Bayerische Weißwurst-Botschafter sagt: DANKE

Hier Bilder aus Hurghada/Ägypten

 

Wie aus Wasser Wurst wird


Gepanscht, gestreckt, gefärbt: Industrielle Fleisch- und Wurstwaren können mit Protein aus Schlachtabfällen frisiert werden, ohne dass dies Lebensmittelkontrolleuren auffällt.
Gepanscht, gestreckt, gefärbt: Industrielle Fleisch- und Wurstwaren können mit Protein aus Schlachtabfällen frisiert werden, ohne dass dies Lebensmittelkontrolleuren auffällt.
von Christian Esser, Hans Koberstein und Birte Meier

Aber sehen Sie selbst. Hier klicken. ZDF Frontal21

 

161 Jahre Weißwurst – Alles Gute zum Geburtstag


161 Jahre Weißwurst – Alles Gute zum Geburtstag

161 Jahre auf den zarten Schultern, aber immer noch in aller Munde. Die bekannteste Speise Bayerns, die Weißwurst, feiert heute Geburtstag. Alle Weißwurstfreunde weltweit begehen heute den „Tag der Weißwurst“ und ehren die Königin im Wurstrevier gebührlich mit Freunden, Bekannten, Verwandten oder einfach nur so.

Die Krönung der Weißwurst


Die Krönung der Weißwurst – Senf aus Bodenmais

Schon B.A. Matioli rühmt 1563 in seinem Gesundheitsbuch die Vorzüge des Senfs.

“ In der Speis genossen ist gutt dem magen, zerteylt die groben speyss und verzehrete die übefrlüssige Feuchtigkeit darinnen, fürdert den Harn und die frawenzeit, reumt die Brust, macht wohl ausreuspern, ist der halben gutt denen, welchen den atem schwerlich aus-und einziehen.“
In Anbetracht dessen ist es kein Wunder, daß die Weißweurst vor dem Verzehr noch heute soooo tief in den Senf eingetaucht werden.
Aus „Mythos Weißwurst“ Knürr Verlag ISBN: 3-928432-23-0

Der vielleicht beste Senf der Welt. Erhältlich bei Handwerks-Metzgereien und im Luxuskaufhaus KaDeWe in Berlin. Der Senf aus dem ArberLand.

 

Bayerische Weißwurst-Königin beliebtes Fotoobjekt in Berlin


Metzgerinnung Arberland auf großer Werbetour in Berlin
Bayerische Weißwurst-Königin beliebtes Fotoobjekt
Berlin/Bodenmais: Nach einer turbulenten Autofahrt zur Grünen Woche durch das Orkangebiet in Norddeutschland wurde Berlin am Abend unfallfrei erreicht. Innungsobermeister Stefan Einsle hatte das Steuer sicher im Griff und brachte seinen Anhang wohlbehalten zum Hotel. Am Eröffnungstag der Grünen Woche um 9 Uhr startete Stefan Einsle mit der Bayerischen Weißwurstkönigin Ramona I., Ideengeberin Roswitha Nötzel und dem Bayerischen Weißwurst-Botschafter Albert (Bertl) Fritz geradeaus in die schon gut gefüllte Bayernhalle. Werbeflyer und Autogrammkarten wurden verteilt und das Gespräch mit den Besuchern wurde geführt. Die Bayerische Weißwurstkönigin war ein beliebtes Motiv für viele Fernsehkameras und Ramona I. hat es sogar in die Rundschau des Bayerischen Fernsehens geschafft. Mit vielen Persönlichkeiten wurden kurze Gespräche geführt. Darunter Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Staatsminister Helmut Brunner, MdB Alois Rainer, Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger oder Regens Landrätin Rita Röhrl u.a. Beim abendlichen Staatsempfang mit einer emotionalen Rede von Staatsminister Helmut Brunner ließ man den Tag ausklingen. Am Samstag besuchte die Abordnung noch das Brandenburger Tor, das Hotel Adlon, wo man auf den Comidian Harry G. getroffen ist, die Gedächtniskirche und das Luxuskaufhaus KaDeWe. In diesem Kaufhaus der Superlative besuchte man auch die Gourmetetage im 6. Stock, wo auch der in Bodenmais kreierte „Königliche Weißwurstsenf“ zum Verkauf angeboten wird. Am Samstag startete man dann wieder Richtung Bodenmais.