Wie aus Wasser Wurst wird


Gepanscht, gestreckt, gefärbt: Industrielle Fleisch- und Wurstwaren können mit Protein aus Schlachtabfällen frisiert werden, ohne dass dies Lebensmittelkontrolleuren auffällt.
Gepanscht, gestreckt, gefärbt: Industrielle Fleisch- und Wurstwaren können mit Protein aus Schlachtabfällen frisiert werden, ohne dass dies Lebensmittelkontrolleuren auffällt.
von Christian Esser, Hans Koberstein und Birte Meier

Aber sehen Sie selbst. Hier klicken. ZDF Frontal21

 

Advertisements

161 Jahre Weißwurst – Alles Gute zum Geburtstag


161 Jahre Weißwurst – Alles Gute zum Geburtstag

161 Jahre auf den zarten Schultern, aber immer noch in aller Munde. Die bekannteste Speise Bayerns, die Weißwurst, feiert heute Geburtstag. Alle Weißwurstfreunde weltweit begehen heute den „Tag der Weißwurst“ und ehren die Königin im Wurstrevier gebührlich mit Freunden, Bekannten, Verwandten oder einfach nur so.

Die Krönung der Weißwurst


Die Krönung der Weißwurst – Senf aus Bodenmais

Schon B.A. Matioli rühmt 1563 in seinem Gesundheitsbuch die Vorzüge des Senfs.

“ In der Speis genossen ist gutt dem magen, zerteylt die groben speyss und verzehrete die übefrlüssige Feuchtigkeit darinnen, fürdert den Harn und die frawenzeit, reumt die Brust, macht wohl ausreuspern, ist der halben gutt denen, welchen den atem schwerlich aus-und einziehen.“
In Anbetracht dessen ist es kein Wunder, daß die Weißweurst vor dem Verzehr noch heute soooo tief in den Senf eingetaucht werden.
Aus „Mythos Weißwurst“ Knürr Verlag ISBN: 3-928432-23-0

Der vielleicht beste Senf der Welt. Erhältlich bei Handwerks-Metzgereien und im Luxuskaufhaus KaDeWe in Berlin. Der Senf aus dem ArberLand.

 

Bayerische Weißwurst-Königin beliebtes Fotoobjekt in Berlin


Metzgerinnung Arberland auf großer Werbetour in Berlin
Bayerische Weißwurst-Königin beliebtes Fotoobjekt
Berlin/Bodenmais: Nach einer turbulenten Autofahrt zur Grünen Woche durch das Orkangebiet in Norddeutschland wurde Berlin am Abend unfallfrei erreicht. Innungsobermeister Stefan Einsle hatte das Steuer sicher im Griff und brachte seinen Anhang wohlbehalten zum Hotel. Am Eröffnungstag der Grünen Woche um 9 Uhr startete Stefan Einsle mit der Bayerischen Weißwurstkönigin Ramona I., Ideengeberin Roswitha Nötzel und dem Bayerischen Weißwurst-Botschafter Albert (Bertl) Fritz geradeaus in die schon gut gefüllte Bayernhalle. Werbeflyer und Autogrammkarten wurden verteilt und das Gespräch mit den Besuchern wurde geführt. Die Bayerische Weißwurstkönigin war ein beliebtes Motiv für viele Fernsehkameras und Ramona I. hat es sogar in die Rundschau des Bayerischen Fernsehens geschafft. Mit vielen Persönlichkeiten wurden kurze Gespräche geführt. Darunter Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Staatsminister Helmut Brunner, MdB Alois Rainer, Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger oder Regens Landrätin Rita Röhrl u.a. Beim abendlichen Staatsempfang mit einer emotionalen Rede von Staatsminister Helmut Brunner ließ man den Tag ausklingen. Am Samstag besuchte die Abordnung noch das Brandenburger Tor, das Hotel Adlon, wo man auf den Comidian Harry G. getroffen ist, die Gedächtniskirche und das Luxuskaufhaus KaDeWe. In diesem Kaufhaus der Superlative besuchte man auch die Gourmetetage im 6. Stock, wo auch der in Bodenmais kreierte „Königliche Weißwurstsenf“ zum Verkauf angeboten wird. Am Samstag startete man dann wieder Richtung Bodenmais.

Der Münchner Skandal – Eine Schande


Der Münchner Skandal – Die Weißwurstschande
Wurstigkeit, Unfähigkeit oder nur Vergesslichkeit?

München: Man kann es eigenlich gar nicht glauben. Bis zum heutigen Tag hat kein Regent, Oberbürgermeister oder Münchner Stadtrat es geschafft, der bayerischen Repräsentationswurst und bayerischen Werbe-Ikone ein Denkmal am Geburtsort der Weißwurst ein Denkmal zu setzen. Ein Skandal. Alle Bürgermeister der Landeshauptstadt, die wahrscheinlich bei jeder Einweihung oder jedem Empfang Weißwürste gegessen haben und den Kult der Weißwurst hochgelobt haben, haben es nicht geschafft, die Weißwurst gebührend zu ehren und der Königin im Wurstrevier ein Monument zu spenden. Wer es in 160 Jahren nicht schafft, ein Weißwurstdenkmal am Geburtsort der Weißwurst zu errichten, wird es auch in den nächsten 160 Jahren nicht schaffen. Armes München. Die einzige Weißwursttradition in München beschränkt sich lediglich darauf, das man in den Lokalen der Landeshauptstadt Weißwürste anbietet. Und da kann es vorkommen, das einem beim Anblick der Rechnung die gerade verspeiste Weißwurst wieder hochkommt, wenn ein Weißwurstfrühstück für zwei Personen mit fast 30 Euro zu Buche schlägt.

Es gibt aber noch Zeitgenossen, denen die Weißwurst nicht wurscht ist und die Weißwurstwelt-und Tradition in die Höhe halten. Hier einige Beispiele: Nicht aus München

Weitere Aktivitäten rund um die Weißwurst. Nicht aus München

Danksagung
Danke an die bayerischen Metzger, die unsere Weißwurst gemäß den Regeln ihrer ehrbaren Zunft herstellen.

Danke auch:

  • Den bayerischen Bäckern die frische, resche Brezn in Handarbeit herstellen.
  • Den bayerischen Wirten, die frische Weißwürste heiß auftischen und das kühle Bier dazu richtig pflegen, zapfen und anständig einschenken.
  • Allen Weißwurstessern, die die Weißwursttradition pflegen und ehren.

Tag der Weißwurst – Ein neuer Feiertag für Bayern


Tag der Weißwurst – Ein neuer Feiertag für Bayern
Metzgerinnung Arberland als Urheber

Bodenmais: Wie ehrt man ein Lebensmittel, welches weltbekannt ist und das sinnbildlich für die  bayerische Lebensart steht und sogar über eine eigene Entstehungsgeschichte verfügt? Natürlich mit einem eigenen Feiertag. Dem „Tag der Weißwurst“. Immer und für alle Zeiten. Der Bayerische Weißwurstbotschafter hat diesen Feiertag im Namen der Metzgerinung Arberland am 22.2. 2017 in der Metzgerei Einsle in Bodenmais feierlich in Anwesenheit vieler Ehrengäste, darunter der Regener Landrat Michael Adam und der Bodenmaiser Bürgermeister Joli Haller, ausgerufen. Sogar das Bayerische Fernsehen hat über diesen historischen Moment berichtet.

Hier der Beitrag vom Bayerischen Fernsehen

Münchens Wirte machen nicht mit
Ursprünglich wollte Metzgermeister Stefan Einsle den 160. Weißwurstgeburtstag mit Proklamation des Weißwurst-Tages dort feiern, wo die Wurst erfunden wurde: in München. Einsle träumte von einer standesgemäßen Zeremonie in der Traditions-Gaststätte Donisl. Doch dort erhielten die Niederbayern eine Absage. Für die Gaststätte Donisl und die Brauerei Hacker-Pschorr sei in erster Linie München interessant, heißt es in dem Absagebrief. „Eine Vermischung der verschiedenen Regionen Bayerns“ bewerte man bei dieser ersten Auftaktveranstaltung „in Bezug auf Wiedererkennungswert und Identifikation als kritisch“, hieß es wörtlich. Quelle: BR24

Die Wahrheit über Billig-Wurst


Die Wahrheit über Billig-Wurst
Hühnerhaut und Separatorenfleisch

Supermärkte und Discounter überschlagen sich zur Zeit mit Aktionspreisen – gerade für Fleisch und Wurst. Doch wie funktioniert so etwas? Weshalb kann Wurst so günstig sein?

Das Ziel: Einen supergünstigen Bierschinken für Materialkosten von unter 10 Cent pro 100 Gramm selbst herstellen. Dabei hilft Metzgermeister Franz Voll, ein ehemaliger Lebensmittel-Kontrolleur. Denn er kennt die Tricks, wie man Wurst möglichst billig produzieren kann.

Die Weißwurst als „Mettenwurst“


Die Weißwurst als „Mettenwurst“
Eine alte Tradition verschwindet langsam

Das Schwein der Schweine war der „Weihnachter“, der früher speziell für den 24.Dezember herangemästet wurde und der vor Fett nur so triefen mußte. Am 21. Dezember (Thomastag) sprang er beim Metzger über die Klinge und stieß einen letzten Grunzer aus. Ein Teil von ihm wurde zu feinsten Blut-und Leberwürsten sowie Preßsack verwurschtelt. Bis nach der Christmette  hatte der 24. Dezember den Status eines Fast-und Abstinenztages. So durfte nichts vom Kesselfleisch gegessen werden, und die Freude auf die „Mettenwürste“ war umso größer. Später trat die Weißwurst an deren Stelle. Sie gehört bis zum heutigen Tag an Weihnachten in vielen Familien zur guten Tradition.

Auszug aus: Mythos Weißwurst von Peter M-Lill/Ludwig Margraf, Knürr Verlag ISBN 3-928432-23-0

Leider verschwinden die alten Traditionen immer mehr. So gibt es in Familien heute zwar auch noch „Mettenwürste“ zum Fest, aber leider immer mehr Industrieware hält Einzug in die modernen Haushalte. Während seit Generationen die Würste an Weihnachten an erster Stelle standen, werden sie heute abgelöst von Braten und Geflügel, vielfach aus der Massentierhaltung, oder exotischen Speisen. Und in nicht wenigen Familien kommt es knüppeldick….Da gibt es dann zum Weihnachtsfest Fertigprodukte vom Supermarkt oder Discounter.

Besuch aus dem Arberland bei Antenne Bayern


Besuch aus dem Arberland bei Antenne Bayern
Weißwurstkönigin und Weißwurst-Botschafter im Interview

Unterföhring/Zwiesel: Der Innungsobermeister der Metzgerinnung Arberland Stefan Einsle besuchte in Begleitung der frischgewählten Bayerischen Weißwurstkönigin Ramona I., dem Bayerischen Weißwurst Botschafter Bertl und dem Metzger-Urgestein Norbert Binder nach der Ehrung für die Metzgerei Einsle mit dem Staatsehrenpreis für Metzger auf Einladung den Radiosender Antenne Bayern in Unterföhring. Stefan Einsle bedankte sich herzlich bei Chefredakteur Ralf Zinnow für die Unterstützung im Vorfeld zur der Wahl zur Bayerischen Weißwurstkönigin mit einem riesigen Schmankerlpaket in Form von Weißwürsten, Brezen und dem königlichen Senf aus dem Arberland. Norbert Binder hatte in den frühen Morgenstunden die Weißwürste extra frisch für Antenne Bayern hergestellt. Die Besucher aus dem Arberland wurden mit grossem Hallo begrüßt und es dauerte nicht lange, bis die Weißwürste ihre Abnehmer fanden. Antenne Bayern Mitarbeiter Kevin Jackson, der bei der „Mainachten“-Aktion in Zwiesel in Aktion war, führte die Besucher in die Senderäume und erklärte, wer gerade was für Aufgaben zu erledigen hat. Für ein längeres Interview wurden dann die Bayerische Weißwurstkönigin und der Bayerische Weißwurst Botschafter in ein Studio geführt. Die zuständige Redakteurin wollte viel wissen über die berühmteste Wurst Bayerns und war erstaunt über die detaillierten Ausführungen der Interview-Partner aus dem Arberland. Auch über die verschiedenen Aktivitäten des Weißwurst-Botschafters wurden viele Fragen gestellt. Die Bayerwald-Abordung führte anschließend noch ein längeres Gespräch mit Chefredakteur Ralf Zinnow, der die Aktivitäten der Metzgerinnung Arberland höchst anerkennend lobte und seinen Respekt den Besuchern gegenüber aussprach. Stefan Einsle:“Dieser Besuch bei Antenne Bayern war höchst interessant und für uns eine sehr gute Gelegenheit, Werbung für das Metzgerhandwerk und das Arberland zu machen.“

Von links: Innungsobermeister Stefan Einsle, Metzger Norbert Binder, Weißwurstkönigin Ramona I., Weißwurst-Botschafter Bertl

Staatsehrenpreis für Metzgerei Einsle


Staatsehrenpreis für Metzgerei Einsle
Bodenmaiser Metzgerei gehört zu den 10 besten Metzgereien in Bayern

München/Bodenmais: Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ehrte den erfolgreichen Betrieb heute mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Metzgerhandwerk.

Der Preis sei der verdiente Lohn und Wertschätzung für langjährige Spitzenleistungen bei Qualität und handwerklichem Können, sagte Brunner bei einem Festakt im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz. Dem Minister zufolge leistet das Metzgerhandwerk mit rund 3.400 Betrieben und etwa 2.000 Filialen einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung und Wertschöpfung im ländlichen Raum. Mit einem Jahresumsatz von über vier Milliarden Euro zählen die Metzger in Bayern zu den größten Handwerksbranchen.

Dauerhaft hervorragende Ergebnisse

Die Staatsehrenpreise für die besten Metzger Bayerns werden jährlich in Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband für das bayerische Fleischerhandwerk verliehen. Grundlage für die heuer bereits zum fünften Mal vergebene Auszeichnung sind dauerhaft hervorragende Ergebnisse bei der vom Landesinnungsverband jährlich durchgeführten Qualitätsprüfung. In diesem Jahr hatten sich dafür 100 Betriebe qualifiziert.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) überreichte heute einen Ehrenpreis an die zehn erfolgreichsten Metzgereien aus Bayern. Ausgezeichnet wurden auch die Metzgerei Einsle aus Bodenmais (Lkr. Regen)