„So etwas sieht man selten“


„So etwas sieht man selten“
Metzgerei Einsle hat sich gewaltig verändert
Bodenmais: „Ich komme viel herum. Aber so eine Metzgerei habe ich noch nicht gesehen.“ So ein Kunde, der in der neu gestalteten Metzgerei Einsle in Bodenmais, der sich erst einmal ein Weißbier genehmigte, bevor er seinen Einkauf tätigte. Und wirklich. Was Stefan Einsle hier in kürzester Zeit umgewandelt hat, verdient allen Respekt. Viel (massives) Holz, bayerisch edel, funktionell und übersichtlich machen hier den Einkauf zum Erlebnis. Nach nur 4 Wochen Umbauzeit präsentiert sich ein Handwerksbetrieb von seiner neuen Seite. Neben der Metzgerei auch der völlig neu gestaltet Imbiss. Obwohl Imbiss hier der falsche Name ist. Es erinnert eher an ein bayerisches Wirtshaus, wo man gerne sitzen bleibt und sich etwas Gutes aus der Schlemmerküche gönnt. In diesem „Wirtshaus“ werden auch wöchentlich jeden Donnerstag Weißwurstseminare abgehalten und geben diesen Veranstaltungen einen ganz eigenen Rahmen. Die mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnete Metzgerei Einsle hat mit diesem Umbau neue Massstäbe gesetzt.

Hier die Bilder nach dem Umbau

Mit Sport-Legenden auf der Couch


Bilder:Hans Kreitmair. Von links: Christoph Langen, Klaus Wolfermann, Moderator Woife Berger, Weißwurst-Botschafter Bertl

Mit echten Legenden auf der Couch
Weißwurst-Botschafter als Gast bei Abendshow
Burgkirchen a.d.Alz/Zwiesel: Wahre Legenden des Sports hat letzte Woche der Bayerische Weißwurst-Botschafter Albert (Bertl) Fritz treffen dürfen. Im Rahmen einer Abendshow im Bürgerzentrum Burgkirchen a.d.Alz fungierten als Paten der Show Bobpilot Christoph Langen, der bei Olympia, Welt- und Europameisterschaften 17 Gold-, 8 Silber- und 5 Bronzemedaillen einheimste und Klaus Wolfermann, Goldmedaillensieger im Speerwurf 1972 in München. Neben zahlreichen hochklassigen Künstlern stand der Weißwurst-Botschafter auf der roten Couch dem Moderator Woife Berger Rede und Antwort. Dabei nutzte Albert Fritz die Gelegenheit für Zwiesel, das Arberland und das Metzgerhandwerk sowie für das Weißwurstseminar in Bodenmais die Werbetrommel zu rühren. Mit eindringlichen Worten warb er für das Vertrauen in das Metzgerhandwerk und deren ehrlich hergestellte Waren. „Es tut sich keiner einen Gefallen, sich von Industriewaren zu ernähren. Das kann fatale Folgen haben. Genuß bekomme ich von meinem Metzger und nicht vom Discounter“, so der Weißwurst-Botschafter. Für dieses feurige Statement gab es Szenenapplaus.

Schlußbild mit den Mitwirkenden des Abends

Nach der rasanten Show mit einem in Hochform agierenden Moderator Wolfgang (Woife) Berger, führte Albert Fritz noch länger Gespräche mit den Sportlegenden. Christoph Langen und Klaus Wolfermann bestärkten den Weißwurst-Botschafter in seinem Tun für Handwerk und Tradition und baten ihn, nur nicht locker zu lassen. Christoph langen:“Hut ab vor deinem ehrenamtlichen Engagement für das Handwerk und  der bayerischen Tradition. Deine Aussagen heute dürften manchem im Gedächtnis haften bleiben.“ Kurz vor dem Verlassen der Veranstaltungshalle konnte Albert Fritz auch noch drei Weißwurstseminare mit über 100 Teilnehmern in Bodenmais festmachen. Gleich am anderen Tag stand für den Botschafter der nächste Termin an. Ein Spot für das Bayerische Fernsehen zum 100-jährigen Geburtstag des Freistaates Bayern wurde am Weißwurstäquator-Denkmal gedreht, der demnächst öfter im TV zu sehen sein wird.

Weißwurstseminare immer beliebter


Weißwurstseminare immer beliebter
Bayerische Kultur ist absolut „IN“
Bodenmais: Die bayerische Kultur ist „IN“. Ein gutes Beispiel für diese Tatsache sind die wöchentlichen Weißwurstseminare in Bodenmais, wo den Teilnehmern die bayerische Kultur und Lebensart anschaulich, informativ und natürlich auch launig näher gebracht wird. Nicht mehr nur Urlaubsgäste zählen zu den Interessenten dieser beliebten Veranstaltung in Bodenmais. Mittlerweile buchen Firmen für ihre Mitarbeiter oder Vereine als Schmankerl zum Vereinsausflug die Seminare. Musikkapellen aus Österreich, Motorradclubs oder ein Damenverein aus Hessen durften ihr Weißwurstdiplom bereits in Empfang nehmen. Demnächst werden eine Firma aus München mit 40 Personen oder etwa eine Motorradgruppe aus Baden Württemberg ihre Aufwartung im neu gestaltetem Seminarraum der Metzgerei Einsle machen. Der ZDF Länderspiegel berichtete zur besten Sendezeit für ein Millionenpublikum von dieser beliebten Veranstaltung. In Bodenmais hofft man, das noch möglichst viele Teilnehmer die Seminare besuchen und so die echte bayerische Lebensart kennenlernen. Die Metzgerei Einsle ist ausgezeichnet mit dem Staatsehrenpreis und zählt somit zu den 10 besten Metzgerein ein Bayern. Da ist es natürlich keine Frage, das in den Seminaren nur die preisgekrönten Weißwürste und der mit Gold ausgezeichnete Weißwurstsenf kredenzt werden.

Anmeldungen zu den Seminaren unter: 09924-7200

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Weißwurstessen unter der Sonne Afrikas


Astrid Stiefel und Andreas Diefenbach. Stammtisch-Organisatoren in Hurghada

Weißwurstessen unter der Sonne Afrikas
Weißwurststammtisch Hurghada weiterhin aktiv
Hurghada/Ägypten: Bereits zum 14.mal organisierten die als Reisereporter des Reisesender SonnenklarTV bekannten Astrid Stiefel und Andreas Diefenbach einen Weißwurststammtisch direkt am roten Meer. Stilecht mit bayerischer Musik wurden diesmal 140 Stück Weißwürste verzehrt. Der „Weißwurststammtisch Zwiesler Winkl-Aussenstelle Hurghade“ hat sich im Laufe der Zeit gut etabliert. Gute Laune, bayerisches Ambiente und Weißwürste aus Bayern garantieren immer beste Stimmung. Astrid Stiefel und Andreas Diefenbach organisieren diese Stammtische mit viel Herzblatt und Liebe zur Weißwurst und tragen somit bayerische Lebensart hinaus in die Welt. Der „Bayerische Weißwurst-Botschafter sagt: DANKE

Hier Bilder aus Hurghada/Ägypten

 

Wie aus Wasser Wurst wird


Gepanscht, gestreckt, gefärbt: Industrielle Fleisch- und Wurstwaren können mit Protein aus Schlachtabfällen frisiert werden, ohne dass dies Lebensmittelkontrolleuren auffällt.
Gepanscht, gestreckt, gefärbt: Industrielle Fleisch- und Wurstwaren können mit Protein aus Schlachtabfällen frisiert werden, ohne dass dies Lebensmittelkontrolleuren auffällt.
von Christian Esser, Hans Koberstein und Birte Meier

Aber sehen Sie selbst. Hier klicken. ZDF Frontal21

 

161 Jahre Weißwurst – Alles Gute zum Geburtstag


161 Jahre Weißwurst – Alles Gute zum Geburtstag

161 Jahre auf den zarten Schultern, aber immer noch in aller Munde. Die bekannteste Speise Bayerns, die Weißwurst, feiert heute Geburtstag. Alle Weißwurstfreunde weltweit begehen heute den „Tag der Weißwurst“ und ehren die Königin im Wurstrevier gebührlich mit Freunden, Bekannten, Verwandten oder einfach nur so.

Die Krönung der Weißwurst


Die Krönung der Weißwurst – Senf aus Bodenmais

Schon B.A. Matioli rühmt 1563 in seinem Gesundheitsbuch die Vorzüge des Senfs.

“ In der Speis genossen ist gutt dem magen, zerteylt die groben speyss und verzehrete die übefrlüssige Feuchtigkeit darinnen, fürdert den Harn und die frawenzeit, reumt die Brust, macht wohl ausreuspern, ist der halben gutt denen, welchen den atem schwerlich aus-und einziehen.“
In Anbetracht dessen ist es kein Wunder, daß die Weißweurst vor dem Verzehr noch heute soooo tief in den Senf eingetaucht werden.
Aus „Mythos Weißwurst“ Knürr Verlag ISBN: 3-928432-23-0

Der vielleicht beste Senf der Welt. Erhältlich bei Handwerks-Metzgereien und im Luxuskaufhaus KaDeWe in Berlin. Der Senf aus dem ArberLand.

 

Bayerische Weißwurst-Königin beliebtes Fotoobjekt in Berlin


Metzgerinnung Arberland auf großer Werbetour in Berlin
Bayerische Weißwurst-Königin beliebtes Fotoobjekt
Berlin/Bodenmais: Nach einer turbulenten Autofahrt zur Grünen Woche durch das Orkangebiet in Norddeutschland wurde Berlin am Abend unfallfrei erreicht. Innungsobermeister Stefan Einsle hatte das Steuer sicher im Griff und brachte seinen Anhang wohlbehalten zum Hotel. Am Eröffnungstag der Grünen Woche um 9 Uhr startete Stefan Einsle mit der Bayerischen Weißwurstkönigin Ramona I., Ideengeberin Roswitha Nötzel und dem Bayerischen Weißwurst-Botschafter Albert (Bertl) Fritz geradeaus in die schon gut gefüllte Bayernhalle. Werbeflyer und Autogrammkarten wurden verteilt und das Gespräch mit den Besuchern wurde geführt. Die Bayerische Weißwurstkönigin war ein beliebtes Motiv für viele Fernsehkameras und Ramona I. hat es sogar in die Rundschau des Bayerischen Fernsehens geschafft. Mit vielen Persönlichkeiten wurden kurze Gespräche geführt. Darunter Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Staatsminister Helmut Brunner, MdB Alois Rainer, Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger oder Regens Landrätin Rita Röhrl u.a. Beim abendlichen Staatsempfang mit einer emotionalen Rede von Staatsminister Helmut Brunner ließ man den Tag ausklingen. Am Samstag besuchte die Abordnung noch das Brandenburger Tor, das Hotel Adlon, wo man auf den Comidian Harry G. getroffen ist, die Gedächtniskirche und das Luxuskaufhaus KaDeWe. In diesem Kaufhaus der Superlative besuchte man auch die Gourmetetage im 6. Stock, wo auch der in Bodenmais kreierte „Königliche Weißwurstsenf“ zum Verkauf angeboten wird. Am Samstag startete man dann wieder Richtung Bodenmais.

Der Münchner Skandal – Eine Schande


Der Münchner Skandal – Die Weißwurstschande
Wurstigkeit, Unfähigkeit oder nur Vergesslichkeit?

München: Man kann es eigenlich gar nicht glauben. Bis zum heutigen Tag hat kein Regent, Oberbürgermeister oder Münchner Stadtrat es geschafft, der bayerischen Repräsentationswurst und bayerischen Werbe-Ikone ein Denkmal am Geburtsort der Weißwurst ein Denkmal zu setzen. Ein Skandal. Alle Bürgermeister der Landeshauptstadt, die wahrscheinlich bei jeder Einweihung oder jedem Empfang Weißwürste gegessen haben und den Kult der Weißwurst hochgelobt haben, haben es nicht geschafft, die Weißwurst gebührend zu ehren und der Königin im Wurstrevier ein Monument zu spenden. Wer es in 160 Jahren nicht schafft, ein Weißwurstdenkmal am Geburtsort der Weißwurst zu errichten, wird es auch in den nächsten 160 Jahren nicht schaffen. Armes München. Die einzige Weißwursttradition in München beschränkt sich lediglich darauf, das man in den Lokalen der Landeshauptstadt Weißwürste anbietet. Und da kann es vorkommen, das einem beim Anblick der Rechnung die gerade verspeiste Weißwurst wieder hochkommt, wenn ein Weißwurstfrühstück für zwei Personen mit fast 30 Euro zu Buche schlägt.

Es gibt aber noch Zeitgenossen, denen die Weißwurst nicht wurscht ist und die Weißwurstwelt-und Tradition in die Höhe halten. Hier einige Beispiele: Nicht aus München

Weitere Aktivitäten rund um die Weißwurst. Nicht aus München

Danksagung
Danke an die bayerischen Metzger, die unsere Weißwurst gemäß den Regeln ihrer ehrbaren Zunft herstellen.

Danke auch:

  • Den bayerischen Bäckern die frische, resche Brezn in Handarbeit herstellen.
  • Den bayerischen Wirten, die frische Weißwürste heiß auftischen und das kühle Bier dazu richtig pflegen, zapfen und anständig einschenken.
  • Allen Weißwurstessern, die die Weißwursttradition pflegen und ehren.

Tag der Weißwurst – Ein neuer Feiertag für Bayern


Tag der Weißwurst – Ein neuer Feiertag für Bayern
Metzgerinnung Arberland als Urheber

Bodenmais: Wie ehrt man ein Lebensmittel, welches weltbekannt ist und das sinnbildlich für die  bayerische Lebensart steht und sogar über eine eigene Entstehungsgeschichte verfügt? Natürlich mit einem eigenen Feiertag. Dem „Tag der Weißwurst“. Immer und für alle Zeiten. Der Bayerische Weißwurstbotschafter hat diesen Feiertag im Namen der Metzgerinung Arberland am 22.2. 2017 in der Metzgerei Einsle in Bodenmais feierlich in Anwesenheit vieler Ehrengäste, darunter der Regener Landrat Michael Adam und der Bodenmaiser Bürgermeister Joli Haller, ausgerufen. Sogar das Bayerische Fernsehen hat über diesen historischen Moment berichtet.

Hier der Beitrag vom Bayerischen Fernsehen

Münchens Wirte machen nicht mit
Ursprünglich wollte Metzgermeister Stefan Einsle den 160. Weißwurstgeburtstag mit Proklamation des Weißwurst-Tages dort feiern, wo die Wurst erfunden wurde: in München. Einsle träumte von einer standesgemäßen Zeremonie in der Traditions-Gaststätte Donisl. Doch dort erhielten die Niederbayern eine Absage. Für die Gaststätte Donisl und die Brauerei Hacker-Pschorr sei in erster Linie München interessant, heißt es in dem Absagebrief. „Eine Vermischung der verschiedenen Regionen Bayerns“ bewerte man bei dieser ersten Auftaktveranstaltung „in Bezug auf Wiedererkennungswert und Identifikation als kritisch“, hieß es wörtlich. Quelle: BR24