Aus Ägypten an das Weißwurstäquator Denkmal gereist


diefenbach-andreas-dezember-2016-5Zwiesel: Andreas Diefenbach, SonnenklarTV Aussenreporter und Weißwurstfan hat es sich nicht nehmen lassen, bei seinem derzeitigen Familienbesuch in Deutschland, nach Zwiesel zu reisen, um das berühmte Weißwurstäquator Denkmal zu besuchen. Braungebrannt, gut gelaunt und 3000 km von seinem Wohnort Hurghada am Roten Meer entfernt traf er sich bei der Gelegenheit mit dem Initiator des Denkmals, dem amtierenden Bayerischen Weißwurst Botschafter Albert (Bertl) Fritz auf ein Fachgespräch. Und natürlich zum obligatorischen Schnappschuss direkt auf dem 49. Breitengrad. Andreas Diefenbach ist auch der Gründer des „Weißwurststammtisches Hurghada“ und ist bereits in der Vorbereitung für den nächsten Weißwurst Stammtisch direkt am Roten Meer. Nach dem Erinnerungsfoto wechselte man in das Schaufenster der Region auf ein Getränk. Natürlich auf eine „Äquatorweiße“.

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Äquator Weisse- Weltpremiere in Zwiesel – Hier alle Bilder


00Zwiesel: Weiß/blauer Himmel, angenehme Temperaturen und gut gelaunte, zahlreiche Besucher. Der ideale Rahmen für eine Weltpremiere der besonderen Art. Erstmals vorgestellt wurde am Samstag am Weißwurstäquator Denkmal eine neue Zwieseler Bierkreation. Die Zwieseler „Äquator Weisse“. Dieses neue Hopfenschmankerl muss vor dem Verkauf erst einmal die Äquatorlinie am 49. Breitengrad überquert haben. Nur dann darf es den Namen tragen, wie 2. Bürgermeisterin und Brauereichefin Elisabeth Pfeffer in ihrer Begrüßung betont hat. „Gerne haben wir die Idee eines neuen Begleiters der Weißwurst von Bertl (Albert Fritz) aufgenommen. Weißbier und Weißwurst passt halt perfekt zusammen. Und mit dem heutigen Tag besitzt Zwiesel ein weiteres Alleinstellungsmerkmal,“ so Elisabeth Pfeffer. Nach der Begrüßung gab es die von der Bodenmaiser Metzgerei Einsle, spendierten, leckeren Weißwürste als „Äquatormenü“ zusammen mit frischen Brezen, dem „Königlichen Weißwurstsenf“ und eben die neue „Äquatorweiße“. Der SC Zwiesel übernahm die Bewirtung und hatte eigens zwei Profibedienungen im Einsatz, welche die Gäste immer mit einem Lächeln bedienten. Zahlreiche Stadträte (fast aller Fraktionen) haben sich diese Feier nicht entgehen lassen und genossen die bayerischen Schmankerl sichtlich. Weißwurstliebhaber aus Vilshofen, Deggendorf, Straubing und Dingolfing waren extra für diese Premiere angereist. Ein Hingucker und beliebtes Fotomotiv war die am Denkmal plazierte BMW Isetta, Baujahr 1962, in perfektem Zustand der Klasse 1-, was äußerst selten ist. Für Musik der Extraklasse sorgte der Jugendfink-Preisträger Anderl Schmid in gekonnter Manier. Ein besonderer, denkwürdiger, bayerischer Frühschoppen für Zwiesel neigte sich erst weit nach Mittag dem Ende zu. Der Reinerlös kommt der SC-Jugend zu Gute.