Hinterkirchreuth und die Satire


Herbert Pöhnl beim Weißwurstäquator Denkmal in Zwiesel

Herbert Pöhnl beim Weißwurstäquator Denkmal in Zwiesel

„Wir alle tragen Kleidung aus Fernost, hören Musik aus Amerika, fahren japanische Autos, essen beim Italiener und urlauben in Sri Lanka, wir agieren global, all of us. Heimat ist vor allem eines: Zeitvertreib.“ Mr. John muss es wissen. Er ist ein echter Tourismus-Experte. Einer, der den Menschen in Hinterkirchreuth endlich einmal zeigt, wo es langgeht in Richtung Zukunft. Herbert Pöhnl legt seine Heimat auf den Seziertisch. In seinen Geschichten und Fotos aus Hinterbayern zerlegt er den Bayerwald mit Detailversessenheit und Akkuranz – und führt so schonungslos vor Augen, wie der Begriff der Heimat zu Tode strapaziert wird. Von Politikern, von so genannten Tourismus-Experten – und ganz besonders von den „Einheimischen“ selbst.Quelle: PNP Lokalredaktion

BR Pöhnl1Wir vermuten einmal, der BR und Herbert Pöhnl haben übersehen, das das Zwiesler Weißwurstäquator Denkmal mit einem gewissen Augenzwinkern gesehen werden sollte und keine Bierernste Sache ist. Vielleicht ist die Weißwurstäquatorsache auch ein bisschen Satire? Liest man die  Publikationen von Peter M. Lill oder Hannes Burger über die Weißwurst, hätte man nicht nach Zwiesel reisen müssen, um das Weißwurstäquator Denkmal als Angriff auf die bayerische Kultur zu sehen. Aber es ist wie es ist.  Herbert Pöhnls Fotos in den Austellungen haben mit Sicherheit etwas an sich und er zeigt auch auf, was so manches nicht gerade läuft in Bayern. Vielleicht hätte er sich der Landhausmode, oder den Barockbalkonen der Alibibayerischen Prachtbauten oder dem Schuhplattln annehmen sollen. Dies sind nämlich Veränderungen, die man satirisch aufarbeiten könnte. Aber nichtsdestotrotz fühlen wir uns geehrt, im BR als Eingangs-und Schlussbild herhalten zu dürfen. Die Ausstellung und Veranstaltungen von Herbert Pöhnl verdienen jedenfalls allerhöchsten Respekt.

Hier gehts zum Beitrag de BR

 

28.3. um 19:45 Uhr – Zeit für Heimatrauschen aus Zwiesel


Fernsehteam BR für Heimatrauschen

Fernsehteam BR für Heimatrauschen

Am 28.3. um 19:45 Uhr ist es nun soweit. Aus dem Material von 12 Stunden Filmarbeit u.a. bei der Metzgerei Einsle Bodenmais, am Weißwurstäquator Denkmal oder im Schalander der Dampfbierbrauerei Pfeffer, wurde ein Filmbeitrag vom sieben Minuten Länge vom BR für das Format „Heimatrauschen produziert. Bei nasskaltem Wetter wurde mit dem Zwiesler Duo „Rosl&Bertl“ wurden unzählige Einstellungen rund um die Weißwurst gedreht. Weitere Protagonisten für diesem Beitrag sind eine echte Königin, ein 58-jähriges Dieselross, eine rote Grenzlinie oder ein Diener Gottes. Man darf echt gespannt sein, was das Team um Simone Becker im Schneideraum hervorzaubert. Für Zwiesel wird es auf alle Fälle eine tolle Werbung sein.

Im Magazin Heimatrauschen präsentiert Moderator Florian Wagner Menschen, Geschichten und Orte in Bayern, die Tradition aus der Heimat und modernen Stil auf besondere Art verbinden.

Gloria Gray besucht Weißwurstäquator Denkmal in Zwiesel


3Hoher Besuch am Denkmal in Zwiesel. Die Variete-Künstlerin Gloria Gray ließ es sich nicht nehmen, vor dem weltweit einzigem Weißwurstwurstäquator Denkmal zu posen, und so ihre Verbundenheit zur Heimat zu zeigen. Bei strahlendem Winterwetter im Dezember 2013 wurden eindrucksvolle Fotos geschossen und so für die Öffentlichkeit ein Gesamtkunstwerk geschaffen. Zwiesel und der Bayerische Wald, Glorias Heimat werden so in die Welt hinaus getragen. Die Künstlerin demonstriert hier eindrucksvoll ihr Credo. Verwurzelt!!

VERWURZELT: Verwurzelt“ heißt das aktuelle Programm von Gloria Gray und Ihren 7 Bühnenkollegen, das am 19. Oktober 2012 im Cafe Gloria in Zwiesel Premiere hatte und den Besuchern weitere Facetten der Künstlerin gezeigt hat.

Es ist eine biographisch- musikalische Show, in der die Sehnsucht des Waldlerkindes nach der großen Welt und gleichzeitig ihre tiefe Bindung, ihre Verwurzelung im Bayrischen Wald zum Ausdruck kommt.
Mit vielen neuen Liedern , begleitet von der Gruppe „Cafeole“ mit Karl Handlos , Bettina Scholz und Hans Huber und einem Gastauftritt des jungen Virtuosen Anderl Schmid auf der Steirischen Harmonika gibt Gloria in prachtvollen Bühnenkostümen singend, tanzend und moderierend einen weiteren Beweis ihrer Vielseitigkeit.
Die Liedauswahl umfasst Standards und Hits gegenwärtiger und vergangener Größen der meist mundartlichen Songs und Chansons – teilweise neu bzw. für „verwurzelt“ umgetextet.
Das Kultur Cafe Gloria wurde für diese Show in einen Catwalk verwandelt.

Vita Gloria Gray: Seit 1994 tritt sie als Varieté-Künstlerin auf. Premiere war im Münchner Theater am Platzl, wo sie über 330 Vorstellungen en suite spielte.

Gray moderierte u. a. die Gastro-Show „Ganymée on water“ und zahlreiche Dinner-Varieté-Shows mit und für Sterneköche wie Eckart WitzigmannDieter MüllerHarald Wohlfahrt und Marc Haeberlin. Bei „Stars in der Manege“ trat sie als TigerDompteurin auf.

Als RevueDiva Mae West trat Gray im Jahr 2000 in Joseph Vilsmaiers Film „Marlene“ erstmals international in Erscheinung. Im gleichen Jahr hatte sie an der Seite von Musiker Fancy einen Auftritt bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest.

Mit Komiker Tom Gerhardt war Gray über Monate auf Tournee und mit Marianne Sägebrecht stand sie in „Säge+Brecht“ auf der Bühne.

Das spanische Fernsehen verpflichtete Gloria Gray 2004 und 2005 als Moderatorin und Sängerin während der Gay Pride für eine Live-Sendung. Beim Christopher Street Day 2006 in München feierte sie im alten Rathaus die Premiere ihres Programms „Lieder im Mieder“.

Im Jahr 2007 stand Gray für die beiden Fotoausstellungen „Magie der Vielfalt“ und „Weibsbilder“ als Model des Fotografen Folker Schellenberg vor der Kamera.

Seit Oktober 2008 begleitet Gray die Dinnershow Giovane Elber´s do Brazil als „Mistress of Ceremony“.

Ihre Autobiografie „Mit allem, was ich bin“ erschien im März 2009 im Nymphenburger Verlag.

Im Sommer 2010 eröffnete Gloria Gray das „Café Gloria“ in Zwiesel[3], das sie zwischenzeitlich wieder geschlossen hat.

Gloria Gray und ihre Heimat:

„Ich bin nicht in New York, sondern in Zwiesel geboren. Meine Mama war Wirtin und der Papa Fernfahrer“, so beschreibt Gloria Gray in ihrer neuen Show „Verwurzelt“ mit viel Humor die Zerrissenheit, die ihre Kindheit prägte. Für den kleinen Jungen, der bereits mit vier Jahren davon träumt, ein glamouröses Mädchen zu sein, ist es eine enge, unerträgliche Welt in der Kleinstadt tief im Bayerischen Wald. Kaum 18-jährig flüchtet er nach München. In der Travestie-Szene der Großstadt kann er endlich zu seiner Transsexualität stehen und sie ausleben. Nach und nach findet die Metamorphose statt: vom Jungen aus dem Bayerwald zu „Gloria Gray“, der Frau, der Diva, dem schillernden Star. Heimatverbundenheit, Bodenständigkeit und Familiensinn – das sind Eigenschaften, die dem Paradiesvogel kaum jemand zutraut als sie vor einigen Jahren nach Zwiesel zurück kehrt, um ihren Eltern den Lebensabend zu erleichtern. Keine einfache Entscheidung, denn die Erinnerung an Zeiten, als sie hier oft gehänselt und verspottet wurde, schmerzt noch immer. Doch die kleine provinzielle Heimatstadt hat sich fast genauso stark verändert wie sie selbst. Zwiesel ist weltoffener, das Klima toleranter geworden, niemand diskriminiert sie mehr. Man ist sogar ein bisschen stolz auf die inzwischen prominente Entertainerin. Erst jetzt kann Gloria Gray die kraftvolle, urwüchsige und bergige Landschaft ihrer Heimat schätzen und anders als früher ist sie viel und oft in der Natur unterwegs. Mit ihrem eigenen Café verwirklicht sie sich einen Traum. Hier zeigt sich die Diva nicht nur als charmante Gastgeberin und eigenwillige Künstlerin, sondern auch als gestandene Wirtin.

Quelle: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/bergheimat/bergheimat-gloria-gray-138.html

Zwiesel am Äquator. Enthüllung am 19.10.2013 um 11 Uhr am Infozentrum


Am Samstag um 11 Uhr wird im Beisein von Bgm. Franz Xaver Steininger,Leiter Touristinfo Robert Kürzinger, Glaskönigin Julia Wagenbauer und 1.Bayerische Weißwurstkönigin Nadja Wittmann mit Weißwurstprinzessin Veronika Grotz, das Äquatordenkmal enthüllt. Dies ist einmalig in ganz Bayern, daß eine Kommune den Weißwurstäquator für ALLE sichtbar macht. Zwiesel möchte dies mit einem Fest am Infozentrum feiern. Die Bewirtung übernimmt der SC Zwiesel und für die musikalische Unterhaltung gestaltet der Zwiesler Jugenfinkpreisträger Andreas Schmid. Die ersten 30 Besucher dürfen sich eine Freihalbe schmecken lassen. Wir hoffen auf viele Besucher, für diese Veranstaltung.

03plakattop mit (c)

Zwiesel am Äquator – Zwiesel wird um eine touristische Attraktion reicher – es geht dabei schlicht um die Wurst.


Bayerwald Wochenblatt:

Bei Touristen war Zwiesel ja schon immer sehr beliebt. Sei es das Glas oder der Nationalpark, der die Leute von überall in die Bayerwald-Stadt lockte. Schon bald wird Zwiesel mit einer weiteren Attraktion um die Gunst der Gäste buhlen können. Nach der Wahl der ersten Weißwurstkönigin am Sonntag, 6. Oktober, wird am Naturparkhaus Zwiesel eine Weltkugel mit einer Weißwurst als Zeichen für den 49. Breitengrad enthüllt, der genau an einem Stein verläuft und nun zum Weißwurstäquator wird.

13-08--27 Wochenblatt Titel verkleinert

13-08--27 Wochenblatt Artikel verkleinert

Die Geburtsstadt des Weißwurst Blog – Glasstadt Zwiesel – Ein Bilderbogen


Atemberaubende Aufnahmen vom Geburtsort unseres Weißwurst Blogs „Zwiesler Winkl“. Dank neuester Technik ist es Herrn Gert Ziegenbein gelungen, ganz neue Perspektiven zu eröffnen.

Zwiesel – Nah am Glück – Ein Bilderbuch


0hypoP1010814Zwiesel, die Stadt direkt am weltberühmen Weißwurstäquator ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Regen und seit 1972 staatlich anerkannter Luftkurort. Der Name der Stadt wurde vom bajuwarischen Wortstamm zwisl abgeleitet, der die Form einer Gabelung bezeichne,t. Die Gabelung der beiden Flüsse Großer Regenund Kleiner Regen und das dazwischenliegende Land wurde Zwiesel genannt. Die Stadt im Bayerischen Wald ist bekannt für die Glasindustrie (Zwiesel Kristallglas AG), Kristallmanufakturen (Theresienthal) und die Glasfachschule. Zwiesel nennt sich aus diesem Grund auch „die Glasstadt“. In dem Ort befinden sich noch zahlreiche weitere Glasherstellungs- und Glasveredelungsbetriebe.

Der Wahlspruch der Stadt lautet: „Fein Glas, gut Holz sind Zwiesels Stolz“.

P1040625Zwiesel liegt am Zusammenfluss des Großen und Kleinen Regen zum Schwarzen Regen in einem weitläufigen Talkessel am Fuß der Waldberge des Hinteren Bayerischen Waldes (Großer Arber, 1456 m; Großer Falkenstein, 1315 m; Kiesruck, 1.265 m) etwa zehn Kilometer nordöstlich der KreisstadtRegen, 35 Kilometer von Deggendorf, 30 Kilometer von Grafenau sowie 15 Kilometer vom Grenzübergang zu Tschechien in Bayerisch Eisensteinentfernt. Zwiesel verfügt neben der Straßenanbindung über die B 11 auch über einen Knotenbahnhof der Bayerischen Waldbahn mit Verbindungen im Stundentakt nach Plattling, Bayerisch Eisenstein und Bodenmais sowie im Zwei-Stundentakt nach Grafenau.

Die Stadt Zwiesel hat zu jeder Jahreszeit attraktive Angebote für ihre Urlaubsgäste. Dafür sorgt zum einen die herrliche Landschaft dieser wildromantischen Mittelgebirgsregion. Der Berg Arber, „König des Bayerischen Waldes“ ist in den schneefreien Monaten ein ebenso attraktives Wanderziel, wie alle anderen kleineren und größeren Berge die sich über die abwechslungsreiche Landschaft erheben. Kulturraum (Naturpark) wechselt sich mit urigen und naturbelassenen Wäldern ab (Nationalpark Bayerischer Wald).

Wandern, Rad fahren, ein Trip mit dem Motorrad oder ein Ausflug im Cabrio, die Möglichkeiten sind grenzenlos. Und im Winter lockt die weiße Pracht Skifahrer und Langläufer, Rodler und Schneeschuhwanderer nach Zwiesel und in die  atemberaubend schönen Landschaft der Umgebung.

Bauwerke

  • Stadtpfarrkirche St. Nikolaus: dreischiffiger, neugotischer Backsteinbau, erbaut 1892 bis 1896, mit einem 86 Meter hohen Turm, wird als Dom des Bayerischen Waldes bezeichnet
  • Katholische Bergkirche Maria NamenRokokokirche, erbaut 1767, mit Deckengemälden von Franz Anton Rauscher (1731−1777)
  • Kristallglas-Pyramide: Das Rekord-Bauwerk der Zwiesel Kristallglas AG ist über acht Meter hoch und besteht aus über 93.000 Weingläsern.
  • Auf dem Stadtplatz steht die 1767 errichtete Bildsäule des Johannes von Nepomuk, der von St. Sebastian und St. Florian flankiert wird. Das Rathaus ist ein klassizistisches Gebäude aus dem Jahr 1838. Am unteren Ende des Stadtplatzes befindet sich der Schott-Brunnen, ein Geschenk der Schott Zwiesel AG aus dem Jahr 1975. 1998 wurde der Stadtplatz als Fußgängerzone ausgewiesen, was jedoch ein Bürgerentscheid 1999 wieder aufhob.
  • Weitere Bauwerke: Liste der Baudenkmäler in Zwiesel Quelle:www.wikipedia.de