Weißwurst am Pazifik


Weißwurst, Brezn, Senf. Oder ein Schweiners mid Kartoffelsalat und aa guade maß Bier. Bayerische Brotzeit und Steckerlfisch.Dazu schmissige bayerische Musik und saubere Madl im Dirndlgwand. Ein Ratsch Freunden auf der Bierbank. Bayerische Glückseligkeit. Aber diese Eindrücke Stammen nicht aus bayerischen Landen, wie man meinen könnte. Wir befinden uns auf dem Oktoberfest in Lima, Peru. Natürlich ist es nur die kleine Ausgabe der Münchner Version, aber man weiß auch in Lima, wie man sich amüsiert. Dieses Fest wird alljährlich von der Firma Braedt, der größten Fleisch und Wurstfabrik in Peru ausgerichtet. Die Firma beliefert praktisch das ganze Land mit ihren fleischlichen Waren. Von Weißwürsten über Grillwürstl bis zum Schweinefleisch reicht die Produktpalette dieses Unternehmens. Und die Peruaner feiern ihr Oktoberfest jedes Jahr. Momentan ist das Fest wieder in vollem Gange. Die Bilder wurden uns von Tom Obermeier aus Lima zur Verfügung gestellt. Übrigens halten sich die Peruaner nicht direkt an die Maß. In Lima hat die Maß 1,5 Liter. Na denn. Viel Spaß und Prost.

Woibbadinga, Wolpertinger, Wolperdinger..


Der Wolperdinger. Legende oder Wahrheit?

Die Legende lebt und gehört zu Bayern wie der Defiliermarsch, die Weißwurst oder der Kini.

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Nachdem bisher immer angenommen wurde, daß der Wolpertinger in den Alpen lebt, ist es schon seit langem kein Geheimnis mehr, daß bestimmte Arten des Wolpertingers, z.B. der „Wurzeltinger“ oder aber auch der „Arbertinger“, in den Wäldern des Bayerischen Waldes zu finden sind. Der Bodenmaiser Naturfreund Woid Woife kennt sogar ein Revier des „Gemeinen Arbertinger“ und trifft diesen dort regelmässig an. Mehr möchte Woife nicht verraten. Für viele wird er ein Geheimnis bleiben. Für einige weinige aber nicht. Den sie hatten eine Begegnung mit dem seltsamen Wesen.

Wolpertinger – Sein Lebensraum und dessen Triebhaftigkeit

Obwohl der Wolpertinger ein sehr scheues Tier ist, muß die Zuwanderung etwas zu tun haben mit dem erhöhtem Fremdenverkehrsaufkommen im Bayerischen Wald. Denn das erste Tier wurde erst 1959 entdeckt, also genau zu dem Zeitpunkt, als der Bayerische Wald als Urlaubsregion entdeckt worden ist. Die Triebhaftigkeit und die Geilheit des Wolpertingers hatte zur Folge, daß er sich  -in Ermangelung genügender Geschlechtsgenossen (oder -Genossinen)- immer wieder mit neuen Tiergattungen paarte.Deshalb entstehen auch immer wieder neue Geschöpfe. Da er sich im Bayerischen Wald schneller vermehrt, als in anderen Gegenden, vermutet man sogar, daß das gesunde und fruchtbare Klima hier in den Wäldern dazu beiträgt.

Das Fabelwesen Wolpertinger

Wolperdinger Höhle (Foto von 1962) Nähe Kleiner Arber

Wolperdinger Höhle (Foto von 1962) Nähe Kleiner Arber

Er ist scheu, für Menschen ungefährlich und in den Wäldern Bayerns und den Alpen zu Hause: Der Wolpertinger ist kein Fabelwesen, das bereits seit mehr als 100 Jahren durch Bücher und Museen geistert und in Bayern immer wieder für Gesprächsstoff sorgt. 

So fing alles an…

Begonnen hat die Geschichte über das Fabelwesen Wolpertinger angeblich mit einer unaufhaltsamen Liebe zwischen Hase und Rehbock – aus dieser Verbindung entstand ein Junges, das den Körper eines Hasen und das Geweih eines Hirsches hatte. Im Laufe der Zeit entstanden aus der Legende über den gehörnten Hasen weitere evolutionäre Varianten, die sich aus Hase und Ente, Marder und Hecht oder auch einmal Fuchs und Fasan zusammensetzten. Die heutigen Darstellungen des Wolpertingers sind ganz unterschiedlich – das typische Abbild bleibt jedoch nach wie vor der Körper eines Hasen, mit dem Geweih eines Hirschs und den Extremitäten anderer Tiere wie Enten oder Fischen.

Alles nur eine Legende – oder eine wahre Begebenheit?

Der Wolperdinger liebt das düstere Licht

Der Wolperdinger liebt das düstere Licht

Natürlich entbehrt die Geschichte des Wolpertingers nahezu jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Biologen und Wissenschaftsexperten schließen eine erfolgreiche Paarung zwischen verschiedenen Tiergruppen aus. Doch vielleicht ist ja doch etwas dran am Mythos Wolpertinger – schließlich beschäftigen sich Institutionen verschiedener Art mit der Thematik, und präsentieren unter anderem im „Deutschen Jagd- und Fischereimuseum“ oder dem eigens eingerichteten „Internationalen Mittenwalder Wolpertinger Museum“ eine Vielzahl ausgestopfter Wolpertinger und umfassender Informationen über das Fabelwesen. Einige behaupten sogar, sie hätten das eigenartige Tier mit eigenen Augen gesichtet oder gar persönlich erlegt.
Interessant auch die Ergebnisse einer Forschungsreihe, in welcher bayerische Paläantologen nach jahrzehntelangen Ausgrabungsversuchen auf den unmittelbaren Vorfahren des Wolpertingers gestoßen sein sollen. Sie entdeckten in 16 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten Bayerns das Geweih eines Tieres, das laut Angaben in der Süddeutschen Zeitung ein Hasenhirsch gewesen sein soll. Aufgrund des gefundenen Geweihs ließ sich das charakteristische Aussehen des Wolpertinger-Vorfahrens rekonstruieren.

Der Wolpertinger – friedlich, menschenscheu und mit magischen Kräften versehen

Generell besteht jedoch kein Grund zur Aufregung, selbst wenn das possierliche Tierchen tatsächlich in den bayerischen Wäldern beheimatet sein soll: Es soll sich nämlich um einen ausgesprochen friedfertigen Gefährten handeln, der sich nur bei akuter Bedrohung durch den Menschen zur Wehr setzt. Der Wolpertinger ernährt sich von Wurzeln und Kräutern, gelegentlich auch von Insekten und kleineren Tieren – keineswegs jedoch von Menschen.

Der Speichel des Tieres und andere Körperteile des Wolpertingers sollen unterdessen jedoch magische Fähigkeiten besitzen: So sorgt die Wolpertinger-Spucke unter anderem als exzellentes Haarwuchsmittel für eine einzigartige Haarpracht, sogar bei Glatzköpfen. Der Bauchspeck des Tierchens soll darüber hinaus unendliche Kraft bringen, wenn man sich zunächst mit dem rohen Speck einreibt und ihn anschließend verspeist.
Und nicht zuletzt soll das Gehörn des Fabelwesens, zu Pulver gemahlen, dafür Sorge tragen, dass der Herr bzw. die Dame des Herzens gefunden wird und das Glück in der Liebe lange und zuverlässig anhält.
Die Jagd auf den Wolpertinger

Wer einen Wolpertinger fangen will, um sich dessen zauberhaften Kräften zu bedienen, muss sich auf die Jagd begeben. Doch der Fang ist nur unter bestimmten Voraussetzungen von Erfolg gekrönt. So lauten bekannte Jagdregeln, dass der Wolpertinger nur von jungen, hübschen Frauen gefangen werden kann, wenn diese in Vollmondnächten unter Begleitung eines rechten Mannsbilds in die richtigen Stellen der bayerischen Wälder vordringen. Eine andere Regel besagt unterdessen, dass sich das Tierchen nur fangen lässt, wenn man ihm Salz auf den Schwanz streut – oder mit Sack, Stock und Kerze loszieht. Dabei soll der Wolpertinger mit dem Stock in den Sack getrieben werden, nachdem er mit Kerzenlicht erfolgreich angelockt worden ist.

Die Erfindung des Namens Wolpertinger

Woher die Bezeichnung Wolpertinger kommt, ist bis heute ungeklärt. Recherchen des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums München gehen darauf zurück, dass es sich bei dem Begriff Wolpertinger ursprünglich um eine Bezeichnung für Produkte der Glasmacher aus der Ortschaft Wolterdingen bei Donaueschingen handelte. Damals sollen die fertigen Schnapsgläser, die in Tierform gefertigt wurden. Wolterdinger genannt worden sein, die schließlich zu „Wolpertingern“ avancierten.
Neben dem Wolpertinger existieren bis heute auch die Bezeichnungen Wolperdinger, Woipertinger oder auch Volpertinger. In einigen Gebieten Niederbayerns herrscht auch der Name „Oibadrischl“ als Begriff für das Fabelwesen vor. Im Österreichischen taucht zudem das Wort „Raurackl“ in diversen Schreibweisen auf.

Quelle: http://www.geschenkeparadies.eu/Wolpertinger

Am Sonntag, 11.11. um 10 Uhr – Aufgschpuit wia früher – Weißwurst und Musik vom Feinsten


Bayerwald Radio, Weißwurst Blog Zwiesler Winkl und der singende Musikantenwirt in Schweinhütt laden recht herzlich zum Weißwurst Frühschoppen ein. Das 2. Hörer und Fan Treffen vom Bayerwald Radio geht mit einem zünftigen Weißwurst Frühschoppen am Sonntag in´s Finale. „Aufgschbuid wia früher“ ist das Motto und man darf sich auf schneidige Volksmusik freuen.

Und hier gehts zur Anmeldung: EINTRITT FREI

Und natürlich singt auch der Wirt persönlich

Und das erwartet Euch

„Mein Metzger ist sauber“. Wir halten aus Prinzip nichts von Großmetzgereien


Rattenkot und ranzige Schweinshaxe: Auf einem Internet-Portal der Bayerischen Staatskanzlei kann sich jeder über die Verstöße der Großmetzgerei Vinzenzmurr informieren. Die Behörden sind überrascht von der Veröffentlichung – dabei ist sie staatlich verordnet.

Lesen Sie hier den Bericht

Facebook Star gibt ein: „Gefällt mir“


Auch Stars lieben das aussergewöhnliche. Gewöhnliches ist einem Star zu gewöhnlich. Deshalb hat der Facebooker Wiggal das Kult T-Shirt vom Weißwurst Stammtisch Zwiesler Winkl geordert. Mia hoffn, er wächst noch rein.

99 Sachen…Das neue Buch vom BR


Am heutigen Montag, den 15. Oktober, erscheint das Buch zur Aktion des BR, „99 Sachen, die muss ein Bayer machen“. Es ist ein Buch für g’standene Bayern aus allen sieben Regierungsbezirken, die glaubten, alles über ihr Land zu wissen, aber auch für Zugereiste und Durchreisende, die nur einen Schnupperkurs in bayerischer Lebensart absolvieren wollen. Und unser Mitglied Weber Rudolf, Frauenau hat mit seinem Vorschlag überzeugt und wird in dem Buch erwähnt.

Und do könnts reinhörn…. A scheena Bericht…

Und des san de 99 Sachen…

Die wohl kleinste Weißwurst


Das unten gezeigte Schmankerl dürfte die wohl kleinste Weißwurst sein. da ist es gut, wenn die Feinmotorik gut funktioniert.

Was macht die Weißwurst in Hurghada? Pressebericht Wochenblatt


4.9.2012, Bodenmais/Hurghada. 
Ein besonderer Stammtisch in Ägypten

Bodenmaiser Hoteliers bringen die Wurst nach Hurghada – zum Weißwurst-Stammtisch

Sie ist Kult, Kultur und unverzichtbar: Die Weißwurst ist ein Stück Identität für Bayern. Der Weißwurststammtisch in Zwiesel ist ein Beweis dafür – er hat nicht nur in Facebook viele Freunde. Das Hotelierspaar Astrid Stiefel und Andreas Diefenbach vom „Dolce Vita“ in Bodenmais haben die Wurst nun auch in Hurghada, Ägypten, zum Kult werden lassen: Sie laden dort Freunde regelmäßig zum Weißwurststammtisch ein.

So etwas hat der afrikanische Kontinent bisher noch nicht gesehen – wenn man einmal von einem Fernsehfilm mit Ottfried Fischer in der Hauptrolle absieht, in dem der Hauptdarsteller seine Weißwürste als Überlebenspaket mit auf Afrika-Reise nimmt. Regelmäßig gibt es für die kleine deutsche Gemeinde in Hurghada neuerdings einen Weißwurstfrühstücks-Stammtisch. Die gebrühten Spezialitäten aus Bayern werden direkt mit dem Flieger von Stiefel und Diefenbach aus dem Bayerischen Wald angeliefert.

Weiß/blaues Ambiente, die Teilnehmer zum Teil in Tracht und alles stilgerecht – so folgten vergangene Woche 66 Teilnehmer der Einladung der beiden Hoteliers aus Bodenmais, die die Würste mit frischen Brezen und frischem Weißbier reichten. „Das kommt sehr gut an, bei unseren Freunden“, sagt Diefenbach. Die in Hurghada lebenden Deutschen lebten dort wie in einem kleinen Dorf – und Spezialitäten aus der Heimat zu bekommen, ist für sie natürlich besonders interessant.

Weißwurst, Breze, Weißbier

Übrigens: Ganz einfach ist es nicht, die „heiße“ Ware aus dem Bayerischen Wald nach Hurghada zu transportieren. Denn: Die Einfuhr von Lebensmitteln ist dort absolut verboten. Einmal wurde Diefenbach bereits „mit einer halben Sau im Koffer“ erwischt, wie er erzählt. „Ich habe dem Beamten dann erklärt, dass ich in Ägypten lebe und auf Fleisch und Wurst aus der Heimat nicht verzichten kann. Ich durfte alles behalten.“ So kann das Einfuhrverbot also umschifft werden – wenn die Sau zur „Medizin“ wird. Dem ägyptischen Zollbeamten scheint nicht daran gelegen zu sein, die ausländischen Gäste in Ermangelung von Schweinefleisch in Lebensgefahr zu bringen.

Ähnlich kommen auch die Weißwürste nach Ägypten: Direkt nach dem Brühen werden sie vom Metzger (mal in Bodenmais, mal in Regen) eingeschweißt, wandern in Diefenbachs Koffer und gehen auf die lange Flugreise. „Immer am Tag nach der Landung gibt es Weißwurstfrühstück“, sagt er. Natürlich: „Der Stammtisch ist ein rein privates Vergnügen für die deutschen Freunde, die in Hurghada leben.“ Alle zwei bis drei Monate fliegen Stiefel und Diefenbach runter – und die Fangemeinde wartet schon auf Weißwürscht und Breze. Und damit das künftig noch öfter möglich ist, suchen Stiefel und Diefenbach einen jungen Manager für das Hotel „Dolce Vita“ in Bodenmais – dann könnten sie selbst nämlich öfter mit der Weißwurst im Gepäck nach Ägypten jetten.

Die Idee zu diesem Stammtisch kam den Hoteliers übrigens aufgrund der Zwieseler Bemühungen rund um die Weißwurst. Der dortige Weißwurst-Stammtisch, angeführt von Rosl&Bertl, nimmt den Export nach Ägypten deshalb auch mit besonderer Freude zu Kenntnis. Die Zwieseler haben der Weißwurst sogar einen eigenen Blog im Internet gewidmet. Wer es noch nicht weiß, kann hier lernen, wie man mit der Weißwurst richtig umgeht: weisswurstbayern.wordpress.com

 

Quelle: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regen/regionales/Was-macht-die-Weisswurst-in-Hurghada-;art785,133909