Jetzt schon an später denken. Biergartenzeit


00 Greil 12Die Eröffnung der Biergartensaison is no aa Zeitl entfernt und is ja Gott sei Dank ned amtlich festg’legt. Da richtige Zeitpunkt konn sei vor’m Maikäfer oda nach’m  Maikäfer – aba aa zua Zeit vom Holzbock! Beim Auftreten von dem Borkenkäfer konn’s feile a scho so weid sei. Wenn da Borkenkäfer scho arbat, dann konn’s losgeh… Wobei der andere Schädling, die Miniermotte, der konn da no ned mid hoitn. Die Miniermotte hod”s scho schwerer, die is ja auf Kastanien spezialisiert. Die muass dann wart’n, bis die Kastanien austriem hom. Der Schädling is praktisch o’gwiesn auf die Kastanien, wohingegen da Biertrinker ned, des ist der große Unterschied!

Und  Der Biertrinker is normalerweise koa Schädling, sondan ein Nützling, oda?

So lang die Kastanien no koan Schatt’n gem, is der Biertrinker aiso im Vorteil. Do brauchst du dann nämlich ois Biertrinker a koa Bierfuizl. Da Bierdeckel is ja quasi a Bewaffnung g’wesn gega’n Maikäfer. Oda gega’n Schboz, der oam in Kruag neischeißt.

Ob I an Lieblings-Biergarten hob? Na, eigentlich ned. Aba I muass imma strategisch guad hogga. Fia mi is imma wichtig, dass I ned mittendrin, sondan eher an da Peripherie hogg’. Soit a Hendlgeruch oda irgendwie so wos in da Nähe sei, dann mechd I so sitz’n, dass si der Hendlgeruch a bissal mit’m Geruch von de öffentlichen Toiletten kreizt. Genau do gibt’s dann meistens die spannendsten Geschehnisse in am Biergarten. Do sitzt ma dann nämlich zwischen de zwoa wichtigsten Pole von am Biergarten.

Zitiert aus Gerhard Polt

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Nicht nur zum Verzehr geeignet – Die Weißwurst als Kunstobjekt


Die Weißwurst als Kunstobjekt? Für den Galeristen Güntherotto Preuss ist das keineswegs abwegig: „Ich habe meinem Freund Eberhard Ermer, der eine Metzgerei betreibt, schon mehrfach bei der Wurstherstellung zugesehen, und für mich ist dieser Prozess ein künstlerischer.“ Schließlich hatte Preuss die Idee, die Weißwurst zum Thema einer Ausstellung zu machen, die noch bis Ende Juli in der Galerie Peoples Art Workers im neuen Heilbronner Tor in Lauffen zu sehen ist.

Die Künstler haben die Aufgabe auf ganz unterschiedliche Weise umgesetzt: von der plastischen Weißwurstskulptur bis hin zur metaphorischen Betrachtung. Künstlerin Renate Hild zeigt in ihren Bleistift- und Ölbildern etwa Hunde, die nach herunterfallenden Weißwürsten schnappen.

Quelle: Heilbronner Stimme

Weißwurst Kunst

Wissenswertes: Schlegeln


Vor langer, langer Zeit……Das Saukalb wurde meist im Haus zum Eigenverbrauch geschlachtet. Ein Schlachtfest war das aber keinesfalls. Dafür hatte das Viecherl mit seinen windigen 40 oder 50 Pfund zu wenig zu bieten und praktisch nichts auf den Rippen. Das kaum vorhandene und geschmacksarme Fleisch wurde klein gewiegt, mit einem Holzhammer breiig geschlagen (geschlegelt) und anschließend mit Salz und Wasser auf einer großen Holzplatte verrührt, bis es eine feine Krem bildete. Diese Schlegel-Methode der Brätzubereitung ist übrigens nachweislich eine süddeutsche bzw. bayerische Erfindung, und auf ihr basiert das Grundrezept der Weißwurst-Zubereitung. Nach dem Mischen mit Muskelkraft enstand ein weißer Brei, der etwas länger haltbar war als ein ungeschlegeltes Brät, dennoch aber möglichst schnell verarbeitet werden mußte, wenn keine entsprechende Kühlung zur Verfügung stand. Kühlung bedeutete damals nichts anderes als kaltes Wasser und ein offenes Fenster am Schlachthaus.

Auszug mit freundlicher Genehmigung aus: „Mythos Weißwurst“ von Peter M. Lill und Ludwig Margraf: ISBN 3-928432-23-0

0schlegeln

Weißwurst Königin jetzt auch auf Facebook


Fans, Gleichgesinnte und Neugierige

soziale Netzwerke im Internet werden immer beliebter. Das wohl größte und bekannteste weltweit ist „Facebook“. Jetzt ist auch die Weißwurst Königin bei Facebook vertreten!

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Seid dabei und bleibt „up to Date“. Begleitet uns auf der königlichen Seite von den Vorbereitungen zur feierlichen Krönung bis zum Krönungstag am 26.10.2013 in Bodenmais.

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Facebook Screenshoot

Weißbier, Weißwurst,Unterwelt


Die Bier- und Eiskeller in der Pfleggasse in Regen

0IMG_3086Am 6.4.2013 machten die Freunde und Liebhaber vor ihrem Weißwurst-Frühschoppen Station in der Pfleggasse in Regen um sich in der Regener Unterwelt umzusehen. Unter fachkundiger Führung von Frau Sigrid Schiller-Bauer begann eine Excursion in bisher Unbekanntes und so mancher machte große Augen, als er erfahren hat, das Bier lagern so aufwendig war. Sogar einen eigen Weißbierkeller gibt es zu besichtigen. Schon unsere Vorfahren achteten penibel darauf, daß zur Weißwurst auch frisches, kühles Weißbier kredenzt werden konnte.

Das dürfte wohl einzigartig in der gesamten Region, wenn nicht Bayern weit sein, in der Regener Pfleggasse sind sage und schreibe 21 Bier- und Eiskeller angelegt. Etwa 300 Jahre sind die Gewölbekeller alt, kunstvoll gemauert aus dem „Regenbühl Gneis“ einer Gesteinsart, die es nur in Regen gibt.

Bis vor etwa 60 Jahren wurden die Keller genutzt, von Privatleuten, Wirtshäusern, Lebensmittelgeschäften und natürlich von den Brauereien, deren große Anzahl dürfte auch für die hohe Kellerdichte verantwortlich sein. 1850 hatte Regen 14 Brauereien bei 1500 Einwohnern, das heißt auf 115 Regener kam eine Brauerei, in München gab es zur selben Zeit eine Brauerei auf 700 Bürger.

Es sieht so aus, als hätten sich die Regener hauptsächlich vom Bier ernährt, die Vielzahl der Brauereien ergab sich jedoch aus der wirtschaftlichen Bedeutung, die der Markt Regen einst hatte. Regen war wirtschaftlicher Mittelpunkt im Bay. Wald, über das Jahr verteilt fanden am Marktplatz 11 große Viehmärkte statt, bei denen bis zu 400 Ochsen verkauft wurden, es gab dazu parallel einen Lein- und Garnmarkt und viele kleinere Märkte, zu denen aus der gesamten Region Menschen in den Ort strömten. Außerdem lag Regen direkt am Handelsweg Böhmen-Bayern, alle, die auf diesem Weg unterwegs waren, mussten über die Regenbrücke in den Markt hinein. Bei so vielen Menschen war der Bierverbrauch natürlich recht erheblich, und jede der 14 Brauereien hatte ihr Auskommen.

Die Märkte verloren etwa um 1900 an Bedeutung, die Brauereien wurden weniger und mit dem Einzug des elektrischen Stroms brauchte man die Keller nicht mehr, sie wurden einfach „vergessen“.

Seit November 2009 graben die „Postkellerfreunde Regen e.V.“ die vergessenen Schätze wieder aus, im wahrsten Sinne des Wortes, bei den Führungen durch die derzeit vier zugänglichen Keller können die Besucher Geschichte und Geschichten, von Regen, den Kellern und natürlich auch vom Bier „erleben“, als Belohnung gibt es nach jeder Führung ein kellerfrisches Bier zu probieren.

Führungen:

Mai-Oktober: Jeden 2. Donnerstag, 19.00Uhr

Ganzjährig Führungen nach Absprache:

für Gruppen / Einzelpersonen jederzeit möglich

bis 8 Personen 35 €

ab 8 Personen 4 € pro Person

Quelle:www.regen.de

Dampfbier Quintett spielt live und exclusiv beim Weißwurst Essen in Regen


Wie geil ist das denn? Sie haben gerade ihr o.k. gegeben. Am Samstag 6.4. beim Weißwurst Essen in Regen, live und exclusiv. Das original Dampfbierquintett aus Zwiesel gibt seine Visitenkarte ab und wird Euch Musik vom Allerfeinsten liefern. Und HIER GEHTS ZUR ANMELDUNG:http://www.facebook.com/events/161134690709317/ (6 Fotos)

Das legendäre Dampfbier Quartett gibt beim Weißwurst Essen in Regen seine Visitenkarte ab.

Das legendäre Dampfbier Quartett gibt beim Weißwurst Essen in Regen seine Visitenkarte ab.

Traditionelles Weißwurst Essen.In Regen mit Bierkellerführung


Einladung an ALLE Weißwurst Liebhaber und Genießer. Wir würden uns riesig freuen, Euch am 6.4.2013 um 11 Uhr im traditionellen Wurstglöckl begrüßen zu dürfen. 80-jährige Metzgertradition garantieren einen absoluten Weißwurst Genuß an diesem Samstag Vormittag. Erst vor kurzem wurden die Weißen vom Wurstglöckl mit Gold ausgezeichnet. Natürlich fehlt auch die musikalische Unterhaltung nicht. Aber vor dem Essensgenuß gibts noch ein Extra Schmankerl. Und zwar eine exclusive Bierkellerführung durch Frau Sigrid Schiller Bauer durch die bierige Unterwelt der Kreisstadt Regen. Eine absolut sehenswerte Excursion (Dauer ca. 45 Minuten.) AUS DIESEM GRUND TREFFEN SICH DIE ANWESENDEN UM 10 UHR AM MARIENBRUNEN AM REGENER STADTPLATZ:

Historisches frisch entdeckt


Aus München haben wir ein lange gesuchtes Bild zugeschickt bekommen. Das Bild zeigt ein Detail (rechte Bildhälfte) eines Bildes mit dem Titel „Bockkeller“. In dem antiquarischen Buch zur Abbildung steht: „Daß man die Münchner Weißwurst auf landesübliche Weise mit den Fingern ißt -und dies sogar mit Würde und Eleganz tun kann-, beweist der Herr im Zylinder …“ Das Gemälde hängt im Münchner Stadtmuseum. Dank an die Bavaria.

Junger Bursch schreibt…….


schnuffiwuffiNachdem heute wieder so schlechtes Wetter war, hab ich mein Sörfbrett aus der Schublade geholt und hab den tollen Block vom Bertl Vo Zwiesl besucht. Der Bertl Vo Zwiesl hat nämlich den einzigenWeißwurscht-Block der Welt, wenn nicht sogar des ganzen Universiums… ! Und das find ich toll, weil denn da steht seit dem11. März 2013, dass Weißwurschtn nicht dick macht! :o) Das isst super, weil nachdem der Wiggal und ich ja letztens beim Weißwurschtn waren, war ich voll voll und hatte den Eindruck, dass ich dicker geworden bin. Aber lest selber weiter….hier weiterlesen