Wissenswertes: Dampfbierbrauerei Pfeffer Zwiesel


Wolfgang Pfeffer gründete im Jahre 1889 die „Erste Dampfbierbrauerei“ in Zwiesel. Damals wurden vorrangig dunkle Biere gebraut, mit ehrwürdigen Rezepten, malzig, samtig, füllig – für einen unverfälschten, altbayerischen Biergenuß.

Die Geschichte der 1. Dampfbierbrauerei Zwiesel

Pfeffer BrauereiIm Jahre 1878 übernahm Wolfgang Pfeffer von seinem Vetter Franz Pfeffer aus Ottmannszell bei Lam die Brauerei in Zwiesel Stadtplatz 60. Wolfgang blieb noch 4 Jahre als Braumeister in Mainz. Seine Brüder Josef und Michl leiteten inzwischen den Betrieb, der eine als Braumeister der andere als Gastwirt. Sofort nach seiner Ankunft in Zwiesel begann Wolfgang beim Sommerkeller an der Regenerstraße die Brauerei aufwendig auszubauen. Dies führte bald zu finanziellen Schwierigkeiten, die nur mit Hilfe von Josefs Ersparnissen gemeistert werden konnten.
Die „Erste Dampfbierbrauerei Zwiesel“ wurde gegründet. Es war das Jahr 1889.
Bereits am 7 Juli 1891 starb Wolfgang. Am 31.1.1892 musste seine Erbin Anna am Amtsgericht Regen Konkurs erklären. Noch vor Konkursschluss kaufte der Gerichtsvollzieher Josef Zwack mit Josef und Michael Pfeffer der Witwe das gesamte Anwesen ab.
In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1898 brannte die Brauerei total nieder. Nach dem Wiederaufbau schied Josef Zwack im Jahre 1901 gegen eine Ablöse wieder aus dem Betrieb aus.
Heute ist der Betrieb immer noch in Familienbesitz und wird von Mark Pfeffer in der 5.Generation geleitet. Ober- und untergärige Biere werden auch heute noch in der Tradition von Wolfgang und Josef Pfeffer eingebraut und im mittleren bayrischen Wald vertrieben. Zur Spezialität der Brauerei hat sich aber das Dampfbier entwickelt. Es wurde im Jahre 1989 zur 100 Jahrfeier nach den überlieferten Vorschriften aus der Gründungszeit wieder eingebraut. Seither ist das Dampfbier aus Zwiesel zu einem Begriff geworden. Urlauber haben es weit über den Bayerischen Wald hinaus bekannt gemacht. Dadurch ist das Dampfbier zu einer wichtigen Säule im Konkurrenzkampf der 1. Dampfbierbrauerei gegen die Massenbiere geworden.

MassUm die Jahrhundertwende waren im bayerischen Wald Weizen und Hopfen ein rarer Rohstoff. Wolfgang Pfeffer braute trotzdem ein hervorragendes obergäriges Bier, das „Dampfbier“. Er verwendete kein Weizenmalz sondern nur Gerstenmalz von leicht bräunlicher Farbe. Mit dem teuren Hopfen mußte natürlich gespart werden. Die Gärung mit obergäriger Hefe verlief rasch in hölzernen, offenen Bottichen bei Temperaturen von 18- 20° C. Dadurch kam es zu einer heftigen, schnellen Kohlensäureentwicklung, die an der „Decke“ (Schaum über der Flössigkeit) große Gasblasen entstehen ließ. Diese zerplatzten von Zeit zu Zeit, so daß der Eindruck entstand, „das Bier dampft“. Der Name „Dampfbier“ war geboren!
Nach der Gärung wurde es in große hölzerne Lagerfässer gefüllt. Diese standen in den weit in den Berg gehauenen Felskellern, die auch heute noch in Betrieb sind. Die Entlüftungsschächte sind über zehn Meter durch Erdreich und Felsen gehauen und mit einer Trockenmauer gesichert worden. Sie sind heute noch vor dem Eingang zur historischen Erlebnisbraustätte zu besichtigen. Zum 100-jährigen Jubiläum der Brauerei 1989 wurde das Dampfbier nach den überlieferten Rezepturen des Wofgang Pfeffer original wieder eingebraut. Es reift seit dem nach wie vor in den alten, tiefen Felskellern.

Nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516

So sorgfältig und handwerklich brauen wir unser Bier. Erleben Sie in einer einzigartigen Brauhausatmosphäre hautnah die Herstellung unserer süffigen, bayerischen Biere.
Machen Sie einen Rundgang durch die Dampfbierbrauerei. Alte Brautradition geht hier eine gelungene Verbindung mit modernster Brautechnik ein. Der Höhepunkt des Rundganges ist ein Umtrunk im „Schalander“ (der Brauerstube). Nirgendwo lernen Sie, bei einem Dampfbier, Gemütlichkeit, Geselligkeit und niederbayerisches Gemüt besser kennen.

1. Dampfbierbrauerei Zwiesel GmbH & Co.KG
Regener Straße 9
D-94227 Zwiesel
Telefon: +49(0)9922-8466-0
Fax: +49(0)9922-8466-55
E-mail: info@dampfbier.de

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Starkbieranstich im Bräustüberl am 23.3.2013 mit Hans Stettner


Am Samstag, den 23. März 2013 um 19:00 Uhr
zapft Bürgermeister Franz Xaver Steininger das erste Faß „Silvator“ an und Hans Stettner hält die Starkbierrede.
Veranstalter: Bräustüberl-Wirt Rudi Eichinger und die 1. Dampfbierbrauerei Zwiesel.

SilvatorEin absolutes MUSS für die Zwiesler/innen. Fastenredner Hans Stettner wird in seiner unnachahmlichen Art die Huderl der Stadt auf´s Korn nehmen und damit wie immer viele Lacher produzieren. Wer den Stettner Hans kennt, weiß, daß ihm so leicht nichts entgeht und er sich die besten Huderl merkt. Da kann sich niemand sicher sein, daß er aufzwickt wird. Schmankerl aus der Bräustüberl-Kuchl gibts natürlich auch. Und der absolute Star an diesem Abend dürfte der Silvator sein. Das süffige Kultstarkbier aus Zwiesel, gebraut von der Pfeffer Brauerei wird angezapft vom 1. Bürgermeister Franz Xaver Steiniger. Wir weisen gerne darauf hin, daß dies KEINE Parteiveranstaltung ist. Das Bierzelt ist natürlich beheizt.

Der Silvator: Silvator klingt schon sehr nach Salvator und daher steht auf dem Rückenetikett dieses Bieres auch eine ausführliche Erläuterung des Namens, der sich von „Silva“ lat. für Wald ableitet. Und Zwiesel liegt nun einmal im bayrischen Wald. Das Bier selbst ist ein heller Doppelbock, auch wenn er farblich ins bronzefarbene tendiert. Das Aroma ist würzig, fein süsslich und satt malzig. Überraschend ist die gute Süffigkeit. Lobenswerterweise verzichtet der Silvator (jetzt hätte ich schon wieder fast „Salvator“ geschrieben) auf vergoren-fruchtige Noten und er enthält sich auch der, ob der 7,5% befürchteten, Alkoholanklänge. Helle Doppelböcke sind nicht jedermanns Geschmack und man sollte auch auf keinen Fall mit der Erwartungshaltung eines dunklen Doppelbockes herangehen, persönlich finde ich den Silvator der Brauerei Pfeffer jedenfalls sehr gelungen.

Andreas Hastreiter – Sommerhitkönig der Herzen live beim 4. Weißwurst Stammtisch


Der neue Volksmusikstar live beim 4. Weißwurst Stammtisch am 4.8.2012 im Hotel Scharnal, Zwiesler Waldhaus. FREIER EINTRITT

Anmeldung hier: http://www.facebook.com/events/482785991735636/

Andreas Hastreiter, der junge Bursche aus den Bayrischen Wald erobert mit seinem Titel “Sommer in meinem Herzen” ein Millionen Publikum. Seit dem 13. Mai stellt er sich der Herausforderung zu “Sommerhitkönig” in der ARD-Sendung “immer wieder sonntags mit Stefan Mross.

Andreas kommt aus dem Bayrischen Wald einer kleinen Gemeinde bei Viechtach. Musik, speziell die Volksmusik liebt der 17 jährige Bursche über alles. Zu Zeit macht er eine Ausbildung als Elektroniker und seit seine Arbeitskollegen und natürlich auch der Chef erfahren haben, dass er bei “immer wieder sonntags” dabei ist unterstützen sie ihn in jeglicher Hinsicht und lassen speziell am Sonntag zwischen 10:00 und 11:30 Uhr die Telefondrähte heiß glühen.

Mit neun Jahren lernte er das Harmonika spielen und seitdem lies er sie nie wieder los. Mittlerweile ist er musikalisch schon ganz gut unterwegs. Da bleibt kaum noch Zeit für andere Hobby wie Fußball, Radfahren oder sein Engagement bei der Feuerwehr.

Um pünktlich am Samstag zu den Proben der TV-Sendung da zu sein werden die ca. 520 km bis nach Rust schon am Freitag, gleich nach der Arbeit zurück gelegt. Mutter Gisela ist immer an seiner Seite. Wenn man sonntags nach der Sendung noch den Europa Park besucht kann die Rückreise doch sehr lange dauern, wie uns Andreas schon verraten. 8 Stunden mit Stop und Go sind da keine Seltenheit. – Aber was nimmt man nicht alles in Kauf! Quelle: http://www.promigefluester.de/Blog/

Fast vergessen: Da Hoiwawagga


Da „Hoiwawagga“

‚Hoiwawagga‘ ist im bayrischen Wald ein Heidelbeerdatschi. ‚Hoiwa‘ ist das Dialektwort für die Heidelbeere, das wäre im Schriftdeutschen die ‚Heidbeere‘ statt Heidelbeere und ‚Hoiwa‘ im Dialekt. Und ‚Wagga‘ ist ein Dialektwort für eine Art Kuchen eine Mehlspeise. Das hängt wohl mit der gleichen Wurzel zusammen wie das deutsche Wort ‚Wecken‘ im Brotwecken und bedeutet letztlich also etwas Kuchenartiges. Also ‚Hoiwawagga‘ für Heidelbeerdatschi aus dem Bayrischen Wald.

Hoiwawagga 2

Zutaten:

1/2 Pfund Mehl 4 Eier 1 Prise Salz 1/8 Liter Milch 2 Tassen Heidelbeeren, es können auch mehr sein, je nach Geschmack.

Zubereitung

Eier, Mehl, Salz in eine Rührschüssel geben, Milch tröpferlweise immer wieder dazugießen. Mit dem Schneebesen tüchtig schlagen bis der Teig fein und geschmeidig, nicht zu dick und nicht zu dünnflüssig ist. Ein Bratreindl gut mit Distelöl einfetten, den Teig hineingießen. Heidelbeeren drüberstreuen. Nicht zu sparsam sein damit, sie verschlupfen sich sonst und man soll ja etwas von ihnen sehen und schmecken. Den Backofen vorheizen. Den Hoiwawagga bei mindestens 180°C ungefähr 30 Minuten backen. Je nach Geschmack zuckern, in zehn mal zehn Zentimeter große Fleckerl schneiden. Das Beste sind die knusprigen Ränder, die Randderl!