Weißwurst Stammtisch mit Meeresblick


539847_601029919908405_2122859221_nHurghada/Ägypten. Bereits zum 3.Mal wurde der Stammtisch unter ägyptischer Sonne abgehalten. Organisiert hat dieses Treffen wie immer der Bodenmaiser Hotelier Andreas Diefenbach, Chef vom Hotel Dolce Vita.  11 Uhr Ortszeit in Hurghada. , 50 Weißwurstnarrische, Boar. Musik, ausgelassene Stimmung, Weißwürsteaus dem Baerwald vom Einsle Metzger, strahlender Sonnenschein und freier Blick aufs Meer. Das waren die Zutaten für einen tollen Weißwurst Stammtisch in Hurghada/Ägypten. Unter den Gästen waren sogar fesche Madln im Dirndl und schneidige Burschn in der Lederhose zu sehen. Augenzeugenberichten zufolge haben erst die Letzten gegen 18 Uhr den Frühschoppen verlassen.

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ViTALO-Fitness Studio Zwiesel neuer Partner


Als neuester Partner zur Veranstaltung der Wahl und Krönung der 1.Bayerischen Weißwurstkönigin am 6.10.2013 in Bodenmais konnte  das ViTALO Fitness Studio in Zwiesel  gewonnen werden. Nils Treml, Bodybilder, Miteigentümer, Personaltrainer, Ernährungsberater und hochdekorierter Sportler (im Bodybuilding Bayerischer Vizemeister und Fünfter bei der „Deutschen“, Sandboarding Weltmeister 2007) ist das sportliche Aushängeschild des Zwieseler Sporstudios. „Nach 4 Weißwürsten, 2 Brezn und 2 Weißbier können die Kalorien bei uns unter geschulter Aufsicht wieder abtrainiert werden“ so der Kommentar von Nils Treml.

PNP berichtet über Weißwursttreffen


Mit Freude haben wir vernommen, daß unsere Heimatzeitung über unser  Weißwurstessen in Regen am 6.4. berichtet hat. Wir finden das schön und wertet unsere gemeinsamen Zusammenkünfte ungemein auf. Ausserdem wird der Bericht unseren Gästen gerecht, die von weit her angereist kommen. Tradition, Gemütlichkeit und Geselligjkeit haben Gott sei Dank doch noch einen Stellenwert. Menschen aller Couleur treffen sich an einem Samstagvormittag und geniessen die bayerische Lebensart gemeinsam mit Musik und kulinarischem einem besonderem Schmankerl. Der Weißwurst. Aus halb Bayern reisen die Liebhaber der Königin im Wurstrevier an um einen perfekten Start ins Wochenende zu geniessen. Leben und leben lassen.

13-04-03 PNP Stammtisch

Historisches frisch entdeckt


Aus München haben wir ein lange gesuchtes Bild zugeschickt bekommen. Das Bild zeigt ein Detail (rechte Bildhälfte) eines Bildes mit dem Titel „Bockkeller“. In dem antiquarischen Buch zur Abbildung steht: „Daß man die Münchner Weißwurst auf landesübliche Weise mit den Fingern ißt -und dies sogar mit Würde und Eleganz tun kann-, beweist der Herr im Zylinder …“ Das Gemälde hängt im Münchner Stadtmuseum. Dank an die Bavaria.

Starkbieranstich im Bräustüberl am 23.3.2013 mit Hans Stettner


Am Samstag, den 23. März 2013 um 19:00 Uhr
zapft Bürgermeister Franz Xaver Steininger das erste Faß „Silvator“ an und Hans Stettner hält die Starkbierrede.
Veranstalter: Bräustüberl-Wirt Rudi Eichinger und die 1. Dampfbierbrauerei Zwiesel.

SilvatorEin absolutes MUSS für die Zwiesler/innen. Fastenredner Hans Stettner wird in seiner unnachahmlichen Art die Huderl der Stadt auf´s Korn nehmen und damit wie immer viele Lacher produzieren. Wer den Stettner Hans kennt, weiß, daß ihm so leicht nichts entgeht und er sich die besten Huderl merkt. Da kann sich niemand sicher sein, daß er aufzwickt wird. Schmankerl aus der Bräustüberl-Kuchl gibts natürlich auch. Und der absolute Star an diesem Abend dürfte der Silvator sein. Das süffige Kultstarkbier aus Zwiesel, gebraut von der Pfeffer Brauerei wird angezapft vom 1. Bürgermeister Franz Xaver Steiniger. Wir weisen gerne darauf hin, daß dies KEINE Parteiveranstaltung ist. Das Bierzelt ist natürlich beheizt.

Der Silvator: Silvator klingt schon sehr nach Salvator und daher steht auf dem Rückenetikett dieses Bieres auch eine ausführliche Erläuterung des Namens, der sich von „Silva“ lat. für Wald ableitet. Und Zwiesel liegt nun einmal im bayrischen Wald. Das Bier selbst ist ein heller Doppelbock, auch wenn er farblich ins bronzefarbene tendiert. Das Aroma ist würzig, fein süsslich und satt malzig. Überraschend ist die gute Süffigkeit. Lobenswerterweise verzichtet der Silvator (jetzt hätte ich schon wieder fast „Salvator“ geschrieben) auf vergoren-fruchtige Noten und er enthält sich auch der, ob der 7,5% befürchteten, Alkoholanklänge. Helle Doppelböcke sind nicht jedermanns Geschmack und man sollte auch auf keinen Fall mit der Erwartungshaltung eines dunklen Doppelbockes herangehen, persönlich finde ich den Silvator der Brauerei Pfeffer jedenfalls sehr gelungen.

Der BR bei Norbert Wittmann


Metzgermeister Norbert Wittmann aus Neumarkt in der Oberpfalz ist nicht nur ein Wurstexperte, sondern besitzt darüber hinaus eine rund 150 Jahre alte Original-Metzgereiausstattung. Zwei gute Gründe, ein Wurstmuseum zu eröffnen. Die nostalgischen Gerätschaften – darauf legt Metzgermeister Wittmann Wert – funktionieren allesamt einwandfrei.

 Hier gehts zum Video des BR

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Herzlichen Dank


Orden1 (2)Ein bissl stolz hat uns das schon gemacht. Die Facebookseite „Bayern“ uns eine große Freude bereitet, und uns einen Orden verliehen. Da haben wir wirklich nicht schlecht gestaunt. Den Machern der Seite sei gesagt:“ Mia lassn ned aus und werden uns weiter anstrengen. Und irgendwann wird es etwas ganz Großes geben im Bayernland.“

Orden

Literarisches Denkmal


Die Weißwurst. Wie sie leibt und lebt. Philosophisches, aufgetischt von Josef Blaumeister und dem Senf von Hannes Burger. 

BuchJosef Blaumeiser und Hannes Burger dürfen nach ihren gründlichen Forschungsarbeiten mit Messer und Gabel ohne Frage zu den „erst-besten“ Autoren der Welt für dieses hautnahe Thema gezählt werden. Mit großer historischer Phantasie, künstlerischer Fleischeslust und psychologischem Einfühlungsvermögen haben sie sich in das innerste Wesen der Münchner Weißwurst vorgetastet. – Johann Anton Burger, genannt Hannes Burger (* 18. Juni 1937 in München-Schwabing) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Leben und Wirken: Nach dem Abitur am Kurfürst-Maximilian-Gymnasium in Burghausen studierte Burger Philosophie, Geschichte und Zeitungswissenschaft in Passau und München. Als Redakteur begann er 1961 zunächst bei der Münchner Katholischen Kirchenzeitung. Ab 1968 arbeitete er für die Süddeutsche Zeitung, 1979 bis 1986 war er deren Korrespondent in Wien und auch Prag. Ab 1986 arbeitete er als freier Journalist und Kolumnist, seit 1990 als Bayernkorrespondent der Zeitung Die Welt.

Hannes Burger

Hannes Burger

Von 1982 bis 2003 verfasste Hannes Burger für Walter Sedlmayr, Max Grießer und Erich Hallhuber die Salvatorreden beim Politiker-Derblecken am Nockherberg. 1984 schuf er für die Fernsehglosse Nix für ungut die Figur des Fernsehpförtners Alois Baierl. Mit dem Roman Feichtenreut – Roman eines Dorfes debütierte er 1971 als Schriftsteller. Es folgten mehr als zwanzig Bücher zu Themen wie Geschichte, Ökologie und Satire sowie Bavarica. Neben mehreren Journalisten-Preisen erhielt Hannes Burger auch den Ernst-Hoferichter-Preis, die Ludwig-Thoma-Medaille für Zivilcourage in der Öffentlichkeit der Stadt München, das Bundesverdienstkreuz und den Bayerischen Verdienstorden. Er ist Mitglied der Münchner Turmschreiber. Aus wikipedia-orgHannes_Burger

Weltpremiere bei Weißwurst Essen in Zwiesel


Beim letzten Weißwurst Essen der Weißwurstfreunde in Zwiesel, wartete der Musiker Balboo Bojko und sein russischer Spezl Alexander Blinov mit einer Überraschung auf. Der weltweit 1. Weißwurst Blues wurde vorgestellt. WELTPREMIERE. Der Weißwurst Blog Zwiesler Winkl bedankt sich bei den tollen Künstlern.


Woibbadinga, Wolpertinger, Wolperdinger..


Der Wolperdinger. Legende oder Wahrheit?

Die Legende lebt und gehört zu Bayern wie der Defiliermarsch, die Weißwurst oder der Kini.

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Nachdem bisher immer angenommen wurde, daß der Wolpertinger in den Alpen lebt, ist es schon seit langem kein Geheimnis mehr, daß bestimmte Arten des Wolpertingers, z.B. der „Wurzeltinger“ oder aber auch der „Arbertinger“, in den Wäldern des Bayerischen Waldes zu finden sind. Der Bodenmaiser Naturfreund Woid Woife kennt sogar ein Revier des „Gemeinen Arbertinger“ und trifft diesen dort regelmässig an. Mehr möchte Woife nicht verraten. Für viele wird er ein Geheimnis bleiben. Für einige weinige aber nicht. Den sie hatten eine Begegnung mit dem seltsamen Wesen.

Wolpertinger – Sein Lebensraum und dessen Triebhaftigkeit

Obwohl der Wolpertinger ein sehr scheues Tier ist, muß die Zuwanderung etwas zu tun haben mit dem erhöhtem Fremdenverkehrsaufkommen im Bayerischen Wald. Denn das erste Tier wurde erst 1959 entdeckt, also genau zu dem Zeitpunkt, als der Bayerische Wald als Urlaubsregion entdeckt worden ist. Die Triebhaftigkeit und die Geilheit des Wolpertingers hatte zur Folge, daß er sich  -in Ermangelung genügender Geschlechtsgenossen (oder -Genossinen)- immer wieder mit neuen Tiergattungen paarte.Deshalb entstehen auch immer wieder neue Geschöpfe. Da er sich im Bayerischen Wald schneller vermehrt, als in anderen Gegenden, vermutet man sogar, daß das gesunde und fruchtbare Klima hier in den Wäldern dazu beiträgt.

Das Fabelwesen Wolpertinger

Wolperdinger Höhle (Foto von 1962) Nähe Kleiner Arber

Wolperdinger Höhle (Foto von 1962) Nähe Kleiner Arber

Er ist scheu, für Menschen ungefährlich und in den Wäldern Bayerns und den Alpen zu Hause: Der Wolpertinger ist kein Fabelwesen, das bereits seit mehr als 100 Jahren durch Bücher und Museen geistert und in Bayern immer wieder für Gesprächsstoff sorgt. 

So fing alles an…

Begonnen hat die Geschichte über das Fabelwesen Wolpertinger angeblich mit einer unaufhaltsamen Liebe zwischen Hase und Rehbock – aus dieser Verbindung entstand ein Junges, das den Körper eines Hasen und das Geweih eines Hirsches hatte. Im Laufe der Zeit entstanden aus der Legende über den gehörnten Hasen weitere evolutionäre Varianten, die sich aus Hase und Ente, Marder und Hecht oder auch einmal Fuchs und Fasan zusammensetzten. Die heutigen Darstellungen des Wolpertingers sind ganz unterschiedlich – das typische Abbild bleibt jedoch nach wie vor der Körper eines Hasen, mit dem Geweih eines Hirschs und den Extremitäten anderer Tiere wie Enten oder Fischen.

Alles nur eine Legende – oder eine wahre Begebenheit?

Der Wolperdinger liebt das düstere Licht

Der Wolperdinger liebt das düstere Licht

Natürlich entbehrt die Geschichte des Wolpertingers nahezu jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Biologen und Wissenschaftsexperten schließen eine erfolgreiche Paarung zwischen verschiedenen Tiergruppen aus. Doch vielleicht ist ja doch etwas dran am Mythos Wolpertinger – schließlich beschäftigen sich Institutionen verschiedener Art mit der Thematik, und präsentieren unter anderem im „Deutschen Jagd- und Fischereimuseum“ oder dem eigens eingerichteten „Internationalen Mittenwalder Wolpertinger Museum“ eine Vielzahl ausgestopfter Wolpertinger und umfassender Informationen über das Fabelwesen. Einige behaupten sogar, sie hätten das eigenartige Tier mit eigenen Augen gesichtet oder gar persönlich erlegt.
Interessant auch die Ergebnisse einer Forschungsreihe, in welcher bayerische Paläantologen nach jahrzehntelangen Ausgrabungsversuchen auf den unmittelbaren Vorfahren des Wolpertingers gestoßen sein sollen. Sie entdeckten in 16 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten Bayerns das Geweih eines Tieres, das laut Angaben in der Süddeutschen Zeitung ein Hasenhirsch gewesen sein soll. Aufgrund des gefundenen Geweihs ließ sich das charakteristische Aussehen des Wolpertinger-Vorfahrens rekonstruieren.

Der Wolpertinger – friedlich, menschenscheu und mit magischen Kräften versehen

Generell besteht jedoch kein Grund zur Aufregung, selbst wenn das possierliche Tierchen tatsächlich in den bayerischen Wäldern beheimatet sein soll: Es soll sich nämlich um einen ausgesprochen friedfertigen Gefährten handeln, der sich nur bei akuter Bedrohung durch den Menschen zur Wehr setzt. Der Wolpertinger ernährt sich von Wurzeln und Kräutern, gelegentlich auch von Insekten und kleineren Tieren – keineswegs jedoch von Menschen.

Der Speichel des Tieres und andere Körperteile des Wolpertingers sollen unterdessen jedoch magische Fähigkeiten besitzen: So sorgt die Wolpertinger-Spucke unter anderem als exzellentes Haarwuchsmittel für eine einzigartige Haarpracht, sogar bei Glatzköpfen. Der Bauchspeck des Tierchens soll darüber hinaus unendliche Kraft bringen, wenn man sich zunächst mit dem rohen Speck einreibt und ihn anschließend verspeist.
Und nicht zuletzt soll das Gehörn des Fabelwesens, zu Pulver gemahlen, dafür Sorge tragen, dass der Herr bzw. die Dame des Herzens gefunden wird und das Glück in der Liebe lange und zuverlässig anhält.
Die Jagd auf den Wolpertinger

Wer einen Wolpertinger fangen will, um sich dessen zauberhaften Kräften zu bedienen, muss sich auf die Jagd begeben. Doch der Fang ist nur unter bestimmten Voraussetzungen von Erfolg gekrönt. So lauten bekannte Jagdregeln, dass der Wolpertinger nur von jungen, hübschen Frauen gefangen werden kann, wenn diese in Vollmondnächten unter Begleitung eines rechten Mannsbilds in die richtigen Stellen der bayerischen Wälder vordringen. Eine andere Regel besagt unterdessen, dass sich das Tierchen nur fangen lässt, wenn man ihm Salz auf den Schwanz streut – oder mit Sack, Stock und Kerze loszieht. Dabei soll der Wolpertinger mit dem Stock in den Sack getrieben werden, nachdem er mit Kerzenlicht erfolgreich angelockt worden ist.

Die Erfindung des Namens Wolpertinger

Woher die Bezeichnung Wolpertinger kommt, ist bis heute ungeklärt. Recherchen des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums München gehen darauf zurück, dass es sich bei dem Begriff Wolpertinger ursprünglich um eine Bezeichnung für Produkte der Glasmacher aus der Ortschaft Wolterdingen bei Donaueschingen handelte. Damals sollen die fertigen Schnapsgläser, die in Tierform gefertigt wurden. Wolterdinger genannt worden sein, die schließlich zu „Wolpertingern“ avancierten.
Neben dem Wolpertinger existieren bis heute auch die Bezeichnungen Wolperdinger, Woipertinger oder auch Volpertinger. In einigen Gebieten Niederbayerns herrscht auch der Name „Oibadrischl“ als Begriff für das Fabelwesen vor. Im Österreichischen taucht zudem das Wort „Raurackl“ in diversen Schreibweisen auf.

Quelle: http://www.geschenkeparadies.eu/Wolpertinger