Der „Bayerische Weißwurst Botschafter“


Der „Bayerische Weißwurst-Botschafter“
Kampf gegen das „Industriefutter“

FotoDie Wurst-Genusswelt ist im Umbruch und läßt sich im Sterben vieler Metzgereien ablesen. Der Konsument erliegt den Verlockungen der Supermärkte und Discounter und greift zur abgepackten, industriell hergestellten Ware. Immer noch lockt der Ruf „Geiz ist geil“ und der Kunde legt sich dieses „Industriefutter“ vermehrt auf das Kassenband. Und der Genuss bleibt auf der Strecke. In unzähligen Veröffentlichungen aller Medien über die Qualität der Industrieware wird oft in grausamen Bildern und Filmbeiträgen dem Verbraucher vor Augen geführt, was viele Zeitgenossen täglich zu sich nehmen. Tierleid, Zusatzstoffe und so gut wie keine Wertschätzung gegenüber der Natur schrecken fast niemanden mehr ab. Hauptsache billig. Eine grausame Entwicklung in unserer Zeit und es ist kein Ende abzusehen. Das Metzgersterben wir uns leider wohl noch länger begleiten.Bei der überwiegenden Mehrheit der Konsumenten kann von Genuss deshalb nicht mehr die Rede sein. Essen, nur das der Magen voll wird? Sieht so aus.

Der „Bayerische Weißwurst-Botschafter“ hat sich deshalb auf die Fahne geschrieben, gegen diese Art der Ernährung und gegen den Genussverfall zu Felde zu ziehen. Das mag ein Kampf gegen die berühmten Windmühlen sein. Aber wenn man zusieht wie die negative Entwicklung in der Ernährung verfolgt und nichts gegen diesen Umstand unternimmt, nagt ständig das schlechte Gewissen. Die Metzgerinnung ArberLand in Person des Innungsobermeisters Stefan Einsle aus Bodenmais griff die Idee des Botschafters und installierte den „Bayerischen Weißwurst-Botschafter“ als „Aufklärer und Verfechter“ für qualitativ hohe Wurstqualität. Stefan Einsle gründete 2015 die „Königliche Weißwurst Schule Bayerischer Wald“ und stellt jede Woche seine Räumlichkeiten für Weißwurstseminare zur Verfügung. In den Seminaren wird den Teilnehmern der Genuss, die Qualität und die bayerische Weißwursttradition nahe gebracht und zum Schluss der Veranstaltung gibt es dann das „Königliche Weißwurst Diplom“ als Andenken und als eine Art Mahnung ausgehändigt. Mittlerweile wurden bereits über 1.600 Diplome ausgegeben (Stand März 2017).Das die Seminare auf fruchtbaren Boden fallen, zeigt die Tatsache, das viele ehem.Seminarteilnehmer wiederholt Wurstwaren bei der Metzgerei Einsle online bestellen. Der „Bayerische Weißwurst-Botschafter“ begleitet auch die Produktkönigin „Bayerische Weißwurstkönigin“ auf ihren Reisen und nimmt mit Majestät gemeinsam den Kampf gegen Industriefutter und Genussverfall auf. Anzumerken wäre noch, das der „Bayerische Weißwurst-Botschafter sein Amt völlig ehrenamtlich ausführt.

Ein Weißwurst-Botschafter muss natürlich wissen, wovon er redet und worüber er referiert. Und dafür hat Innungsobermeister Stefan Einsle gesorgt. Weißwurstwissen vom Meister persönlich. Hier ein paar Einblicke. Bilder bitte anklicken

 

Erster Landrat in Bayern mit Diplom


Landrat Michael Adam mit Diplom ausgezeichnet
Erfolgreich die königliche Weißwurstprüfung abgelegt

15826422_1635892233379272_2518331450084052029_nBodenmais: Landrat Michael Adam dürfte der einzige Landkreischef in Bayern sein, der ein Weißwurstdiplom sein Eigen nennen kann. Mit 35 weiteren Seminarteilnehmern beim „Königlichen Weißwurstseminar“ in den Räumen der Metzgerei Einsle nutzte der Landrat seine knapp bemessene Freizeit zur kulinarischen Weiterbildung. Was Macis, Schlegeln, Scherbeneis oder die bayerische Raute mit der Weißwurst zu tun haben erläuterte in seiner lockeren Art der Bayerische Weißwurst Botschafter Albert (Bertl) Fritz. Abschied nehmen mussten die Teilnehmer z.B. von der weitläufigen Meinung, dass die bekannteste Speise Bayerns gezuzelt werden muss oder das die Königin im Wurstrevier das 12-Uhr läuten nicht hören darf. Verschiedene Verzehrtechniken wurden ebenso aufgezeigt, wie der Weißwurst-Supergau in der heimischen Küche. All das Gehörte war dann die Grundlage für den anschließenden Wissenstest. Nach der Abgabe der Testblätter wurden den Teilnehmern dampfende Weißwürste, frische Brezen und gut gekühltes Weißbier serviert. Natürlich durfte der königliche Senf aus dem Arberland nicht fehlen. Zum Abschluss verteilte der Bayerische Weißwurstbotschafter das Diplom an die stolzen Teilnehmer. Michael Adam:“ Dieses Seminar hat mir ebensoviel Spass gemacht wie allen Teilnehmern. Man möchte nicht glauben, was man rund um die Weißwurst alles nicht weiß, und was man weiß größenteils falsch ist. Eine rundum gelungene Sache und nur zu empfehlen.“

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Stolz präsentiert Landrat Michael Adam das errungene Diplom. Rechts im Bild Innungsobermeister Stefan Einsle. Links der Bayerische Weißwurst Botschafter Albert (Bertl) Fritz

Fleischermeister von der Wesermarsch mit bayerischem Weißwurst-Diplom


Kortlang 1Brake/Zwiesel: Fleischermeister Ronald Kortlang, Inhaber der Fleischerei Kortlang in Brake von der Wesermarsch ist stolz. Er hat sich in Zwiesel beim Weißwurst Seminar das begehrte Diplom erarbeitet, welches ihn als absoluten „Kenner der bayerischen Weißwurst“ ausweist. Beim Besuch der Zwieseler Freunde aus Brake, packte der Fleischermeister aus dem hohen Norden die Gelegenheit beim Schopf und besuchte mit der Reisegesellschaft das angebotene Weißwurst Seminar im Hotel Posthalter am Zwieseler Stadtplatz. Ronald Kortlang hat diese Auszeichnung aus Bayern nun rahmen lassen und in seiner Fleischerei in Brake auf dem Verkaufstresen für alle sichtbar aufgestellt. Einen preußischer Metzger mit einer bayerischen Auszeichnung gibt es nicht aller Tage. Inwieweit der Fleischermeister vom Ehrgeiz gepackt ist und selber Weißwürste fabriziert ist noch nicht bekannt. Behilflich ist man dem rührigen Preußen auf alle Fälle.

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Mit dem Diplom zurück an die Wesermarsch


Mit Auszeichnung zurück an die Wesermarsch
Braker Freunde erwerben in Zwiesel das Weißwurst-Diplom

13694079_852407368192155_1147557219_oZwiesel: Das auch Nordlichter mit dem richtigen Verzehr der Weißwurst vertraut sind, haben die Braker Freunde am letzten Sonntag im „Weinberger-Saal“ im Gasthof Posthalter bewiesen. Aber kein Wunder. Die Gäste aus dem hohen Norden haben sich vor dem zünftigen, bayerischen Weißwurstessen beim Weißwurst-Seminar den letzten Schliff geholt und dabei aufmerksam zugehört und das Gelernte gekonnt in die Tat umgesetzt. Aufmerksam verfolgten die 40 Seminarteilnehmer, darunter auch eine Abordnung des Zwieseler Freundeskreises Brake, den Ausführungen in Wort und Bild des Referenten Albert (Bertl) Fritz, seines Zeichens „Bayerischer Weißwurstbotschafter“. Macis, Schlegeln, Kreuzschnitt, Längsschnitt oder die preußische Verzehrmethode waren nach einer Stunde Seminar keine Fremdwörter mehr. Nach dem Gehörten und Gesehenen mussten alle „Schüler“ einen Test über die bekannteste Speise Bayerns ablegen, um an das begehrte Weißwurst-Diplom zu gelangen. Während der Test ausgewertet wurde, verwöhnte das Posthalter-Team die Gäste mit einem stilechten, bayerischen Weißwurstessen. Frische Metzger-Weißwürste, Bäcker-Brezen, gut gekühltes Weißbier und der königliche Senf aus dem Arberland wurden auf den weiß/blau dekorierten Tischen kredenzt. Nach dem kulinarischen Highlight wurde es dann spannend. Wer bekommt sein Diplom und wer nicht? Aber bald wurde klar. Alle Teilnehmer durften aus den Händen des Weißwurstbotschafters ihr Weißwurst-Diplom in Empfang nehmen. Zum Abschluß bedankten sich die Braker Freunde mit einer Flasche „Küstennebel“ beim Referenten und zogen eine Station weiter zum Bräuwagen-Wettbewerb auf dem Stadtplatz.

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Hoher Besuch beim Seminar im Schalander in Zwiesel


0 Toni 1Zwiesel: Kein geringerer als der  humoristische Oberpfälzer Autor und Kabarettist Toni Lauerer weilte unter den Gästen beim Weißwurstseminar der „Königlichen Weißwurst Schule Bayerischer Wald“ im Schalander der 1.Dampfbier Brauerei Pfeffer in Zwiesel. Im Rahmen eines Betriebsausfluges der Stadtverwaltung Furth im Wald nach Zwiesel, besuchte der meistverkaufte Autor Ostbayerns und einer der erfolgreichsten bayerischen Kabarettisten Toni Lauerer, mit seinen Kollegen der Drachenstichstadt die Brauerei Pfeffer um sich kulinarisch fortzubilden. Bereits um 9 Uhr besichtigte die Gruppe die Brauerei bei einer interessanten Führung rund ums Bier und war beeindruckt vom Gesehenen und Gehörten. Im Anschluss der Führung folgte die Gruppe gespannt den launigen und interessanten Ausführungen des „Bayerischen Weißwurst Botschafters“ Bertl (Albert Fritz) wo es alles rund um die bekannteste Speise Bayerns zu erfahren gab. Nach dieser „Lehrstunde“ absolvierten die Seminarteilnehmer einen Wissenstest zur Erlangung für das „Königliche Weißwurst Diplom“. Nach getaner Kopfarbeit war es dann soweit. Dampfende Weißwürste, frische Bäckerbrezn, dazu der Weißwurstsenf aus dem Arberland und prickelndes Weißbier waren die Belohnung für diesen informativen und appetitanregenden Vormittag. Zum Abschluss durften sich alle Gäste über das Weißwurst Diplom freuen. Und wie hat es dem Autor und KabarettistenToni Lauerer gefallen? „Das war ein toller Vormittag hier in Zwiesel. Man sieht, man lernt nie aus. Das Weißwurst Seminar habe ich als genial empfunden. Der Bertl hat den Mythos Weißwurst toll an den Mann gebracht und wir hatten unsere Gaudi dabei.“

Gute Laune war Trumpf beim „Königlichen Weißwurst Seminar“

Königliche Weißwurstschule Bayerischer Wald – Lob vom Schliersee


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Peter van Kiddies, (links) Stammtisch Markus Wasmeier, Freilichtmuseum

Bodenmais: Seit einigen Wochen findet immer Donnerstags um 9 Uhr in Bodenmais in der Schlemmer Metzgerei Einsle ein Weißwurstseminar der „Königlichen Weißwurstschule Bayerischer Wald“ statt. Seminarteilnehmer aus ganz Deutschland nehmen daran teil und sind nach dem spannenden und genussreichen Vormittag begeistert und sind voll des Lobes über das gehörte und über das gemeinsame Weißwurstessen. Das in diesem Seminar erworbene „Weißwurstkenner Diplom“ wird dann mit Stolz entgegengenommen. Kürzlich war auch ein Gast von den Stammtischmitgliedern von Markus Wasmeier, seines Zeichens Skilegende, zu Gast in Bodenmais. Ein Mann mit kulinarischer Erfahrung in den besten Häusern und Biergärten in Bayern (Kloster Weltenburg, Kloster Andechs u.a.) und Botschafter der bayerischen Tradition. Nach dem Seminar postete er ein Lob für diese Veranstaltung in Bodenmais mit folgendem Eintrag ins Netz:

Peter van de Kiddies, Stammtischbruder vom Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee:

Wir san scho mit gemischten Gefühlen in der Friah um sexe nach Bodenmais aufbrocha ,wurden aber ganz schnell vom Bayerischen Weißwurst-Botschafter Albert Fritz(Bertl) und von Stefan Einsle, Innungsobermeister, mit vielen anderen Teilnehmern in das Leben der bayrischen Nationalspezialität, der Weißwurst, entführt. Schnell wurde mir klar, wie wenig ich über das Schicksal meiner Lieblingsspeise gwußt hab. I hätt mi ja am liabsten entschuldigt,daß i so lieblos und hektisch mit dene Würscht umganga bin. I versprich, daß i mir in Zukunft vui Zeit zum Weißwurscht-Frühstück nehma werd. Ich empfehle jedem Bayrischen Mitbürger dringend an dem Seminar teilzunehmen ,sonst wiss’n boid unsere Norddeitschen und die Bewohner der neuen Bundesländer mehr ois wia mir“. Auf geht’s. Jeden Donnersdog ab neine. Ah,und no wos,am Leb’n wia früher de Bergbauern glebt ham kennts teilnehma im Freilichtmuseum Markus Wasmeier Schliersee….do gibt’s a wos guads für Leib und Seele….und für Kinder a Paradies .Oiso bis boid.

BR Fernsehen berichtet aus Zwiesel


Braker Besuch 18Zwiesel: Am Montag 13.07.2015 ab 17:30 Uhr berichtet BR Fernsehen im Rahmen der Abenschau aus der Glasstadt Zwiesel über einen besonderen Anlass.Der Besuch der Braker Freunde eines Seminares der „Königlichen Weißwurstschule Bayerischer Wald“ in Zwiesel beim Kirchenwirt weckte das Interesse des Senders. Nordlichter und die bayerische Hochkultur. Totale Gegensätze. Wie sich die Braker beim Weißwurstfrühschoppen und dem Weißwursttest geschlagen haben zeigt BR Fernsehen. Soviel sei verraten. Bierernst wird es nicht.

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Nordlicht trifft bayerische Hochkultur


Braker Besuch 16Zwiesel/Brake: Nordlicht trifft bayerische Hochkultur. Unter dieses Motto könnte man den aktuellen Besuch der Delegation aus Brake stellen. Der Freundeskreis Zwiesel besuchte zum wiederholten Male zur Grenzlandfestzeit die Glasstadt. Nach einer langen Nachtfahrt wurden die Gäste aus dem hohen Norden am Vormittag musikalisch von den Zwieseler Freunden am Wirtshaus zum Kirchenwirt mit einem Lied herzlich empfangen. Ewald Neppl gab mit seiner Gitarre sein Bestes und hatte sogar ein Extra „Schnodhipfe“ gedichtet. Als die Gäste Platz zum Weißwurst-Frühschoppen genommen haben, gab es erst einmal eine Einweisung in die Esstechniken der Königin im Wurstrevier. Michaela Selbitschka eröffnete dann den Frühschoppen mit einer kleinen Begrüßungsrede und gab ihrer Freude über den Besuch Ausdruck. Die Bürgermeister Michael Kurz und Franz Xaver Steininger drückten ebenfalls ihre Freude über das  Wiedersehen aus. Dann war es soweit. Die Weißwürste und die Brezen wurden aufgetragen und genüßlich verspeist. Anscheinend hat die anfängliche Ess-Schulung gefruchtet. Ganz passabel wurde die bayerische Kultur-Wurst zerlegt und verzehrt. Nach diesem edlen Genuss gab es ein Weißwurst Seminar der „Königlichen Weißwurstschule Bayerischer Wald“ welches von Albert Fritz (Bertl) kurzweilig referiert, und der Mythos Weißwurst genauestens beleuchtet wurde. Beim abgelegten Weißwurst Test konnte jeder Teilnehmer ein „Weißwurstkenner Diplom“ in Empfang nehmen. Erst weit nach Mittag löste sich der Frühschoppen auf. Das Bayerische Fernsehen war die ganze Zeit anwesend und machte Aufnahmen für die Abendschau im Dritten. Ausgestrahlt wird der Beitrag am Montag ab 17:30 Uhr. Der Empfang, Interviews und das Weißwurst Seminar versprechen laut Aufnahmeleiterin Beatrix Ziegler schöne Bilder aus Zwiesel.