Wie aus Wasser Wurst wird


Gepanscht, gestreckt, gefärbt: Industrielle Fleisch- und Wurstwaren können mit Protein aus Schlachtabfällen frisiert werden, ohne dass dies Lebensmittelkontrolleuren auffällt.
Gepanscht, gestreckt, gefärbt: Industrielle Fleisch- und Wurstwaren können mit Protein aus Schlachtabfällen frisiert werden, ohne dass dies Lebensmittelkontrolleuren auffällt.
von Christian Esser, Hans Koberstein und Birte Meier

Aber sehen Sie selbst. Hier klicken. ZDF Frontal21

 

Advertisements

Die Wahrheit über Billig-Wurst


Die Wahrheit über Billig-Wurst
Hühnerhaut und Separatorenfleisch

Supermärkte und Discounter überschlagen sich zur Zeit mit Aktionspreisen – gerade für Fleisch und Wurst. Doch wie funktioniert so etwas? Weshalb kann Wurst so günstig sein?

Das Ziel: Einen supergünstigen Bierschinken für Materialkosten von unter 10 Cent pro 100 Gramm selbst herstellen. Dabei hilft Metzgermeister Franz Voll, ein ehemaliger Lebensmittel-Kontrolleur. Denn er kennt die Tricks, wie man Wurst möglichst billig produzieren kann.

Woran erkennt man eigentlich miese Qualität?


Mit einer perfiden Kampagne kapert der Discounter Lidl das Wort „Qualität“ und greift ausgerechnet Handwerksbetriebe an. Das Greenpeace Magazin stellt in seiner neuen Ausgabe die Werbebotschaft richtig – mit einer gefälschten Anzeige.

Hier gehts zum Artikel

41

Hilferuf – Des Handwerks Totengräber


Es wird Zeit dass alle umdenken…! Bäcker, Metzger, Wirte, Brauereien und Landwirte sind Teil unserer Kultur. Wir wollen dies doch nicht verlieren. Bitte Teilen!

8Haben Sie einen Lieblingsbäcker? Oder Lieblingsmetzger? Gut möglich, dass der bald dicht macht. Die Zahl der Betriebe könnte in den nächsten fünf Jahren von jetzt 12.000 auf 8000 sinken. Eine Ursache: Ein Preiskrieg – geführt von Discountern wie Aldi und Lidl. Die sind für viele Deutsche zu einer Art Ersatz-Bäckerei geworden. In Wirklichkeit werden hier nur noch fertig produzierte Tiefkühl-Teiglinge aufgebacken. Was sich bei den Bäckern abspielt, spielt sich genauso bei Ihrem Metzger ab. Handwerk gegen Moloch Fabrikware……

Hier gehts weiter:

Traditionalisten und Genießer bitte wegsehen


Für den bayerischen Traditionalisten und Genießer gleicht das schon fast einem Anschlag auf die kulinarische Seele. Da wird beim Discounter doch tatsächlich bayerische Kulinarik in absonderlicher Weise an den Mann (die Frau) gebracht. Augeninfarkt vorprogrammiert. „Weißwurst“ im Glas in undefinierbarer Lake gibt es zu erstehen. Und sogar als Miniwürschdlausgabe. Das ganze gipfelt dann im Prospekt in einem, für mich, perversen Anrichtegemetzel. Die Brezen spotten jeder Beschreibung genauso wie die Weißwurst auf Kraut. Dies ist aber nur das Werbebild. Ich bin mir ziemlich sicher, das diese „Weißwürste“ kein Metzger in Handarbeit hergestellt hat. Wahrscheinlich sind diese Dinger ein Produkt einer riesigen Fleischverarbeitungsfabrik am laufenden Band. Für mich ist das Ganze der Beweis, das in den Chefetagen und Werbeabteilungen oft ahnungslose, studierte Werbefuzzis sitzen und auf alles pfeifen, was je an Tradition in vielen Jahrzehnten gewachsen ist.

Aldi 2

Die Weißwurst gibt es jetzt auch als "Mini". Ein genialer Marketingschachzug

Die Weißwurst gibt es jetzt auch als „Mini“. Ein genialer Marketingschachzug

Der hat uns noch gefehlt


Exclusiv und nicht überall zu bekommen. Durchwegs sehr gute Kritiken und Lob von allen Seiten. Verschickt in viele Länder, ja sogar in das benachbarte Preußenland. Und diese Preußen sind genau so voller Lob wie die Bayern. Die Rede ist hier vom neuesten Begleiter der Königin im Weißwurst-Revier. Vor einigen Wochen hat man an so einen riesigen Erfolg dieser neuen Kreation nicht zu denken gewagt. Weiterlesen

70.000 Tonnen fehlen. Betrug am Verbraucher?


daumen hochDer Metzger des Vertrauens. Immer eine gute Wahl

In allen Produkten, die aus fein zerkleinertem Fleisch hergestellt werden, könnte es drin sein, sogenanntes Separatorenfleisch. Rund 70.000 Tonnen davon sind laut EU jährlich in Deutschland in Umlauf. Größtenteils ohne Kennzeichnung?

Bericht von ARD plusminus

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/minderwertige-fleischreste-wie-verbraucher-getaeuscht-werden-100.html

Oh du fröhliche…Es ist wieder so weit. Leider


P1050588Oh du fröhliche…..Es ist wieder soweit. Leider nicht für den einen oder anderen ehrlichen Handwerksbetrieb. Viele glückselige weihnachtsbenebelte Verbraucher kaufen wieder was das Zeug hält. Weihnachten ist eben nur einmal im Jahr….Schmuck, Parfüm, Elektronikartikel und Textilien wird natürlich im Internet bestellt und gekauft. Nachdem man sich natürlich beim ortsansässigen Kaufmann hat beraten lassen. Weiterlesen

Hurra….Es geht doch noch billiger. Der Verbraucher jubelt


Handwerk hat goldenen Boden

Handwerk hat goldenen Boden

Hurra. Wer geglaubt hat, Lebensmittel haben ihren Tiefstpreistand erreicht, wird eines besseren belehrt. Die Discounter gehen in eine neue Preisrunde. Wäre doch gelacht, wenn man die schnell hochgezüchteten Koteletts, Hähnchenflügel, Putensteaks, Antibiotikaschweinefilets oder Gulaschbrocken nicht noch für ein paar Groschen weniger an den Mann (Frau) bringen könnte. Die Masse deutscher“Genießer“ wird es freuen. Großkampftag an der Fleischtruhe beim Discounter. Man ist, was man isst.

Die meisten in der Bevölkerung essen Billigfleisch und lassen den Genuss sausen. Das Gewissen ist sowieso ausgeschaltet. Geiz ist immer noch geil.

Die meisten in der Bevölkerung essen Billigfleisch und lassen den Genuss sausen. Das Gewissen ist sowieso ausgeschaltet. Geiz ist immer noch geil.

Edles aus der Dose


1aBevor einige schon hier die Nase rümpfen…Erst einmal lesen und sich überraschen lassen. Seit kurzem ist sie auf dem Markt. Die Bio Weißwurst in der Dose. Natürlich ist diese Wurst und das Verfahren der Haltbarmachung nicht mit den industriell hergestellten Dosenwürsten zu vergleichen. Nicht im Geringsten. Alleine schon die Zutatenliste zeigt den ersten, grossen Unterschied. Alles Bio und ohne jegliche künstliche Zusatzstoffe.

Der Bayerische Weißwurst Ratgeber im Gespräch mit Norbert Wittmann. Hotelier, Metzger und Gastronom

WWR: „Herr Wittmann: „Was war der Antrieb für eine Weißwurst in der Dose. Die gibt es doch schon zu kaufen?“

Norbert Wittmann: „Das stimmt schon. Über Jahre liegen mir die industriellen Büchsenwürste schwer im Magen. Weißwürste industriell hergestellt und über Discounter angeboten waren mir als Handwerker immer schon ein Dorn im Auge. Das hat die Weißwurst einfach nicht verdient“

WWR: „Wann reiften die ersten Überlegungen, der Industriewurst entgegen zu treten?“

Norbert Wittmann:“ Die ersten Überlegungen, wie man dem entgegen treten kann, liegen schon lange Zeit zurück. Aber vor Monaten haben wir uns ernsthaft Gedanken gemacht und beschlossen, die Weißwurst in Dosen in hochwertiger Qualität zu produzieren.Viele Auflagen mussten erfüllt werden, bis wir das fertige Produkt in Händen halten konnten.Aber nun haben wir sie. Und alles Bio. Das macht uns schon ein bisschen Stolz“

WWR:“ Sie sind ja bekannt als Verfechter von Bio.“

Norbert Wittmann:“ Klar. Wir können von uns behaupten, nur beste Zutaten ohne jegliche Zusatzstoffe zu verwenden. Unsere Weißwürste enthalten 62% Kalbfleisch. Der Schweinefleischanteil stammt vom Schwäbisch Hällischen Schwein. Alle anderen Zutaten sind absolut Bio.“

WWR:“Welche Zielgruppe soll mit der Weißen in der Dose angesprochen werden?“

Norbert Wittmann:“ Das ist ganz verschieden. Urlauber, die sich diese Spezialität mit nach Hause nehmen möchten. Als Mitbringsl aus dem Bayernland. Verbraucher, welche sich einen Vorrat anlegen möchten oder auch Genießer, die sich unsere Weißen per Postversand bestellen möchten. Die Palette ist vielfältig.“

WWR:“Wir bedanken uns für dieses Gespräch.“