Tag der Weißwurst – Ein neuer Feiertag für Bayern


Tag der Weißwurst – Ein neuer Feiertag für Bayern
Metzgerinnung Arberland als Urheber

Bodenmais: Wie ehrt man ein Lebensmittel, welches weltbekannt ist und das sinnbildlich für die  bayerische Lebensart steht und sogar über eine eigene Entstehungsgeschichte verfügt? Natürlich mit einem eigenen Feiertag. Dem „Tag der Weißwurst“. Immer und für alle Zeiten. Der Bayerische Weißwurstbotschafter hat diesen Feiertag im Namen der Metzgerinung Arberland am 22.2. 2017 in der Metzgerei Einsle in Bodenmais feierlich in Anwesenheit vieler Ehrengäste, darunter der Regener Landrat Michael Adam und der Bodenmaiser Bürgermeister Joli Haller, ausgerufen. Sogar das Bayerische Fernsehen hat über diesen historischen Moment berichtet.

Hier der Beitrag vom Bayerischen Fernsehen

Münchens Wirte machen nicht mit
Ursprünglich wollte Metzgermeister Stefan Einsle den 160. Weißwurstgeburtstag mit Proklamation des Weißwurst-Tages dort feiern, wo die Wurst erfunden wurde: in München. Einsle träumte von einer standesgemäßen Zeremonie in der Traditions-Gaststätte Donisl. Doch dort erhielten die Niederbayern eine Absage. Für die Gaststätte Donisl und die Brauerei Hacker-Pschorr sei in erster Linie München interessant, heißt es in dem Absagebrief. „Eine Vermischung der verschiedenen Regionen Bayerns“ bewerte man bei dieser ersten Auftaktveranstaltung „in Bezug auf Wiedererkennungswert und Identifikation als kritisch“, hieß es wörtlich. Quelle: BR24

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Weißwurst-Streit: Münchner laden Waidler aus


Weißwurst-Streit: Münchner laden Waidler aus

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Dieser historische Tag sollte in München im Donisl gemeinsam gefeiert werden. Aber die Waiddler wurden kurzfristig ausgeladen. Die Ausgeladenen ließen sich aber nicht beirren und feierten diesen Tag in kleinerer Runde

München – Am 22. Februar feierte die Weißwurst ihren 160. Geburtstag. Eine niederbayerische Metzger-Innung wollte zu diesem Anlass mit ihren Münchner Kollegen im Donisl eine Feier auf die Beine stellen. Doch die Städter waren wenig begeistert.

Es ist ein Streit, der die bayerische Seele zutiefst aufrüttelt. Die bayerischste aller Würste, gehört sie den Münchnern alleine – oder darf etwa auch der Niederbayer bei der Weißwurst ein Wörtchen mitreden? Der überhebliche Städter gegen den hinterwäldlerischen Sturkopf: Mitten in München tobt sie – die heilige Schlacht um die Wurscht!

Der Auslöser: Der 160. Geburtstag der Weißwurst am 22. Februar. Zu dem Jubiläum hatte die niederbayerische Metzger-Innung „Arber Land“ angeregt, im Traditionslokal „Donisl“ zusammen mit der Münchner Metzgerinnung und der Donisl-Brauerei Hacker-Pschorr eine Veranstaltung rund ums „Kulturgut Weißwurst“ zu veranstalten.

Die Niederbayern, sehr engagiert in Sachen Weißwurst, hätten ihre Bayerische Weißwurstkönigin geschickt und wollten den 22. Februar zusammen mit den Münchnern zum „Tag der Weißwurst“ ausrufen. Ein Fest im Donisl sollte es werden, weil dort vor 60 Jahren schon der Weißwurst-Kongress zum 100. Geburtstag der bayerischen Nationalwurst abgehalten wurde.

Die Idee der Niederbayern: eine Wiederbelebung des Kongresses zum 160. Geburtstag. Doch vom Donisl sei ihnen mitgeteilt worden, „dass eine Durchmischung der Regionen“ beim Thema Weißwurst nicht erwünscht sei, sagt Obermeister Stefan Einsle (38).

Ganz nach dem Motto „Wir Münchner machen, was wir wollen – und brauchen euch Waidler nicht.“ Ein alter Zwist, bezweifelt doch so mancher Münchner, dass Niederbayern auf der richtigen Seite des „Weißwurstäquators“ liegt.

Am jetzigen Weißwurst-Verdruss mit den Niederbayern wollen weder der Donisl-Wirt noch die Brauerei oder die Metzger-Innung schuld sein. Es sei viel gesprochen worden, Genaues wisse man nicht mehr. Er habe jedoch nicht gesagt, dass er die Niederbayern nicht dabeihaben wolle, sagt Donisl-Wirt Karlheinz Reindl (52).

Von einer „Reihe von Missverständnissen“ spricht  eine Hacker-Pschorr-Sprecherin. Worte des Bedauerns auch von Andreas Gaßner (49), Obermeister der Münchner Metzger-Innung: „Wo der Pfennig geschlagen wird, ist er nichts wert.“ Denn eine Feier zu 160 Jahren Weißwurst wird es in München heute  gar nicht geben. Nun soll an einem runden Tisch über einen Frühjahrs-Termin nachgedacht werden – mit den Niederbayern.

Quelle: TZ München-RAMONA WEISE

Faschingskranzl mit Donislbetrieb – Tanz und gute Laune


Das Pfefferbräustüberl Zwiesel und der Weißwurst Blog Zwiesel ArberLand präsentieren:

Für die Faschingsgeher in Zwiesel veranstalten wir ein Faschingskranzl, so wie es früher einmal war. Ohne Ansprachen, Ordensverleihung und ohne dem ganzen Primbore. Musik und gute Laune stehen im Vordergrund. Mit musikalischer Belustigung, Tanz,  Donisl-und Barbetrieb. Unkostenbeitrag: 2,99 Euro. Zwiesel hat endlich wieder was zum Lachen. Unkostenbeitrag: 2,99 Euro.

Hier gehts zur Anmeldung: http://www.facebook.com/events/414552201953286/

Fasching wia er früher einmal war.

Fasching wia er früher einmal war.