MdB macht frische Weißwurst und liefert auch noch


0 Hans 3Rattiszell: Das gibt es nicht alle Tage. Ein Abgeordneter (MdB) in Berlin bringt seine eigenen Weißwürste zum Frühschoppen. Aber der Reihe nach. In der gigantischen Waldwelt des Waiddlers Wolfgang Tremmel war ein Weißwurst Frühschoppen angesagt. Nicht in einem Wirtshaus, sondern in einem gewaltigen Erd/Holzhaus mit riesigen Ausmassen. Direkt am Waldrand in Hinterascha bei Rattiszell. Vor dem Haus dampfte am Morgen schon der Kessel, der extra für den Frühschoppen angeschafft wurde und fleißig mit Holz befeuert wurde. Gäste aus ganz Ostbayern warteten um 10Uhr schon auf die frischen Weißwürste, während die reschen Brezn schon aufgebaut waren und das Weißbier schon seine ersten Abnehmer fand. Der Breu Erwin, ein genialer Musikant, war schon ganz in seinem Element und spielte zünftig auf. Aber die Weißwürste waren noch nicht da. Der Hausherr, Wolfgang Tremmel wurde schon etwas wepsig, da die Gäste schon nach dem weißen Schmankerl verlangten. Aber die Aufregung war umsonst. Kurz nach 10 Uhr tauchte er auf. Der Haibacher Bundestagsabgeordnete Alois Rainer (CSU) als Weißwurstkurier übergab seine frische Ware an den Hausherren. Dieser füllte sogleich den dampfenden Kessel und passte höllisch auf, das es ja keine Weiße zerreißt. „Ich bin erst in der Nacht aus Berlin heimgekommen. Um fünf Uhr war ich in der Wurstküche und habe die Weißwürste ganz frisch gemacht. Dann war noch ein politischer Termin und ein Geburtstagskind zu besuchen. Fast wärs eng geworden. Aber es hat alles bestens hingehauen,“ so der Abgeordnete. Dann ging alles ganz fix. Die hungrigen Mäuler bekamen die ihre heiße Brotzeit, der Breu Erwin hat nochmal an der Lautstärke seiner Ziach gedreht und alle warens zufrieden. „Alois, deine Weißn san aa Wucht,“ war aus dem Publikum zu hören. Alles in allem ein gelungener Weißwurst Frühschoppen, wie man sich das vorstellt. Weit nach Mittag machten sich die Ersten auf den Weg nach Hause. Der Herr Abgeordnete durfte an diesem Samstag noch einige Termine wahrnehmen. Gegen 16 Uhr war der Frühschoppen beendet und es bleibt festzustellen. Dies war einer der schönsten Weißwurstfrühschoppen, den der Mitveranstalter, der „Weißwurst Blog Zwiesel“ erleben durfte.

Bilder: Hans Kreitmair

Der Bayerische Weißwurst Botschafter in der Waldwelt Rattiszell


Der Bayerische Weißwurst Botschafter in der Waldwelt Rattiszell
Musikalischer Weißwurst Frühschoppen in mystischer Umgebung

0 Waldwelt 15Rattiszell: Am kommenden Samstag um 10 Uhr wird es kultig bayerisch in der Waldwelt in Rattiszell in der dortigen Waldwelt. Der Bayerische Weißwurst Botschafter Albert Fritz (Bertl) aus Zwiesel und Wolfgang Tremmel, Inhaber der Waldwelt, laden zum musikalischen Weißwurst Frühschoppen an einen ganz besonderen Ort. Im riesigen Holzhaus des urigen Waldlers Wolfgang Tremmel treffen sich Weißwurstfreunde aus ganz Ostbayern zum gemütlichen Beisammensein und zum Weißwurstgenuss. Der Zwieseler Albert Fritz veranstaltet im Abstand von 8 Wochen Weißwurst Frühschoppen immer an anderen Örtlichkeiten. In der Spitze bis zu 250 Liebhaber der weißen Wurst treffen sich, um einen schönen, musikalische Samstag Vormitag zu verleben. Zu diesen Frühschoppen ist immer auch die Gesamtbevölkerung herzlichst eingeladen. Erstmals gibt es exclusiv zu der Weißwurst auch den „Königlichen Weißwurstsenf“ aus dem ArberLand. Ein ganz besonderes Schmankerl, das sogar im größten Luxuskaufhaus, dem KaDeWe in Berlin, zu erstehen ist. Erwin Breu wird am Samstag zünftig aufspielen und diesen Frühschoppen seinen musikalischen Stempel aufdrücken. Eine telefonische Anmeldung ( 09964-60006) ist anzuraten, da die Platzzahl begrenzt ist. 

Volles Haus beim Wurstglöckl


0 Wurstglockl 04 2015  7Regen: Ein volles Haus konnte am 11.4.2015 der Gasthof Wurstglöckl in der Kreistadt Regen beim musikalischen Weißwurst Frühschoppen verzeichnen. Pünktlich Punkt 10 Uhr war das Gasthaus bereits mit hungrigen Weißwurst-Fans gefüllt und die legendären „Hi und Do Musikanten“ legten gleich einmal fetzig los. Nach einer kurzen Begrüßung wurde dann aufgetischt. Dampfende Terrinnen mit kesselfrischen Weißwürsten, reschen Brezen und dem königlichen Weißwurstsenf der Metzgerinnung ArberLand fanden reissenden Absatz und die beiden flotten Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun. Unter den Frühschoppen-Teilnehmer waren Gäste aus Passau,Vilshofen, Osterhofen, Landshut oder Dingolfing und dem ganzen Landkreis. Auch Regens 3.Bürgermeister Andreas Kroner und Narregenia Präsident Christian Maier ließen sich die Weißwurst schmecken. Die Ausrichter dieser Veranstaltung, Gasthof Wurstglöckl und der Weißwurst Blog Zwiesel/Arberland zogen weit nach Mittag ein hochzufriedenes Fazit. Toll wars!

Kesselfrisch auf den Tisch in Regen


Baierl Bern KesselfrischKesselfrische Weißwürste mit dem königlichen Weißwurstsenf, resche Brezn und perlendes, prickelndes Weißbier, gepaart mit den legendären „Hi und Do Musikanten“ sind die Zutaten für einen zünftigen Weißwurst-Frühschoppen beim Wurstglöckl in Regen. Weißwurstfreunde aus ganz Ostbayern treffen sich am 11.4.2015 ab 10 Uhr im musikantenfreundlichen Wirtshaus in der Kreisstadt und lassen ihrer Freude freien Lauf. Man trifft sich zum wiederholten Male und wird auf viele bekannte Gesichter treffen. Neue Gesichter werden erfahrungsgemäß auch wieder von der Partie sein. Gleich und gleich gesellt sich eben gern. Trachtiges ist gerne gesehen, ist aber kein Muss.

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Plakat 3

Eine Idee verändert Bayern für alle Zeit


Der Geburtsort der Weißwurst

Der Geburtsort der Weißwurst

Es gibt Geschichten, die sind so gut, dass man sie erfinden müßte, wenn es sie nicht schon gäbe. So auch die Geschichte um den Bierwirt Moser Sepp, der am Faschingssonntag, dem 22.Februar anno 1857 im Gasthof „Zum ewigen Licht“ am Marienplatz in München per Zufall die Weißwurst erfunden hat. So auch nachfolgende Ereignisse. Das Gasthaus vis-a-vis vom Rathaus zählte in der damaligen Zeit zu den bekanntesten Wirtschaften in München. Seinen doch etwas eigenwilligen Namen hatte es aufgrund einer besonderen Beschaffenheit erhalten. Die Wirtsräume unter den Bögen der damaligen Fassade lagen weit hinten im Dunkeln und waren so finster, dass dort Tag und Nacht das Licht brennen musste, damit man wenigstens halbwegs etwas sehen konnte. Und so wurde die Weißwurst geboren:

Zerkleinert wurde mit dem Wiegemesser und dem Schlegel

Zerkleinert wurde mit dem Wiegemesser und dem Schlegel

Der Moser Sepp war schon früh am Morgen in seine Wirtschaft gekommen, hatte in der Küche den Ofen angeheizt und Wasser aufgesetzt. Dann machte er sich daran, die bekannten und allseits beliebten Kalbsbratwürstl zu fabrizieren. Am Faschingssonntag lief das Geschäft immer besonders gut. Die Gäste hatten sich auf Faschingsbällen amüsiert. Nach durchzechter Nacht brachten die dann einen besonders grossen Durst mit und sie gierten geradezu danach, auch etwas Handfestes zum Essen zu bekommen. Also legte sich der Wirt mächtig ins Zeug, ließ munter den Schlegel fliegen, zerkleinerte damit das Fleisch und rührte anschließend kräftig das Brät an. Weiterlesen

Landrat Michael Adam gibt Einblicke.


Adam MichaelFrage: Herr Landrat. Trotz Ihres extrem vollem Terminkalenders und Ihrer vielfältig abgesteckten Aufgaben, nehmen Sie am 6.10. in Bodenmais einen aussergewöhnlichen Termin wahr. Sie sitzen in der Jury zur Wahl der 1. Bayerischen Weißwurstkönigin wahr. Ist das eher ein Spaßtermin?

Landrat Adam: Spaßtermin? Bei Leibe nicht. Ich finde, diese Jurytätigkeit ehrt mich umsomehr, da ja die Wahl der 1.Bayerischen Weißwurstkönigin in Bodenmais stattfindet. Also in meinem Landkreis. Ausserdem ist es höchste Zeit, daß unser Freistaat endlich eine Repräsentantin für die Weißwurst bekommt. Die Weißwurst gehört zu ganz Bayern und nicht nur zu München. Und wenn diese dann auch noch bei uns das Erste Mal gekrönt wird, dann hat das schon etwas. Diese Jurytätigkeit ist also kein Spaßtermin, sondern eine ehrenvolle Aufgabe.

Frage: Essen Sie selber auch mal eine Weißwurst?

0P1030357Landrat Adam: Ganz klares JA. Mein Ehemann Tobias und ich waren ja schon einige Male bei den diversen Weißwurstfrühschoppen vom Weißwurst Blog dabei und haben es sehr genossen. Wenn man bedenkt, daß Weißwurstliebhaber aus ganz Bayern für diesen Frühschoppen anreisen, dann sieht man ja, welchen Stellenwert die Weißwurst und die Gemütlichkeit hat. Nicht zu vergessen die menschenverbindende Komponente. Völkerverständigung auf bayerische Art. Gute Musik, Leute kennenlernen und sich wohlfühlen. Was will man mehr. Und man kann den ganzen Trubel für einige Stunden vergessen. Ausser den mittlerweile kultigen Frühschoppen esse ich natürlich auch gerne eine, oder zwei Weißwürste. Und manchmal auch eine Leberkässemmel (lacht).

Frage. Wie essen Sie Ihre Weißwurst? Zuzeln Sie?

Landrat Adam. Na ja. Zuzeln im herkömmlichen Sinne geht ja wegen der Konsistenz heute nicht mehr so einfach. Ich esse die Weißwurst mit Messer und Gabel.

Frage: Sind Sie ein Verfechter der handwerklich hergestellten Weißwurst, oder darf es auch einmal eine aus dem Supermarkt sein?

Landrat Adam: Um Gottes Willen. Die Weißwurst holt man vom Metzger seines Vertrauens. Das sind wir uns wert. Und ausserdem ist Weißwurstessen nicht nur Essensaufnahme, sondern jedesmal etwas Besonderes. Ein Weißwurst vom Metzger meines Vertrauens, daran führt kein Weg vorbei.

Herr Landrat Adam. Vielen Dank für die Einblicke in ihr kulinarisches Innenleben und weiterhin viel Erfolg in Ihrer politischen Tätigkeit.