Urlaubsgast entwirft neues Ortsschild für Zwiesel


Urlaubsgast entwirft neues Ortsschild für Zwiesel

Es existieren ja schon viele Schnappschüsse mit Urlaubsgästen vor dem Weißwurstäquator-Denkmal in Zwiesel. Gregor Nehermann aus Esslingen hat uns nun ein ganz ausgefallenes Foto mit einem Ortschild von Zwiesel zugeschickt. „Zwiesel. Die Stadt auf dem Weißwurstäquator“. Eine ausgefallene Idee. Danke nach Esslingen für dieses Bild. Wir werden es in Ehren halten.

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Spruz


IMG_9002Das Wort Spruz geht etymologisch vermutlich auf „spritzen“ zurück. Es bezeichnet in manchen süddeutschen Regionen (etwa der Oberpfalz und Teilen Frankens) einen „Spritzer“ – also eine kleine Menge – von Flüssigkeit. In der Gastronomie bezeichnet das Wort speziell den Schnitt, eine Getränkemenge, die das verwendete Glas nur teilweise – meist ungefähr zur Hälfte – füllt, meist 0,25 – 0,4 l. Insbesondere Bier, das vom Fass gezapft wird, kann der Gast in manchen bayerischen Gastwirtschaften, deren Standardmaß das Griagl von 0,5 l ist, auch als (kostengünstigeren) Spruz bestellen – jedoch meist nur als letztes Getränk, nachdem er bereits mindestens ein vollständiges konsumiert hat. Angeblich gab es früher die Sitte, dass ein Kneipenwirt seine letzten Gäste des Abends mit einem kostenfreien Spruz Bier auf den Heimweg schickte (dies erzählt man sich allerdings weitaus häufiger unter Wirtshausgängern denn unter Wirten). Hervorzuheben ist, dass der Spruz bzw. Schnitt stets ein frisch eingeschenktes Getränk bezeichnet. Dies unterscheidet ihn vom weitaus unbeliebteren Noagerl bzw. Naacherla oder „Neucherl“ (von „Neige“), wie in Bayern bzw. Franken eine übriggebliebene, abgestandene Getränkemenge bezeichnet wird.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spruz