Jetzt schon an später denken. Biergartenzeit


00 Greil 12Die Eröffnung der Biergartensaison is no aa Zeitl entfernt und is ja Gott sei Dank ned amtlich festg’legt. Da richtige Zeitpunkt konn sei vor’m Maikäfer oda nach’m  Maikäfer – aba aa zua Zeit vom Holzbock! Beim Auftreten von dem Borkenkäfer konn’s feile a scho so weid sei. Wenn da Borkenkäfer scho arbat, dann konn’s losgeh… Wobei der andere Schädling, die Miniermotte, der konn da no ned mid hoitn. Die Miniermotte hod”s scho schwerer, die is ja auf Kastanien spezialisiert. Die muass dann wart’n, bis die Kastanien austriem hom. Der Schädling is praktisch o’gwiesn auf die Kastanien, wohingegen da Biertrinker ned, des ist der große Unterschied!

Und  Der Biertrinker is normalerweise koa Schädling, sondan ein Nützling, oda?

So lang die Kastanien no koan Schatt’n gem, is der Biertrinker aiso im Vorteil. Do brauchst du dann nämlich ois Biertrinker a koa Bierfuizl. Da Bierdeckel is ja quasi a Bewaffnung g’wesn gega’n Maikäfer. Oda gega’n Schboz, der oam in Kruag neischeißt.

Ob I an Lieblings-Biergarten hob? Na, eigentlich ned. Aba I muass imma strategisch guad hogga. Fia mi is imma wichtig, dass I ned mittendrin, sondan eher an da Peripherie hogg’. Soit a Hendlgeruch oda irgendwie so wos in da Nähe sei, dann mechd I so sitz’n, dass si der Hendlgeruch a bissal mit’m Geruch von de öffentlichen Toiletten kreizt. Genau do gibt’s dann meistens die spannendsten Geschehnisse in am Biergarten. Do sitzt ma dann nämlich zwischen de zwoa wichtigsten Pole von am Biergarten.

Zitiert aus Gerhard Polt

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Norbert Wittmann im Foodhunter


Norbert Wittmann Weißwurst Papst

Norbert Wittmann Weißwurst Papst

Metzgermeister Norbert Wittmann ist niemand, der still vor sich hin wurstelt. Der Neumarkter macht immer wieder von sich reden. In seiner Wurstküche brodelt es nur so vor Ideen. Mit seinem jüngsten Einfall hat er es bis ins Hofbräuhaus und von dort aus ins Fernsehen geschafft: Wittmann hat eine Weißwurst-Akademie gegründet und verleiht Seminar-Teilnehmern Weißwurst-Diplome. Vorausgesetzt, die „Studenten“ passen gut auf und wissen am Ende der Fortbildung, wo die Weißwurst her kommt, wie man sie macht und – vor allem! – wie man sie vorschriftsgemäß verspeist. Ab Herbst gibt es für die Akademie ein eigenes Seminarzentrum mit einer kleinen Schaumetzgerei. Zu erwähnen ist noch, dass der Familienvater eine Metzgerei, ein Hotel und einen Gasthof betreibt. Und nun hat er einen eigenen Beitrag im Foodhunter bekommen. Wir gratulieren.

Und hier gehts zum Foodhunter: 

Und hier ein paar Eindrücke aus der Weißwurstakademie: Übrigens ist Metzgermeister Wittmann am 6.10.2013 mit seiner mobilen Wurstküche in Bodenmais bei der Krönung der Weißwurstkönigin dabei. Erleben Sie hautnah und live die Herstellung der Weißwurst.

Wein und Weißwurst. Ein Brief aus dem Rheinland


Weißwurst und Wein – von der Unsitte, etwas anderes als Bier dazu zu trinken. Gedanken von Christoph Ernst; Mainz
Wein Mainz ArtikelbildJeder Bayer und Nichtbayer weiß: Wein und Weißwurst geht nicht. Das war so, ist so und
wird immer so sein. Kein Mensch braucht die fade, saure Brühe, wenn es um die Wurst geht.
Mit seiner leckeren Hefenote, dem süßlichwürzigen Mundgefühl und der erfrischenden
Kohlensäure bietet das Weißbier alles, was ein flüssiges Pendant zur bayrischen Leibspeise
haben muss. Punkt. Nur NichtBayern kämen je auf die Idee, zu Brezn, Weißwurscht und
Sempft etwas anderes als ein kühles Blondes zu servieren. Da jedoch die Weißwurst in
Deutschland inoffiziellen Schätzungen zu Folge zu 98% von Bayern verspeist wird, sprechen
wir von einem hypothetischen Fall. Der zum Beispiel eintritt, wenn ein NichtBayer
sich im Supermarkt in der Kühltheke vergreift und statt Wienern zuhause plötzlich verdächtig blasse
Würste, nämlich Weißwürste, in seinem Kochtopf schwimmen sieht.
Das Gebot “Nur Bier zur Weißwurst” missachtend, schenkt sich der Mann seinen Schoppen
ein und kredenzt die Würstl zu mildem, süffigem FrankenSilvaner.
Und ist verblüfft: Wie sich die verspielte Art des fränkischen Weins in teuflischem Einklang mit der sanften Würze der
Weißwurst befindet. Leckere Finesse statt Stammwürze, Wein und Weißwurst das passt
doch wunderbar? Nun, ein echter Bayer mag sehr wohl die Vorzüge eines Weines zu schätzen wissen – aber
eben nicht zur Weißwurst. So war die Aufregung verständlicherweise groß, als UrBayer und PromiKoch Alfons Schuhbeck speziell für die JubiläumsWeißwurstparty beim Stanglwirt eine ChampagnerWeißwurst
kreierte, zu der der edle französische Schaumwein dann auch gereicht wurde. Die Schickeria genoss, wie die feine Säure des Champagners das gebrühte Fleischbrät aufpeppte. Doch derartige Es(s)kapaden verbieten sich eigentlich – und das obwohl man im Kerngebiet Bayerns, in Altbayern – genauer rund um Regensburg, einst selbst Wein anbaute, den Baierwein. Der sogenannte Hierländer ist heute jedoch eher etwas
für Touristen und wird nur noch in homöopathischen Mengen rund um Regensburg hergestellt, weshalb der süffige Zechwein der Sorte Elbling, wie der Hierländer eigentlich heißt, nur noch selten zu Bayerns bestem Stück getrunken wird. Deshalb bleibt’s dabei: Finger weg vom Wein, wenn es um die Wurst mit den appetitlich marmorierten Petersilienfleckerl geht, zu der auch ein Trollinger aus dem benachbarten
Württemberg eine gute Figur machen würde – die Sache ist bierernst!

Der BR bei Norbert Wittmann


Metzgermeister Norbert Wittmann aus Neumarkt in der Oberpfalz ist nicht nur ein Wurstexperte, sondern besitzt darüber hinaus eine rund 150 Jahre alte Original-Metzgereiausstattung. Zwei gute Gründe, ein Wurstmuseum zu eröffnen. Die nostalgischen Gerätschaften – darauf legt Metzgermeister Wittmann Wert – funktionieren allesamt einwandfrei.

 Hier gehts zum Video des BR

Weltanschauung


644239_4853772621162_264662239_nBayerisches Weizenbier wird traditionell in besonders geformten hohen, schlanken Gläsern ausgeschenkt. Die Form der Weizenbiergläser wurde so gewählt, damit die Kohlensäureperlen lange durch das Getränk nach oben steigen können und es lange frisch und spritzig halten. Der verstärkte Glasboden dient unter anderem dazu, um mit dem Bier „unten“ anstoßen zu können. In bestimmten Teilen Bayerns bezeichnet man diese als „Weißbierstutzn“.

Der Glaskünstler Rudolf Weber aus Frauenau hat dem Weißbierglas die Krone aufgesetzt. Der Glaskünstler hat in seiner Werkstatt lange getüftelt und herumprobiert, bis er das für sich perfekte Form gefunden hat. Ein schlankes Glas wie es die Weißbierwelt noch nicht gesehen hat. Eine schlanke Form, wie es sie bisher wohl noch nie gegeben hat, ist das optische Erscheinungsbild. Ein perfekt ausgewogener, starker Boden lässt das Glas perfekt erscheinen. Schon beim Einschenken spielt man da in einer anderen Liga. Für den Weißbiergeniesser ein ganz besonderes Erlebnis. Wer meint, schon ewige Zeiten dem Weizen zugetan zu sein, wird beim Gebrauch dieses Glases eines Besseren belehrt. Sogar relativ ungelenke Weißbierbiereinschenker werden staunen, welche Krone sie beim Einschenken zustande bringen.

Rudolf Weber, Frauenau

Rudolf Weber, Frauenau

Das Glas in seiner reinen Form

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Bild

Herzlichen Dank


Orden1 (2)Ein bissl stolz hat uns das schon gemacht. Die Facebookseite „Bayern“ uns eine große Freude bereitet, und uns einen Orden verliehen. Da haben wir wirklich nicht schlecht gestaunt. Den Machern der Seite sei gesagt:“ Mia lassn ned aus und werden uns weiter anstrengen. Und irgendwann wird es etwas ganz Großes geben im Bayernland.“

Orden

Bayerischer Radiosender verbreitet Falschmeldung


Ein großer bayerischer Sender, der mit der Antenne vorn dran,  verbreitete heute eine Falschmeldung, die so eigentlich nicht passieren dürfte. Es wurde der Geburtagstag der Weißwurst verkündet. Das ist schon mehr, als nur ein Fauxpas.Für derart uninformiert hätten wir diesen Sender, der sich gerne bayerisch gibt, echt nicht gehalten. Die Weißwurst hat am 22.2. Geburtstag. Ausserdem war der 22.2.1857 nicht der Rosenmontag sondern der Faschingssonntag. Basta.

Geburtstag

Die Lösung. Kurt Schreder aus Zwiesel hat sie gefunden


Wir haben was gefunden, wo wir geglaubt haben, nichts Neues mehr über die Weißwurst finden zu können. Aber da haben wir uns schwer getäuscht. Wer weiß, um welches Untensil es sich auf den Bildern handelt?

Schreibt Euere Meinung bitte in die Kommentarfunktion rechts oben im Artikel.


Weißwurstgenuß beim Neujahrsempfang der Stadt Zwiesel 2013


BgmZum Neujahrsempfang der Stadt Zwiesel am 20.1.2013 in der Ehemaligen Mädchenschule, gab es Dankesworte vom 1.Bürgermeister Franz Xaver Steininger. Da ja der Bürgermeister parteilos sein Amt bekleidet, konnte er auch keinen Parteienredner vorweisen. Den Part des Redners übernahm kein Geringer als Hannes Burger, ein bayerisches Urgestein und vielen als Nockherbergredenschreiber bekannt.  Gut eine halbe Stunde dauerte der offizielle Teil des Neujahrsempfangs, dann spielte die Zwieseler Tanzlmusi zur Unterhaltung zünftig auf und Bürgermeister Franz Xaver Steininger lud die Gäste zum Weißwurst-Essen ein. Franz Xaver Steininger: „A Weißwurst und a Hoiwe Bier – des hoid d´Leut zam.“ Wo er recht hat, hat er recht. 230 Weißwürste wurden ausgegeben. Die Anzahl der kredenzten Biere konnte nicht recherchiert werden.

Vielen Dank an die Redaktion Zwiesel der PNP: http://www.pnp.de/

Faschingskranzl mit Donislbetrieb – Tanz und gute Laune


Das Pfefferbräustüberl Zwiesel und der Weißwurst Blog Zwiesel ArberLand präsentieren:

Für die Faschingsgeher in Zwiesel veranstalten wir ein Faschingskranzl, so wie es früher einmal war. Ohne Ansprachen, Ordensverleihung und ohne dem ganzen Primbore. Musik und gute Laune stehen im Vordergrund. Mit musikalischer Belustigung, Tanz,  Donisl-und Barbetrieb. Unkostenbeitrag: 2,99 Euro. Zwiesel hat endlich wieder was zum Lachen. Unkostenbeitrag: 2,99 Euro.

Hier gehts zur Anmeldung: http://www.facebook.com/events/414552201953286/

Fasching wia er früher einmal war.

Fasching wia er früher einmal war.