Auszeichnung für die „Königliche“ aus Bodenmais


Die "Königliche Weißwurst"

Die „Königliche Weißwurst“

Bodenmais: Grosser Erfolg für die Schlemmer-Metzgerei Einsle aus Bodenmais. Zusammen mit der Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, überreichte Landesinnungsmeister und Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern die Urkunden und Medaillen u.a für die „Königliche Weißwurst“ an den stolzen Metzgermeister aus Bodenmais. Ulrike Scharf stellte in ihrer Festansprache heraus, dass das Metzgerhandwerk ein „Teil der kulturellen Identität und unverzichtbarer Botschafter unserer bayerischen Genusskultur“ sei.

Die Metzgerei Einsle kann schon viele Auszeichnungen für ihre Produkte vorweisen und wird auch weiterhin Fleisch und Wurstwaren auf höchstem Niveau anbieten. Wöchentlich wird im Restaurantbereich der Metzgerei ein Weißwurstseminar mit Weißwurstessen angeboten, das der absolute Renner bei Urlaubsgästen ist. Und das man nun bei den Seminaren auch noch eine „Königliche Weißwurst“ anbieten kann, ist das berühmte Tüpfelchen auf dem i.

Auszeichnung

Urkunde weiß

Urkunde grau

Oh du fröhliche…Es ist wieder so weit. Leider


P1050588Oh du fröhliche…..Es ist wieder soweit. Leider nicht für den einen oder anderen ehrlichen Handwerksbetrieb. Viele glückselige weihnachtsbenebelte Verbraucher kaufen wieder was das Zeug hält. Weihnachten ist eben nur einmal im Jahr….Schmuck, Parfüm, Elektronikartikel und Textilien wird natürlich im Internet bestellt und gekauft. Nachdem man sich natürlich beim ortsansässigen Kaufmann hat beraten lassen. Weiterlesen

Nostalgie – Auch ’69 ging’s schon um die Weißwurst – Ein Schmankerl vom BR


BR schwarz weiß

1969. Bericht vom BR

Nostalgie – Auch ’69 ging’s schon um die Weißwurst – Ein Schmankerl vom BR. Auch schon in Zeiten von schwarz/weiß Fernsehen wurde über die wohl bekannteste Speise Bayerns im Fernsehen berichtet und der eine oder andere Tipp zum richtigen Verzehr gegeben. Auch schon damals gewährten die Metzger Einblick in die Herstellung der Weißwurst. Heute wie in früheren Zeiten hat sich bei den handwerklichen Metzgern daran nichts geändert. Na ja. München war damals das Nonplusultra der bayerischen BR schwarz weiß 4Weißwurstszene. Dies hat sich aber schwer geändert. Heute darf der Oberpfälzer/Bayerischer Wald als Bayerns Weißwurst Mekka bezeichnet werden.

Bilder: Screenshoots BR

 

Hurra….Es geht doch noch billiger. Der Verbraucher jubelt


Handwerk hat goldenen Boden

Handwerk hat goldenen Boden

Hurra. Wer geglaubt hat, Lebensmittel haben ihren Tiefstpreistand erreicht, wird eines besseren belehrt. Die Discounter gehen in eine neue Preisrunde. Wäre doch gelacht, wenn man die schnell hochgezüchteten Koteletts, Hähnchenflügel, Putensteaks, Antibiotikaschweinefilets oder Gulaschbrocken nicht noch für ein paar Groschen weniger an den Mann (Frau) bringen könnte. Die Masse deutscher“Genießer“ wird es freuen. Großkampftag an der Fleischtruhe beim Discounter. Man ist, was man isst.

Die meisten in der Bevölkerung essen Billigfleisch und lassen den Genuss sausen. Das Gewissen ist sowieso ausgeschaltet. Geiz ist immer noch geil.

Die meisten in der Bevölkerung essen Billigfleisch und lassen den Genuss sausen. Das Gewissen ist sowieso ausgeschaltet. Geiz ist immer noch geil.

Mittel zum Leben


Einsle Geschäft 09-2013 (30)Fleisch und Wurst sind hochwertige „Mittel zum Leben“. Diese werden in unvergleichbarer Qualität und Frische vom Fleischerhandwerk hergestellt, das zu den ältesten Gewerken überhaupt zählt. Die Metzgermeister vertrauen in ihre über Jahrhunderte gepflegte und ständig vertiefte Handwerkskunst. Dabei steht eine nachhaltige Produktion der Lebensmittel im Mittelpunkt. Die Rohstoffe regionaler Herkunft werden schonend und sorgsam eingesetzt. Durch die unmittelbare Nähe zu den Landwirten und den Kunden sind keine weiten Wege notwendig, was die Transparenz während des Produktionsprozesses erhöht und den Umweltschutz steigert.

Fleisch und Wurst gehören wie selbstverständlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Das Metzgerhandwerk lässt sich sowohl von traditionellen, regionalen Rezepturen als auch von zeitgemäßen Ernährungsbedürfnissen inspirieren und steht damit im Gegensatz zur industriellen Massenproduktion. Auf die Anforderungen des Marktes kann das handwerkliche Fachgeschäft aufgrund seiner Verankerung in der Gesellschaft schnell und flexibel reagieren.

Fleisch und Wurst vom „Original“ bedeutet aber vor allem Genuss. Mit meisterlicher Kunstfertigkeit und Sachverstand stellt der handwerkliche Metzger individuelle Produkte her. Regionale Spezialitäten werden im Fleischer-Fachgeschäft nicht einfach angeboten. Verkauf bedeutet im Metzgerhandwerk immer auch offene und persönliche Beratung sowie Vertrauen. Der Fleischermeister weiß um die ernährungspsychologische Qualität seiner Waren und kann deshalb auch fachliche Empfehlungen für die kulinarische Zubereitung geben. So sieht „Genuss vom Original“ aus.

Fleisch und Wurst vom handwerklichen Metzger stärken außerdem die regionale Wirtschaft. Durch Kooperationen und Netzwerke mit Landwirten, Zulieferern, Kunden und Kollegen wirkt das Fleischer-Fachgeschäft tief in die Gesellschaft und schafft Werte in der Region. Mit einer soliden Aus- und Weiterbildung wird sowohl den Mitarbeitern als auch dem Nachwuchs Perspektive gegeben. Mit modernen Betrieben übernehmen die Metzgereien vor Ort wirtschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung.

Quelle: http://www.fleischerverbandbayern.de/metzgerqualitaet-149.html

Das falsche Signal


0LIM Georg Schlagbauer 2011„Wie hoch die Wertschätzung für das Lebensmittel Fleisch bei Discountern ist, zeigt sich in der Marktstrategie der Discounter“, so Georg Schlagbauer, Landesinnungsmeister des Fleischerverbandes Bayern. Er spricht dabei die unbefristeten Preissenkungen für Frischfleisch bei den Discountketten Aldi und Norma an.

Landesinnungsmeister Schlagbauer sieht in dieser Preisstrategie das „falsche Signal an die Märkte“. Der Wert des Lebensmittels Fleisch müsse wieder in den Vordergrund gerückt und das Vertrauen der Verbraucher wieder hergestellt werden. „Der Lebensmitteleinzelhandel hat durch die zahlreichen Skandale bereits viel kaputt gemacht und zeigt mit dieser Preissenkung, dass dieser Weg fortgesetzt werden soll.“ Leidtragende seien in erster Linie die Verbraucher sowie die Landwirte und Fleischer-Fachgeschäfte.

8 „Jetzt die Preise senken, bedeutet mehr Druck auf die Landwirte auszuüben, die durch höhere Energie- und Futtermittelkosten ohnehin schon am Limit arbeiten.“  Es sei schon mehr als zynisch, wenn Billigfleisch bei Aldi unter dem Namen „Bauernglück“ vermarktet oder mit Begriffen wie „handwerkliche Herstellung“ verbunden werde. Im Rahmen der aktuellen Tierwohldebatte bezeichnet er die Preissenkung als „reinen Hohn“.

Im Preiskampf des Lebensmitteleinzelhandels haben die Innungsmetzger allerdings fast alle Argumente auf ihrer Seite. Neben hoher Produktqualität, Frische, kompetenter Beratung und Transparenz kommen Werte wie Regionalität und Nachhaltigkeit dazu. „Bei uns sind diese Werte nicht nur Marketingstrategie – die Meister im Fleischerhandwerk leben diese auch.“

Der Einkauf beim Metzger des Vertrauens ist in seinen Augen somit gelebter Verbraucher- und Umweltschutz.

Quelle: http://www.fleischerverbandbayern.de/pressemitteilungen.html

Landrat Michael Adam gibt Einblicke.


Adam MichaelFrage: Herr Landrat. Trotz Ihres extrem vollem Terminkalenders und Ihrer vielfältig abgesteckten Aufgaben, nehmen Sie am 6.10. in Bodenmais einen aussergewöhnlichen Termin wahr. Sie sitzen in der Jury zur Wahl der 1. Bayerischen Weißwurstkönigin wahr. Ist das eher ein Spaßtermin?

Landrat Adam: Spaßtermin? Bei Leibe nicht. Ich finde, diese Jurytätigkeit ehrt mich umsomehr, da ja die Wahl der 1.Bayerischen Weißwurstkönigin in Bodenmais stattfindet. Also in meinem Landkreis. Ausserdem ist es höchste Zeit, daß unser Freistaat endlich eine Repräsentantin für die Weißwurst bekommt. Die Weißwurst gehört zu ganz Bayern und nicht nur zu München. Und wenn diese dann auch noch bei uns das Erste Mal gekrönt wird, dann hat das schon etwas. Diese Jurytätigkeit ist also kein Spaßtermin, sondern eine ehrenvolle Aufgabe.

Frage: Essen Sie selber auch mal eine Weißwurst?

0P1030357Landrat Adam: Ganz klares JA. Mein Ehemann Tobias und ich waren ja schon einige Male bei den diversen Weißwurstfrühschoppen vom Weißwurst Blog dabei und haben es sehr genossen. Wenn man bedenkt, daß Weißwurstliebhaber aus ganz Bayern für diesen Frühschoppen anreisen, dann sieht man ja, welchen Stellenwert die Weißwurst und die Gemütlichkeit hat. Nicht zu vergessen die menschenverbindende Komponente. Völkerverständigung auf bayerische Art. Gute Musik, Leute kennenlernen und sich wohlfühlen. Was will man mehr. Und man kann den ganzen Trubel für einige Stunden vergessen. Ausser den mittlerweile kultigen Frühschoppen esse ich natürlich auch gerne eine, oder zwei Weißwürste. Und manchmal auch eine Leberkässemmel (lacht).

Frage. Wie essen Sie Ihre Weißwurst? Zuzeln Sie?

Landrat Adam. Na ja. Zuzeln im herkömmlichen Sinne geht ja wegen der Konsistenz heute nicht mehr so einfach. Ich esse die Weißwurst mit Messer und Gabel.

Frage: Sind Sie ein Verfechter der handwerklich hergestellten Weißwurst, oder darf es auch einmal eine aus dem Supermarkt sein?

Landrat Adam: Um Gottes Willen. Die Weißwurst holt man vom Metzger seines Vertrauens. Das sind wir uns wert. Und ausserdem ist Weißwurstessen nicht nur Essensaufnahme, sondern jedesmal etwas Besonderes. Ein Weißwurst vom Metzger meines Vertrauens, daran führt kein Weg vorbei.

Herr Landrat Adam. Vielen Dank für die Einblicke in ihr kulinarisches Innenleben und weiterhin viel Erfolg in Ihrer politischen Tätigkeit.

Billige Brötchen – Die Spur der Teiglinge


 

Billige Brötchen – Die Spur der Teiglinge

2010 schlossen rund 1.300 Bäckereien in Deutschland für immer. Das traditionelle Bäcker-Handwerk scheint am Ende. Brot entsteht immer öfter als industrielles Massenprodukt in großen Fabriken. Die Sendung setzt sich auf der Spur der Teiglinge in Großbäckereien, in den Laboren der Lebensmittelchemie und begleitet den Bäcker Peter Müller nach dreißig Jahren Berufsjahren bei der Abwicklung seines Betriebes. Brot und Brötchen entstehen immer öfter als industrielles Massenprodukt in großen Fabriken. Zwar müht sich die Branche, das Image von Tradition und Handwerk nach außen zu verkaufen. In Wirklichkeit aber nutzen viele, die noch im eigenen Laden backen, auch schon Fertigmischungen. Andere lassen sich tiefgefrorene Teiglinge anliefern, die irgendwo in Europa produziert werden. Moderne Backwaren sind zunehmend auch Hightech-Produkte der Lebensmitteltechnik. Um den komplexen Anforderungen industrieller Massenproduktion zu genügen, muss die Branche immer häufiger zu raffinierten Tricks und Techniken greifen.

Einblicke bei den Industriebäckern. Ein Film von HR und NDR

Möge es jeder für sich halten, wie er meint. Ich kaufe beim örtlichen Bäcker oder auf dem Bauernhof.