Die Löwen und der Äquator – Ungewöhnliche Aktion in Zwiesel


Sandra Bummer und Andreas Kuchler aus Ergolding machen sich am Äquator zu schaffen

Andreas Kuchler und Sandra Bummer aus Ergolding

Andreas Kuchler und Sandra Bummer aus Ergolding

Samstag Mittag spielten sich in Zwiesel seltsame Dinge ab. Ein junges Pärchen schleppte einen grossen Karton vom Infozentrum Richtung Weißwurstäquator. Auf die Frage, was das denn werden würde, gab es nur eine kurze und knappe Antwort: „In zehn Minuten wisst´s mehr,“ so das kurze Statement des jungen Mannes im unübersehbaren Fassballfan Outfit des TSV 1860 München. Diese Aktion der jungen Leute muss vorher schon besprochen worden sein. Jeder wusste seine Handgriffe genau. Ruckzuck wurde eine Wäscheleine vom Fahnenmast zum nächsten Baum gespannt und dann 16 !!!! verschiedene Trikots der Münchner Löwen kopfüber mit Wäscheklammern aufgehängt und der junge Mann stellte sich auf dem Granitquater mit einem Fanschal  für Fotos in Postion.

Und hier die Aufklärung dieser Aktion. Andreas Kuchler ist in Zwiesel aufgewachsen und hängt noch immer stark an seiner Stadt der Kindheit. So oft es geht, besucht er mit seiner Lebensgefährtin Sandra Bummer Zwiesel. Grenzlandfest, Bräustüberl und die umliegende Natur sind die Ziele, die beide bei ihren Besuchen mit ins Programm nehmen. Zum Abschalten und Entspannen. Was steckt aber nun hinter dieser „Trikot-Aktion“?

Andreas Kuchler: „Das war ein spontaner Einfall von Sandra und mir. Man muss sich einmal folgendes vorstellen. Seit Jahrzehnten wird in Bayern, und auch nördlich davon, vom Weißwurstäquator gesprochen, obwohl den eigentlich niemand je richtig definieren konnte. Und dann kommen die Zwieseler Rosl&Bertl und machen den Äquator für die ganze Welt sichtbar und erklären diesen auch noch so, dass auf einen Schlag jeder weiß, was der Weißwurstäquator ist und wo dieser verläuft. Und das in Zwiesel. Außerdem stammt der Löwenspieler Stephan Hain aus Zwiesel ist ist Mitglied im aktuellen Löwenkader. Und da haben wir uns als Hardcore-Löwenfans eben diese Aktion mit 16 Trikots ausgedacht. 16 deshalb, weil das auch die Rückennummer des Löwenstürmers ist. Das einmalige Denkmal und der einmalige TSV 1860 mit Stephan Hain gemeinsam in einer Aktion in der Stadt, in der ich aufgewachesn bin und an der immer noch mein Herz hängt. Der Weißwurstäquator und die Münchner Löwen gehören zu Bayern. Und das wollten wir mit dieser spontanen Aktion ausdrücken“.

Kuchler Andreas b

Kuchler Andreas

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Nicht nur zum Verzehr geeignet – Die Weißwurst als Kunstobjekt


Die Weißwurst als Kunstobjekt? Für den Galeristen Güntherotto Preuss ist das keineswegs abwegig: „Ich habe meinem Freund Eberhard Ermer, der eine Metzgerei betreibt, schon mehrfach bei der Wurstherstellung zugesehen, und für mich ist dieser Prozess ein künstlerischer.“ Schließlich hatte Preuss die Idee, die Weißwurst zum Thema einer Ausstellung zu machen, die noch bis Ende Juli in der Galerie Peoples Art Workers im neuen Heilbronner Tor in Lauffen zu sehen ist.

Die Künstler haben die Aufgabe auf ganz unterschiedliche Weise umgesetzt: von der plastischen Weißwurstskulptur bis hin zur metaphorischen Betrachtung. Künstlerin Renate Hild zeigt in ihren Bleistift- und Ölbildern etwa Hunde, die nach herunterfallenden Weißwürsten schnappen.

Quelle: Heilbronner Stimme

Weißwurst Kunst

Weißwurst und Kunst – Bernhard Prinz im Portrait


PrinzNeben seinen unzähligen Bildern hat Bernhard Prinz auch die Weißwurst künstlerisch „verarbeitet“ und der Königin im Wurstrevier so ein unvergängliches Denkmal gesetzt, welches seines Gleichen sucht. Bernhard Prinz, ein guter Freund von Thomas Gottschalk, hat uns exclusiv erlaubt, das Kunstwerk zu verwenden. Was die Weißwurst betrifft, steht der Künstler voll hinter dem Handwerk der Metzger.

Bernhard Prinz, 1975 geboren in München, entführt mit seiner Kunst humorvoll in die Welt der Schönen, Reichen und Berühmten. Der Kunstkritiker und Kurator Prof. Dr. Elmar Zorn lobt seine Werke als „satirisches Theater der Malerei (…), handwerklich und künstlerisch (…) brillant“.
Freunde sagen: „Bernhard macht Kabarett mit Stiften“.
Gemalt und gezeichnet hat er schon immer – aus Leidenschaft wurde Beruf. Auf Illustrationen und Karikaturen für große Zeitschriften und Magazine folgten Aufträge für Kinoplakate, CD- und Buchcover.
P1060961Heute widmet er sich vornehmlich der schaffenden Kunst – „Bunt, skurril und tiefgründig“ schwärmt die Süddeutsche Zeitung. Seine großflächigen Gemälde im Stile des Barock-Surrealismus, an denen er bis zu 6 Monate arbeitet, sind fester Bestandteil von privaten und öffentlichen Sammlungen auf der ganzen Welt wieder. Auch große Prominenz zählt zu seinen Kunden und Auftraggebern – u.a. Deutschlands bekanntester Showmaster Thomas Gottschalk. Detailreiche, ausdrucksstarke und tiefgründige Portrait-Karikaturen sind das Herzstück seiner Kunst, das Festhalten von charakteristischen Merkmalen seine Leidenschaft. Ausgewählte Motive seiner großen Szenenbilder und Portrait-Gemälde sind als limitierte Edition erhältlich, die aus handsignierten, vom Künstler nachbearbeiteten Leinwanddrucken besteht. Die Originale bestechen durch feinste Pinselführung und aufwendige Detailarbeit. Alle Informationen zu anstehenden Ausstellungsterminen und weiteren Projekten des Künstlers finden Sie auf der Homepage http://www.bernhard-prinz.com – lassen Sie sich von neuen, einzigartigen Ideen überraschen.

Aus: Biographie Bernhard Prinz

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