Tierische Premiere beim Weißwurstfrühschoppen in Zwiesel


Tierische Premiere beim Weißwurstfrühschoppen in Zwiesel
Eselnachwuchs der Eselfreunde Bayerwald als Attraktion

Zwiesel: Gut 80 hungrige Besucher, darunter Gäste aus ganz Ostbayern und sogar aus Hamburg, haben sich zum Weißwurstfrühschoppen in Zwiesel im altehrwürdigen Tröpplkeller eingefunden. Die Tröpplkeller-Crew und die Eselfreunde Bayerischer Wald haben bei idealem Wetter die Idee vom „Esel-Weißwurstfrühschoppen“ von „Rosl&Bertl“ perfekt umgesetzt und dafür viel Lob der Besucher bekommen. Der Innenhof vom Tröpplkeller war einladend hergerichtet. Die (perfekten) Weißwürste wurden in einem original Wurstkessel heiß gemacht und machten schon beim Anblick mächtig Appetit. Heiße Weißwürste, gut gekühltes Bier, frische Bäckerbrezn und der „Königliche Weißwurstsenf“ fanden reissenden Absatz. Willi mit der Ziach spielte grandios übers Mahl.

Nachdem der Hunger gestillt war, gab es eine Premiere der besonderen Art. Der Eselnachwuchs (Stella, drei Monate und Pedro 2 Monate) wurde erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Natürlich auch anwesend waren die Esel-Eltern. Zur Feier des Tages wurden die handzahmen und braven Esel mit einem Esel-Buffet bewirtet. Alles was das Eselherz begehrt wurde liebevoll auf einem langen Tisch angerichtet und von den Tieren genüsslich verspeist. Erst weit nach Mittag wurden die Esel in ihren Stall zurück gebracht und die Gesellschaft löste sich langsam auf.

Hier Bilder vom Esel-Weißwurstfrühschoppen – Bilder anklicken

 

 

 

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Ein kulinarisches Seminar in der Erlebnis-Allee Bayr.Eisenstein


Bgm. Michal Snebergr, Zelezna Ruda mit Weißwurst Diplom

Bgm. Michal Snebergr, Zelezna Ruda mit Weißwurst Diplom

Auch Politiker drücken noch die Schulbank

Bürgermeister von Bayr.Eisenstein und Zelezna Ruda beim Weißwurstseminar

Bayerisch Eisenstein: Viel Interessantes und Unbekanntes rund um die bekannteste Speise Bayerns erfuhren die Teilnehmer beim Weißwurst-Seminar der „Königlichen Weißwurstschule Bayerischer Wald“ von Seminarleiter Bertl in der urgemütlichen Schmugglerhütte in Bayerisch Eisenstein. Was es mit Macis, Holzschlegel, Wiegemesser, dem ewigen Licht oder etwa Scherbeneis auf sich hat und was die Weißwurst mit der Olympiade 1972 zu tun hat, wurde den Teilnehmern anschaulich erklärt. Im Normalfall finden die Seminare über die Königin im Wurstrevier vor Urlaubsgästen statt. In der Schmugglerhütte waren bei diesem Seminar aber ausschließlich Einheimische Zuhörer auszumachen. Mit Ausnahme eines Ehepaares aus München und des Bürgermeisters Michal Šnebergr aus Zelezna Ruda (selbst gelernter Metzger) nebst Gattin. Eisensteins Bürgermeister Charly Bauer war ebenso unter den Teilnehmern auszumachen, sowie eine Abordnung der FNBW unter Führung von Robert Kürzinger. Alle hörten gespannt den Ausführungen des Referenten und mussten feststellen, das man über den Mythos Weißwurst noch allerhand lernen konnte. Nach einer Stunde wurde das Gehörte in Form eines Wissenstests abgefragt. Nachdem die Testbögen eingesammelt waren, wurden gemeinsam die frischen Weißwürste mit Brezn verspeist. Die „Arberschrammeln“ erhöhten den kulinarischen Genuß mit ihren flotten Musikstücken und wurden mit viel Applaus bedacht. Zuletzt wurde an alle das redlich verdiente „Königliche Weißwurstkenner Diplom“ an die Seminarteilnehmer ausgehändigt. Musikalisch wurde das Seminar weit nach Mittag beendet.
Bilder: Hans Kreitmair
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