Foikastoana Sängerinnen hoffen auf Volksmusikpreis


„Das Singen ist unser Leben“, da sind sich Martina Winter und Evi Hasenkopf einig. Seit mittlerweile fast zehn Jahren treten die beiden als „Foikastoana Sängerinnen“ auf.

Weit über die Region um den „Foikastoa“, ihren Hausberg Falkenstein, hinaus haben sie sich einen Namen als Vertreterinnen der echten Volksmusik gemacht. In aller Munde ist derzeit ihr selbst komponiertes Lied auf die bayerische Spezialität schlechthin – die Weißwurst. Momentan steht für sie aber ein ganz besonderes Ereignis im Vordergrund: der Internationale Volksmusiktag am 30. September in Tittling, bei dem auch ein Publikumspreis verliehen wird. Martina Winter und Evi Hasenkopf hoffen nun auf Fan-Unterstützung bei der Online-Abstimmung.

Unter vielen Bewerbern sind die Foikastoana Sängerinnen mit 14 anderen Gruppen aus allen Teilen des PNP-Verbreitungsgebiets als Teilnehmer ausgewählt worden. Die Abstimmung findet online statt. Bis 15. September kann man sich unter www.pnp.de/volksmusik eine Kostprobe der Foikastoana Sängerinnen anhören und für das Gesangsduo abstimmen.

Quelle: http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_regen/zwiesel/523489_Foikastoana-Saengerinnen-hoffen-auf-Volksmusikpreis.html

Flaschenöffner….


Ein Bierflaschl herkömmlich aufmacha kann aa  Jedermann(frau), aber richtig bärig is , wenn ma den Kronkorken auf eine andere Art und Weise vom Flaschenhals befördern kann. Da gibts de verschiedensten Möglichkeiten. Allerdings gibt es dann doch immer wieder neue Entdeckungen, wie folgender Clip eindrucksvoll beweist. Es kann also nie mehr passiern, das man aufm Trocknen sitzt. Vui Spaß.

Quelle:http://www.lieblingsbier.de/2012/08/28/bottle-cap-blues-ein-film-uber-das-bieroffnen/

Königlicher Zuwachs


Die Weißwurst Fan Galerie freut sich über einen königlichen Zuwachs. Ihre Hoheit, die Bayerische Bierkönigin, Barbara Hostmann, ist heute zu uns gestossen. Bei ihrem Besuch in Zwiesel outete sich als Weißwurst Geniesserin und was liegt da näher, als die Aufnahme in die Fangalerie. Ich durfte heute eine ausserordentlich freundliche Königin kennenlernen.

Bild Quelle: http://www.xn--bayerische-bierknigin-wec.de/

Vergessener Wortschatz. Heute: „Foam“


Der Foam

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Beim Öffnen einer Bierflasche passiert es gelegentlich, dass der Inhalt druckvoll überläuft oder gar herausspritzt. Im Glas fällt der Schaum anschließend schneller zusammen als gewöhnlich. Die Brauereien benennen dieses Phänomen mit dem englischen Wort „gushing“. Der Bayerische Brauerbund führt dieses Überschäumen nicht auf einen Braufehler, sondern auf die Rohstoffe zurück.

Auch dieses Jahr ist der Gushing-Effekt schon des öfteren aufgetreten. Mälzereien und Brauereien haben so gut wie keinen Einfluss darauf. Auf die Sprache hätten sie allerdings schon Einfluss. Sie könnten den Anglizismus durchaus vermeiden, denn im Bairischen gibt es mit Blick auf die Schaumentwicklung beim Bier den altehrwürdigen Begriff Foam. Er wird noch dazu wie ein englisches Wort geschrieben und ist in England geläufig.

Wenn einem Biertrinker der Foam im Bart hängt, wird es Zeit, dass er ihn abwischt. In einem in Georg Queris „Kraftbayrisch“ (1912) abgedruckten Gedicht heißt es: „Hat der Bauer des Stück na verkafft, sauft er, dass eahm der Foam abilafft.“

Auch Gerhard Polt zitiert das Wort hin und wieder. Wenn einem Mann die Spucke (bairisch: Speiberling, Soiferling) aus dem Mund rinnt, dann foamt er. Es sind Fälle bekannt, in denen solche Männer den Beinamen Foamer erhielten (Foamer Schorsch).

Die schriftdeutsche Entsprechung zu Foam ist das Wort Feim, das aber seltener zu hören ist als das dazugehörige Adjektiv abgefeimt (abgeschäumt, gerissen, durchtrieben). Wenn auf dem Oktoberfest schlecht eingeschenkt ist und zu viel Foam im Krug ist, bezichtigt der enttäuschte Gast die Wiesnwirte manchmal der Abgefeimtheit.

Dem Foam könnte das lateinische Wort spuma (Schaum, Gischt) zugrunde liegen, das sich im Alt- und Mittelhochdeutschen zu veim, im Frühneuhochdeutschen zu faum und feim gewandelt hat. Die in Anglizismen vernarrte Brauindustrie könnte also in Bayern statt gushing den „gascherten Foam“ einführen, bairischer und englischer geht es kaum.

Quelle: http://ak-heimatgeschichte.mitterfels-online.de/joomla/index.php/schwarzes-brett/bairisch/211-kratzers-wortschatz

Vergessener Wortschatz. Heute: „Hundsgribbe“


Hundsgrippe

Gewöhnliche und ungewöhnliche Ausdrücke aus dem Bairischen

Der Kabarettist Michael Altinger hat neulich beklagt, dass der Hundskrüppel (Hundsgribbe) ausstirbt. Tatsächlich ist dieses Schimpfwort nur noch selten zu hören. Altingers Theorie: Viele Buben trauen sich nichts mehr. Träge, computerhörig und der Natur entfremdet, können sie mit Bächen, Weihern, Heuschobern und Bäumen nichts mehr anfangen. Sie kämen nie und nimmer auf die Idee, wie Altinger es vorschlug, sich auf einen Golfplatz zu schleichen, die Löcher vollzubieseln und dann unschuldig zuzuschauen, „wie die Bonzen alle neilangen.“

Anschauungsunterricht für Hundskrüppel böten auch die alten Lausbubengeschichten von Ludwig Thoma, die aufzeigen, wie man heimlich Tinte ins Weihwasserbecken schüttet, bevor die Kirchgänger sich damit die Stirn benetzen. Auch Gerhard Polt (Foto) war ein Hundskrüppel, wie er in seinem Buch Lehrjahre eines Übeltätersnachweist. Einmal quetschte er einen Rollmops, den er in der Sonne gären ließ, unter die Bodenleiste eines Geldinstituts, das danach gravierende olfaktorische Probleme zu meistern hatte.

Griesgrämige Erwachsene und Grantler waren beliebte Zielobjekte von Hundskrüppeln. Deren Fluch „Ja du Hundskrüppel, du verreckter!“ brachte den Missetätern Ruhm und Anerkennung ein in jener Zeit, in der die Dorf- und Vorstadtkinder noch ungeahnte Freiheiten genossen. Im Gegensatz zur heutigen Jugend, die nach Frühkasernierung in Krippen und Kindergärten unter staatlicher Aufsicht auf das schnelle Abitur hindämmert, aber keine Ahnung vom Baumkraxeln, Sauschlachten und Fröschefangen hat.

Im Übrigen ist das Präfix hunds- zur pejorativen Verstärkung im Bairischen gang und gäbe: Hundsbub, Hundswetter, hundsmiserabel, hundsgemein… Das im Germanischen wurzelnde Wort Krüppel ist hier im Sinne von Spitzbub zu verstehen.

Quelle: http://ak-heimatgeschichte.mitterfels-online.de/joomla/

Stoff in Bier und Milch macht schlank


Ein natürlicher Inhaltsstoff in Milch und Bier kurbelt den Stoffwechsel an und schützt gegen Übergewicht. Das hat ein internationales Forscherteam in Versuchen mit Mäusen festgestellt. Erhielten die Mäuse das aus der Milch oder Bier stammende Vitamin Nicotinamid-Ribosid mit ihrem Fressen, nahmen sie trotz fettreicher Diät nicht zu. Sie waren zudem im Laufrad ausdauernder als ihre nicht mit diesem Zusatzstoff gefütterten Artgenossen. Auch der Blutzuckerspiegel und Insulinhaushalt der Mäuse stabilisierte sich. Die positive Wirkung dieser Substanz macht sich allerdings erst in höheren Dosen als den natürlicherweise in der Milch enthaltenen bemerkbar. Die Wissenschaftler hoffen, dass der Inhaltsstoff zukünftig als Nahrungsergänzungsmittel für die Behandlung von Stoffwechselkrankheiten eingesetzt werden kann. Die Studie wurde im Fachmagazin „Cell Metabolism“ veröffentlicht.

Quelle: Bild und  „Cell Metabolism“. Für die Richtigkeit übernehmen wir jedoch keine Gewähr

Neueste Erfindung aus Stuttgart


Weißwurst mit eingebautem Senf sorgt für Belustigung in Bayern

Ein Stuttgarter Fleischhauer hat Weißwürste mit eingebautem Senf erfunden. In Bayern, dem Heimatland der Weißwurst, sorgt die Idee für Belustigung.

„Das ist absolut unnötig“, sagte der Landesinnungsmeister des Fleischerverbandes Bayern, Georg Schlagbauer, am Freitag in München.

Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor von den Cocktail-Weißwürstchen des 26 Jahre alten Stuttgarter Fleischermeisters Stefan Bless berichtet – sie haben keine Haut, dafür ein eingearbeitetes Gemisch aus Senf, Balsamico und Honig.

Stefan Bless sagt, er habe die „Stuggi“ genannte Wurst „aus einer Notsituation“ heraus erfunden: „Bei Veranstaltungen standen oft die Kunden da – mit zwei Würsten in der Hand – und ihrer lieben Not, Ketchup oder Senf drauf zu machen.“ Seine Mini-Spezialwurst passt mit einem Bissen in den Mund.

Er habe sich bei seiner Erfindung, für die er den Innovationspreis der deutschen Fleischbranche gewonnen habe, nur an die Weißwurst angelehnt.

„Ich will keinen Vergleich damit eingehen. Die Stuggi sieht anders aus, schmeckt anders und das Gaumengefühl ist anders – ähnlich wie bei einem gefüllten Bonbon.“ Außerdem sei es eine reine Schweinefleisch-Wurst, darin sei kein Kalbfleisch wie bei einer klassischen Weißwurst.

„Die Damenwelt hier fand die Haut an der Weißwurst oft nicht so prickelnd“, so Bless. Daher habe er die Wurst ohne Haut gemacht – seit Markteinführung im September 2011 sei sie der „absolute Renner“.

Sorge, dass die senfhaltigen Cocktailwürstchen das bayerische Original verdrängen könnten, hat Landesinnungsmeister Schlagbauer unterdessen keine. „Wir hatten schon alle möglichen Versionen – mit Champagner oder auch mit Trüffel, durchgesetzt hat sich aber nichts. Es kommt nichts an die Urversion heran.“

apa/dpa

Quelle: http://www.stol.it/Artikel/Panorama-im-Ueberblick/Panorama/Weisswurst-mit-eingebautem-Senf-sorgt-fuer-Belustigung-in-Bayern