Bayerische Weißwurstkönigin im Beitrag der Deutschen Welle


P1030355Bemerkenswerter und sehenswerter Film der DW (Deutsche Welle) über Herstellung und Verzehr der Weißwurst und vieles andere. In HD!! Sogar die Bayerische Weißwurst Königin wird erwähnt!!!! Schön gemachter Beitrag über das international bekannteste bayerische Gericht.

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Preußischer Metzger fordert Weißwurst heraus


München – Ja, do legst di nieder! Mit einer sogenannten Dampfwurst fordert ein Preuße die Münchner Weißwurst heraus. Der Fleischermeister aus Sachsen-Anhalt hat dem Landesinnungsmeister der bayerischen Metzger den Fehdehandschuh hingeworfen.

Es ist ein Duell der besonderen Art, das sich Fleischermeister Klaus-Dieter Kohlmann aus dem einst preußischen Greppin und der Münchner Metzgermeister Georg Schlagbauer am Samstag in Berlin liefern: Es geht im wahrsten Sinne des Wortes um die Wurst. Eine Jury entscheidet in den Kategorien Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz, ob die preußische Dampf- oder die bayerische Weißwurst besser ist. Lesen Sie hier weiter

Dampfwurst-Weißwurst

reisemagazinTV berichtet über die Krönung in Bodenmais


Bert Schwarz von reisemagazinTV war extra aus Würzburg zur Berichterstattung dieser Weltpremiere angereist. Der Berichterstatter mit hochdeutscher Aussprache ist ein Fan von Bayern, Bayerwald und Weißwurst. Das OK Weißwurstkönigin bedankt sich sehr herzlich bei Bert Schwarz mit Gemahlin für die geleistete Arbeit.

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1.Weisswurstkönigin – reisemagazin TV von reisemagazintv

Musikalisches Eingangsmenü


Wenn es am 6.10.2013 ab 14 Uhr in Bodenmais heißt: „Wahl und Krönung der 1.Bayerischen Weißwurst Königin“, wird im Vorfeld ab 11:30 Uhr musikalisch die Wartezeit verkürzt. Bayerwaldradio serviert die Vorspeise. Und zwar in Form vom Jugendfinkenpreisträger Andreas Schmid, den „Hi und do Musikanten“, den „Über d´Grenz Musikanten“ sowie dem singenden Metzgermeister Karl Schneider aus der Oberpfalz. Bevor es dann zum Hauptgang, der Wahl und Krönung kommt, gibts ganz schön was auf die Ohren.

Briefpapier

Moderne trifft Tradition – Ungewöhnliches aus München


IMG_8666Überrascht waren wir schon, als wir eine Einladung erhalten haben, um eine Neuheit aus München zu testen und unsere Meinung dazu abzugeben. Vorgestellt werden sollte eine sogenannte „Weißwurst to go“, frei nach Günter Grünwald. Aber nicht wie im Sketch des Ingolstädter Kabarettisten eine Weißwurst im Fläschchen mit Strohhalm, sondern ein Produkt, welches bisher so noch nicht auf dem Markt war. Der BavariaDog. Die ca. 15 Testesser waren allesamt gespannt, was uns nun erwartet. Frau Michela Müller, Miterfinderin, klärte uns erst einmal auf:

Der BavariaDog besteht aus einer eigens angefertigten Münchner Weißwurst ohne Wurstpelle, die in einer Laugenstange mit einer speziellen BavariaDogs-Soße und Laugen-Croûtons serviert wird. Wir wollten kein neues Gericht kreieren, sondern lediglich ein gutes bayerisches Essen, dem schnelllebigen Alltag der heutigen Zeit anpassen. Die Wurst wurde nur in der Form verändert und sie hat keine Wurstpelle.“

Und hier unser Urteil:

Eine Weißwurst ohne Darm. Gewöhnungsbedürftig. Aber geschmacklich hervorragend. Der Hersteller dieser Wurst ist kein Geringerer als die Metzgerei Bauch aus München. Ein ausgewiesener Fachmann und bekannt für seine guten Weißwürste

Eine Laugenstange, die eine hohe Qualität aufweist. Ein fluffiger Teig mit einer krustigen Oberfläche und gutem Laugengeschmack. Hergestellt nicht im Großbetrieb sondern von einem Bäcker in echtem Handwerk.

Der Senf. Angenehm duftender süßer Senf mit grober Optik. Der Senf ist so wie er sein sollte und übertüncht nicht den Geschmack der Wurst. Gute Konsistenz.

Die spezielle BavariaDogs-Soße und die Laugen-Croûtons geben ein knackiges Gefühl, welches aber gewöhnungsbedürftig ist.

Verzehr: Für Weißwurstesser ein neuartiges Essgefühl. Weißwurst, Laugenstangerl und Senf in der Serviette und aus der Hand in den Mund.

Gesamturteil: Geschmacklich gibt es nichts zu meckern. Esstechnisch absolutes Neuland.

IMG_8667Tom Kischnick, Miterfinder: „Der BavariaDog soll in keinster Weise zur Konkurrenz zum traditionellen Weißwurstessen stehen, sondern soll den Weißwurstanhänger eine Alternative sein. Z.B. in Stadien, auf Messen oder Volksfesten. Leberkäs- oder Würstlsemmel in lappigen Semmeln kennt jeder schon seit ewigen Zeiten. Und wir wollen nun etwas Neues anbieten. In guter Qualität und geschmacklich unverfälscht.“

Zum Schluß: Für ein Weißwurstessen traditioneller Art gibt es keine Alternative. Die neue Erfindung aus München ist aber mit Sicherheit eine gelungene Alternative zu anderen Handbrotzeiten, die landauf landab so angeboten werden und die allseits bekannt sind. Ein bayerischer Name würde dem Produkt sicherlich besser stehen. Die „veramerikanisierung“ hat die Weißwurst nicht verdient.

Wir wünschen den Erfindern viel Erfolg mit diesem neuen Produkt

HINWEIS: Beim „Tag der offenen Tore“ im Grünwalder Stadion werden am Samstag, den 14. September ab 10:30 Uhr die BavariaDogs erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Erhältlich sind sie am Eingang Süd/Tor 2.

Zwiesel am Äquator – Zwiesel wird um eine touristische Attraktion reicher – es geht dabei schlicht um die Wurst.


Bayerwald Wochenblatt:

Bei Touristen war Zwiesel ja schon immer sehr beliebt. Sei es das Glas oder der Nationalpark, der die Leute von überall in die Bayerwald-Stadt lockte. Schon bald wird Zwiesel mit einer weiteren Attraktion um die Gunst der Gäste buhlen können. Nach der Wahl der ersten Weißwurstkönigin am Sonntag, 6. Oktober, wird am Naturparkhaus Zwiesel eine Weltkugel mit einer Weißwurst als Zeichen für den 49. Breitengrad enthüllt, der genau an einem Stein verläuft und nun zum Weißwurstäquator wird.

13-08--27 Wochenblatt Titel verkleinert

13-08--27 Wochenblatt Artikel verkleinert

10. Weißwurst Frühschoppen mit Bayerwaldradio


50Hochsommerliche Temperaturen erwarteten die Besucher des 3. Hörer und Fantreffens vom Bayerwaldradio und den Gästen desWeißwurst Blog Zwiesel-ArberLand-Bodenmais, welcher an diesem Vormittag bereits seinen 10. Weißwurst Frühschoppen abhielt, im Festzelt des Musikantenwirtes in Schweinhütt. In Kooperation mit dem Bayerwaldradio wurde ein Frühschoppen organisiert, wie er so wohl nicht oft zu erleben ist. Bayerwaldradio richtete an diesem Sonntag Vormittag sein 3. Hörer und Fantreffen aus und fand im Weißwurst Blog einen idealen Partner. Kurz nach 10 Uhr war es, als das Dampfbierquartett aus Zwiesel mit der Bayerwaldradio Polka den musikalischen Reigen eröffnete. Es hat nicht lange gedauert und es bildete sich eine Schlange vor der Weißwurstausgabe. Extra frisch am Sonntagmorgen wurden die Weißwürste vom Wurstglöckl hergestellt und vom Chef höchstpersönlich abgedreht. Geschmeckt haben die Weißen jedem anwesenden. Auch der anwesende MdB Gerhard Drexler FDP lobte die frischen Weißen. Musikalisch wurde weiter gefeiert mit Interpreten der Extraklasse. Das Bayerwaldradio hat sich zu diesem Hörer und Fantreffen wahrlich nicht lumpen lassen und bot eine ganze Armada von Musikanten auf. Unter anderem waren zu hören:  Waidlerische Wirtshausmusik, Grassl Simon, Innernzeller Spitzbuam, Brandl Richard, Weißenstoana Musikanten, Thomas Achatz mit der Zither und der singende Musikantenwirt mit seiner Tochter Marina, sowie Sandra Artner und den Überraschungsmusikern „Zillertaler Gipfelstürmern“. Moderiert wurde in gewohnt gekonnter Weise von dem Weißensteiner Franz Baierl.Erst frühen Abend lichtete sich das Zelt und die Gäste traten langsam ihren Heimweg an. In der Gewissheit, einen aussergewöhnlichen Tag erlebt zu haben.

Landrat Michael Adam gibt Einblicke.


Adam MichaelFrage: Herr Landrat. Trotz Ihres extrem vollem Terminkalenders und Ihrer vielfältig abgesteckten Aufgaben, nehmen Sie am 6.10. in Bodenmais einen aussergewöhnlichen Termin wahr. Sie sitzen in der Jury zur Wahl der 1. Bayerischen Weißwurstkönigin wahr. Ist das eher ein Spaßtermin?

Landrat Adam: Spaßtermin? Bei Leibe nicht. Ich finde, diese Jurytätigkeit ehrt mich umsomehr, da ja die Wahl der 1.Bayerischen Weißwurstkönigin in Bodenmais stattfindet. Also in meinem Landkreis. Ausserdem ist es höchste Zeit, daß unser Freistaat endlich eine Repräsentantin für die Weißwurst bekommt. Die Weißwurst gehört zu ganz Bayern und nicht nur zu München. Und wenn diese dann auch noch bei uns das Erste Mal gekrönt wird, dann hat das schon etwas. Diese Jurytätigkeit ist also kein Spaßtermin, sondern eine ehrenvolle Aufgabe.

Frage: Essen Sie selber auch mal eine Weißwurst?

0P1030357Landrat Adam: Ganz klares JA. Mein Ehemann Tobias und ich waren ja schon einige Male bei den diversen Weißwurstfrühschoppen vom Weißwurst Blog dabei und haben es sehr genossen. Wenn man bedenkt, daß Weißwurstliebhaber aus ganz Bayern für diesen Frühschoppen anreisen, dann sieht man ja, welchen Stellenwert die Weißwurst und die Gemütlichkeit hat. Nicht zu vergessen die menschenverbindende Komponente. Völkerverständigung auf bayerische Art. Gute Musik, Leute kennenlernen und sich wohlfühlen. Was will man mehr. Und man kann den ganzen Trubel für einige Stunden vergessen. Ausser den mittlerweile kultigen Frühschoppen esse ich natürlich auch gerne eine, oder zwei Weißwürste. Und manchmal auch eine Leberkässemmel (lacht).

Frage. Wie essen Sie Ihre Weißwurst? Zuzeln Sie?

Landrat Adam. Na ja. Zuzeln im herkömmlichen Sinne geht ja wegen der Konsistenz heute nicht mehr so einfach. Ich esse die Weißwurst mit Messer und Gabel.

Frage: Sind Sie ein Verfechter der handwerklich hergestellten Weißwurst, oder darf es auch einmal eine aus dem Supermarkt sein?

Landrat Adam: Um Gottes Willen. Die Weißwurst holt man vom Metzger seines Vertrauens. Das sind wir uns wert. Und ausserdem ist Weißwurstessen nicht nur Essensaufnahme, sondern jedesmal etwas Besonderes. Ein Weißwurst vom Metzger meines Vertrauens, daran führt kein Weg vorbei.

Herr Landrat Adam. Vielen Dank für die Einblicke in ihr kulinarisches Innenleben und weiterhin viel Erfolg in Ihrer politischen Tätigkeit.

Umfrage 4/2013 in Bayern


Im April 2013 starteten wir in verschiedenen Städten in Bayern, u.a. in Deggendorf, Straubing, Regensburg, München und Garmisch Partenkirchen aus purem Eigeninteresse ein Umfrage, wie es sie wohl noch nicht gegeben hat. Die Ergebnisse sind höchst interessant und sagen viel über die Weißwurstkultur in Bayern aus. Hier die Ergebnisse.

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Wissenswertes: Schlegeln


Vor langer, langer Zeit……Das Saukalb wurde meist im Haus zum Eigenverbrauch geschlachtet. Ein Schlachtfest war das aber keinesfalls. Dafür hatte das Viecherl mit seinen windigen 40 oder 50 Pfund zu wenig zu bieten und praktisch nichts auf den Rippen. Das kaum vorhandene und geschmacksarme Fleisch wurde klein gewiegt, mit einem Holzhammer breiig geschlagen (geschlegelt) und anschließend mit Salz und Wasser auf einer großen Holzplatte verrührt, bis es eine feine Krem bildete. Diese Schlegel-Methode der Brätzubereitung ist übrigens nachweislich eine süddeutsche bzw. bayerische Erfindung, und auf ihr basiert das Grundrezept der Weißwurst-Zubereitung. Nach dem Mischen mit Muskelkraft enstand ein weißer Brei, der etwas länger haltbar war als ein ungeschlegeltes Brät, dennoch aber möglichst schnell verarbeitet werden mußte, wenn keine entsprechende Kühlung zur Verfügung stand. Kühlung bedeutete damals nichts anderes als kaltes Wasser und ein offenes Fenster am Schlachthaus.

Auszug mit freundlicher Genehmigung aus: „Mythos Weißwurst“ von Peter M. Lill und Ludwig Margraf: ISBN 3-928432-23-0

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