Zwieseler Jury benotet kuriose Wurstideen


Zwieseler Jury benotet kuriose Wurstideen

BR dreht Fernsehbeitrag mit Rosl&Bertl

Heimatrauschen 24Zwiesel/Neumarkt/Opf.: Überrascht wurden die Zwieseler Weißwurst Traditionalisten und Ehrenmitglieder der Metzgerinnung ArberLand Roswitha Nötzel-Semann und Albert Fritz (Rosl&Bertl), durch einen Anruf vom Bayerischen Rundfunk, mit der Bitte um ihre Mitwirkung in einer Jury für einen Beitrag des BR im Format „Heimatrauschen“. Zu bewerten seien ausgefallene Weißwurstgerichte, zubereitet von Meisterhand. Der Bitte wurde entsprochen und so machte man sich am Maifeiertag auf den Weg nach Neumarkt/Opf. Drehort war das Weißwurstmuseum von Metzgermeister und Weißwurst Akademie Betreiber Norbert Wittmann. Bei feuchtkühlem Wetter wurde am Vormittag die Ankunft der Jury,u.a. im eleganten Maybach Bj. 1938, abgedreht. Nach einer kurzen Mittagspause wurde das Geschehen in das Weißwurstmuseum verlegt. Weißwursttradition oder moderne, teils abgefahrene Weißwurstvariationen standen von nun an im Mittelpunkt. Die Zwieseler Jury wurde unterstützt von der Nürnberger Metzgermeisterin Nina Weiß, ebenfalls eine Verfechterin der Tradition. Nach einem Weißwurstessen, wie man es kennt, waren die Vertreter der modernen Wurst Kulinarik am Zug. „Die 60 ausgefallenen Weißwurstrezepte in meinem Weißwurstkochbuch entsprangen dem Umstand, das man übrigbebliebe Weißwürste bestens verwerten kann und nichts weggeworfen werden muß,“ so der bayerische Weißwurstpapst Norbert Wittmann. Wittmann und Sohn Tim, der Freisinger Metzgermeister Steffen Schütze und der verrückte Eismacher aus München Matthias Münz waren nun an der Reihe und bereiteten ihre Gerichte zu. Weißwurstcarpaccio, Weißwurst-Sushi, Weißwurstburger, Weißwurst mit Gemüse aus dem Wok und Salamieis wurden der Jury, die die ganze Angelegenheit skeptisch bis ungläubig verfolgte, zum Beurteilen vorgesetzt. Zaghaft wurden die Gerichte getestet. Nase und Gaumen mußten ganze Arbeit leisten. Überrascht war dann die Jury, das bei allen Gerichten die Weißwurst nicht unterging und immer ihren eigenen Charakter behalten hat. Man war ziemlich positiv überrascht von den Gerichten. Die Jury war sich in ihrem Urteil einig. Fazit: Ein Weißwurstessen in traditioneller Weise ist und bleibt das Nonplusultra. Gerichte mit der Weißn als „Restlessen“ in allerlei Variationen hat aber seine Daseinsberechtigung. Schon aus Respekt vor dem Lebensmittel und dem Tier. Und bei den Exoten, wie dem verrückten Eismacher steht eher der Spass und die Neugier im Vordergrund. Nach einem 12-stündigen Drehtag unter professionellen Bedingungen  trat die Zwieseler Jury wieder den Heimweg an. Der Beitrag wird voraussichtlich am 29.5. um 19:45 Uhr ausgestrahlt.

Queen Pa und Belegschaft unter den Allerbesten in Deutschland


12 Buch Präsentation Wittmann (35)Norbert Wittmann, Vater der 1.Bayerischen Weißwurstkönigin, Weißwurstpapst, Hotelier, Gastronom und Weißwurstmuseumsbesitzer in Neumarkt/Opf. hat den Ritterschlag erhalten. Der Rufer und Mahner und Verfechter der höchsten Fleischqualität darf sich zu den besten Metzgern in der Republik zählen. Unermüdlich im Einsatz für höchste Qualität und Metzgerware darf er sich nun zur deutschen Elite zäWir vom Weißwurst Blog Bayern gratulieren zu dieser Auszeichnung recht herzlich und werden natürlich weiterhin die Spitzenqualität aus der Oberpfalz genießen.

Norbert Wittmann:“Das Feinschmecker Magazin „DER FEINSCHMECKER“ zeichnet die Metzgerei-Hotel-Gasthof Wittmann zum 2. mal aus und dürfen uns fortan erneut zu dem besten Metzgerei in Deutschland zählen.
Wir sagen Danke für die tolle Auszeichnung….! Dem ist nichts hinzuzufügen.

Auszeichnung

Empfehlung (IV) Metzgerei Wittmann in Neumarkt/Opf. Weißwurst-Mekka


4Irgendwann einmal, vor ein paar Monaten, ist mir irgendwie die Metzgerei Wittmann aufgefallen, um dann fast wieder in Vergessenheit zu geraten. Einmal hat sich der Herr Wittmann per Mail gemeldet, um unseren Blog zu loben. Darin hat er auch anklingen lassen, daß man sich vielleicht mal sehen wird. Ich habe mich dann in die Metzgerei des Herrn Wittmann „hineingelesen“ und kam zu dem Entschluß. Da muß ich hin und mir selber ein Bild machen. Auch der Blog „extra prima good“ hat seinen Teil zu diesem Besuch beigetragen.

An einem heißen Wochenende im Juli 2013 (Rekordhitze)  nahm ich meine Rosl mit auf die Reise nach Neumarkt. Fast unscheinbar an einer Hauptstraße steht das Familienunternehmen Wittmann. Ein Tisch war für uns Beide reserviert. Und was trinkt man bei dieser Bullenhitze?? Natürlich ein Weizn von der heimischen Bio-Brauerei Lammsbräu. Und auf einmal ist er da. Der Chef persönlich begrüßt uns mit einem Lächeln und setzt sich zu uns.

IMG_6957Zuerst stärken wir uns.  Natürlich mit den Weißen vom Wittmann, welchen ein hervorragender Ruf in ganz Bayern vorauseilt.  Die Weißen sind unvergleichlich. Helle Marmorierung mit ausreichender Petersilienverteilung. Feine Brätnote in der Nase. Kein fremder Rest. Leichter Zitrusanklang(!). Flaumig, wollige Textur. Nichts (mehr) für Zuzler. Die Würze ist perfekt ausgewogen. Und natürlich geht es ohne Geschmacksverstärker! Note 1. Solche Weißwürste sind fast einzigartig im weiß/blauen Land und sind schlicht und einfach als genial zu bezeichnen.

Gut gestärkt geht es dann ins hauseigene „Weißwurstmuseum“. Extrawurstführung. Auf 150 qm kann man sich technisch erschöpfend (noch einmal) der Wurst nähern. Das Museum gibt es seit 2010 und ist das einzige auf der ganzen Welt. Bereits seit 2006 unterhält Wittmann auch eine „Weißwurstakademie“. In 2-3 Stunden können Gruppen ab 10 Personen ein „Weißwurst-Diplom“ erwerben. Dazu gehören Theorie und Praxis. So füllen die Teilnehmer selbst Würste und drehen diese ab. Und verspeisen diese dann auch gemeinsam.

Wittmann ist mit Herzblut dabei. Das spürt man mit jedem Wort. Der Wittmann lebt die Weißwurst und das Drumherum. Nicht ein einziges mal hat man den Eindruck, es könnte sich hier um kommerzorienterten Erlebnisquatsch oder Traditionstümelei handeln. Nicht eine einzige Sekunde.

Den 150. Geburtstag der Wurst am 22.02.2007 würdig zu feiern, haben die Münchener Metzger hingegen verpennt – aber Wittmann war da! Er brachte an diesem Tag seine Werkzeuge und Mannen ins Hofbräuhaus an die Isar und fertigte dort offiziell die Jubiläumswurst zum Festakt. Eine echte Oberpfälzer Harke in der Oberbayerischen Herzkammer! Die Geschichte erzählt der Chef mit Stolz. Diese Finte ist ihm gelungen.

6Allerlei Interessantes vom Metzgerhandwerk früherer Tage hat er uns erzählt. Und ab und an kommt in einem die alte Zeit wieder hoch. In meine Kinder und Jugenzeit fühle ich mich da versetzt. Allerhand Gerätschaften werden im Museum gezeigt. Und zu jedem Teil hat Wittmann etwas zu erzählen. Kurzweilig war die Führung. Und eines weiß ich. Da fahr ich mit meiner Rosl wieder hin.

Der Wittmann ist ein Glücksfall. Für das Metzgerhandwerk. Für den Verbraucher und den Geniesser. Ein paar Wittmanns würden unserer Discounter verseuchten Zeit gut tun.

Wer das nicht gesehen hat, kann sich das alles bildlich nicht vorstellen. Und da übertreibe ich bei Leibe nicht.

Hier ein lesenswerter Bericht von prima extra good.

Wahl der Bayerischen Weißwurstkönigin 2014


Die neue Weißwurstkönigin ist gewählt

Petrus hielt dicht

BBilder für Blog (26)odenmais: Der Münchner im Himmel, Aloysius Hingerl und Petrus müssen Weißwurstfans sein. Die beiden haben dafür gesorgt, dass trotz schlimmer Wettervorhersagen die Wahl der neuen Weißwurstkönigin (fast) trocken über die Bühne ging. Nur einmal fiel etwas Regen. Und das nur für kurze Zeit. Bereits ab Mittag war der Bodenmaiser Marktplatz sehr gut belegt. Es war Weißwurst Frühschoppen angesagt. Das Bayerwald Radio sorgte mit bayerischer Livemusik für gute Stimmung und die Weißwürste der Metzgerei Einsle fanden reißenden Absatz. Große Bühne, volles Haus und gespannte Erwartung. Das waren die Grundzutaten für eine spannende Wahl. Um 14 Uhr nahm der „Fälscher „Woife Berger das Zepter in die Hand an moderierte die Veranstaltung gekonnt an. König Ludwig II. (Siegfried Mathes) führte die noch amtierende Weißwurstkönigin Nadja I. unter den Klängen des Bayerischen Defiliermarsches zur Bühne. Danach holte der Moderator die Jurymitglieder nacheinander auf die schön geschmückte Bühne. Nadja I. ließ ihre Amtszeit Revue passieren und musste die eine oder andere Träne unterdrücken. Woife Berger stellte dann die sieben Weißwurstkönigin-Kandiatinnen vor. Anschließend stellte Woife Berger an die jungen Damen verschiedene Fragen und Aufgaben rund um die Weißwurst. In der Jury wurde fleißig notiert. Landrat Michael Adam und MdB Alois Rainer stellten zufrieden fest, das die Idee einer Weißwurstkönigin aus dem Bayerwald komme, und nicht, wie man meinen könnte, aus der Landeshauptstadt. Nachdem die Aufgaben der Kandidatinnen gelöst waren, rechnete die Jury die Punkte zusammen. Vor der Bekanntgabe der Siegerin wurde vom Moderator und dem glänzend aufgelegten Roberto Blanco die Bayernhyme angestimmt. Die Jury erhob sich hier geschlossen von ihren Sitzen und sang kräftig mit. Ebenso erhob sich eine grosse Anzahl der Besucher. Nach ca. 15 Minuten wurde dann das Ergebniss der Wahl bekannt gegeben. Als Siegerin des Wettbewerbes ging Stefanie Forster aus Münchssteinach in Mittelfranken hervor und war sichtlich gerührt. Stefanies Fanclub gab der Freude lautstarken Ausdruck. Nadja I. übergab Diadem und Zepter an ihre Nachfolgerin und wünschte ihrer Nachfolgerin eine schöne und unvergessliche Amtszeit. Die junge Regentin nahm überwältigt die Glückwünsche auf der Bühne entgegen. Roberto Blanco drückte der neuen Regentin noch ein dickes Busserl auf die Wange und wünschte ebenfalls eine schöne Zeit. Danach durfte Stefanie I. auf dem roten Thron die überaus zahlreichen Glückwünsche der Besucher entgegennehmen. Die Eltern der neuen Bayerischen Weißwurstkönigin gratulierten mit feuchten Augen ihrer Tochter zum Sieg. Für Bodenmais war diese Wahl auf dem Marktplatz wieder eine überaus gelungene Veranstaltung. Das Team um Eva Adam-Sterl hat wieder hervoragende Arbeit im Vorfeld und bei der Veranstaltung abgeliefert, was auch Bürgermeister Joli Haller bestätigte. Hervorragend angenommen wurde auch das Verpflegungszelt. Der Neumarkter Weißwurstpapst Norbert Wittmann erklärte den vielen Neugierigen die Weißwurst in allen Einzelheiten gekonnt erläutert. Im Gepäck hatte Wittmann auch noch das druckfrische „Königliche Weißwurst Kochbuch“ sowie die „Königlichen Weißwürste“ in der Dose, die in einem besonderen Verfahren hergestellt werden. Ebenso wurde die neueste Kreation Weißwurstsenf vorgestellt. Eine kleine Senfmanufaktur kreierte in vielen Versuchen einen speziellen „Königlichen Weißwurstsenf“, der künftig nur in ausgesuchten Fachgeschäften zu erwerben sein wird. Die Marktgemeinde Bodenmais hat mit dieser Veranstaltung einen weiteren Meilenstein rund um die Weißwurst gesetzt und bewiesen, das das bayerische Weißwurstmekka in Ostbayern zu Hause ist.

Von der Idee zur Königin:

Bei der GlasnachtIrgendwann im Frühjahr anno domini 2012, an einem griawigen Sonntag Vormittag in Zwiesel, war meiner Rosl und mir auf Weißwüaschd. Einen richtigen “Gammara” (große Lust) hatten wir beide auf die “Königin im Wurstrevier.” “Ich setz das Wasser auf und decke den Tisch und du schaust, daß du zum Metzger kommst.” Mit dieser Ansage gab mir meine Rosl zu verstehen, daß ich in die Gänge komme. Also ab zum Einkaufen. Nachdem ich diesen Auftrag zur Zufriedenheit ausgeführt hatte, wurde zum Weißwurst Essen angerichtet. Schön gedeckt hat die Rosl den Tisch. Fast schon feierlich. Während wir die frischen Weißen, die reschen Brezn und das süffige Weizen in vollen Zügen zu uns nahmen, sinnierte meine Rosl: “Ich habe noch nie gehört, daß irgendwo im Bayernland eine Königin für die Weißwurst existieren würde. Ist dir da etwas bekannt?” “Hm. Da hast du recht. Von einer Weißwurst Königin hab ich noch nie etwas gehört.”

Nachdem wir das Weißwurst Frühstück abgeschlossen hatten, machten wir uns im World Wide Web auf die Suche nach einer Königin, welche die Weißwurst gebührend nach Aussen vertritt. Stundenlanges surfen im Netz brachte kein Ergebnis. Alles Fehlanzeige. ”Das kann doch nicht sein. Für alles mögliche gibt es eine Königin, aber eine Repräsentanin für die bekannteste Bayerin (Weißwurst) auf der ganzen Welt sucht man vergebens.Richtig in Rage hat sich meine Rosl hineingesteigert.  “Langsam mit der jungen Goaß (Geiß), dann machen wir das. Wir im Bayerwald machen etwas, was es im restlichen Bayern noch nicht gegeben hat.”Die Krönung einer Weißwurst Königin.

Wir teilten unsere Idee zwei Freunden Rudi Weber und Michael Schreiner mit, um deren Reaktion auszutesten. “Des wiad wos. A super Idee. Das ist was Einmaliges” war der Kommentar der beiden Glaskünstler. Meiner Bitte auf sofortige Erstellung einer königlichen Domain sind die Beiden sofort nachgekommen. Eine Euphorie erfasste uns in diesem Moment und die Phantasie war schon einige Monate weiter. Wir hatten alle schon die Bilder einer Weißwurst Königin vor Augen.

Logo-WWK pngMit unserer Idee im Gepäck und breiter Brust wurden wir beim Obermeister der Metzger-Innung Arberland, Stefan Einsle vorstellig. Auch beim Metzgermeister sind wir auf offene Ohren gestoßen. Herr Einsle sah in der Weißwurstkönigin einen Gewinn für das gesamte Metzgerhandwerk  ”So, nachdem wir bis jetzt nur positive Rückmeldeungen erhalten haben, ziehen wir das durch,” meinte meine Rosl mit resoluter Stimme. Diese Stimmlage signalisierte mir “Auf geht´s. Pack mas an.” Leider fiel bei einigen in Zwiesel, welche für die Durchführung einer Krönungsveranstaltung nötig gewesen wären, unsere Idee auf keinen fruchtbaren Boden. Teilweise wurde diese Idee belächelt oder als Spinnerei abgetan. Also war Zwiesel als Veranstaltungsort gestorben.

Aber es ist nicht aller Tage Abend. Stefan Einsle, Metzger-Innung ArberLand kontaktierte die BTM Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH, unter Führung von Andreas Lambeck und der Event Managerin Eva Adam-Sterl und fühlte vor, ob man denn in Bodenmais eine Weißwurst Königin küren könne. Herr Lambeck (obwohl ein Preiss) sagte sofort zu: “Wir machen das!!”  und erkannte die Tragweite solch einer Veranstaltung für Bodenmais und die Region ArberLand.

Und die BTM Bodenmais macht Nägel mit Köpfen. Unter Leitung von BTM, Metzger-Innung ArberLand sowie Rosl&Bertl wird die erstmals gewählte und gekürte Weißwurst Königin in Bodenmais am 6.10.2013 feierlich gekrönt.

60 Rezepte die überraschen


12 Buch Präsentation Wittmann (35)Puristen oder Traditionalisten mögen vorab die Nase rümpfen. Aber zu früh gerümpft. Das „Königliche Weißwurst Kochbuch“ des Neumarkter Weißwurst Papstes Norbert Wittmann überrascht mit neuartigen Rezepten rund um die Weißwurst. Wittmann möchte mit diesem neuen Kochbuch in keinster Weise die Weißwurstkultur in Bayern ändern. Er möchte sein absolut gelungenes Werk als Wegweiser zur Lebensmittelverwertung verstanden wissen. Norbert Wittmann:“ Das Kochbuch schwebt mir schon sehr lange vor. Der Auslöser zu dieser Idee war ein ganz einfacher. Was mach ich z.B. mit Weißwürsten, welche vom Weißwurstessen übrig blieben? Die Rezepte enstanden auch vor dem Respekt der Lebensmittel. Es wird sowieso zuviel entsorgt.““ Der Metzgermeister begann zu experimentieren. Die damals noch kleinen Kinder waren die ersten Testesser. Über viele Jahre entwickelten sich immer mehr Rezepte und fanden grossen Anklang. Ab und an wurde ein „Testrezept“ auch den Gästen im Restaurant des Hauses angeboten. Ebenfalls mit grossem Erfolg. Und so nahm die Buchidee ihren Lauf. Das Weißwurstmuseum war zu dieser eindrucksvollen Präsentation der würdige Rahmen. Natürlich wurden auch einige Gerichte aus dem Buch den Gästen kredenzt. Der Leser darf gespannt sein, was man aus einer Weißwurst alles zaubern kann. Tolle Bilder bereichern das Buch ebenso, wie die eine oder andere Geschichte über die Weißwurst.

Vor zahlreichen Medienvertretern und geladenen Gästen wurde das „Königliche Weißwurst Kochbuch“ präsentiert. Patin des Buches ist keine Geringere als Lizzy Aumeier, die Oberpfälzer Kabarettlegende.

Edles aus der Dose


1aBevor einige schon hier die Nase rümpfen…Erst einmal lesen und sich überraschen lassen. Seit kurzem ist sie auf dem Markt. Die Bio Weißwurst in der Dose. Natürlich ist diese Wurst und das Verfahren der Haltbarmachung nicht mit den industriell hergestellten Dosenwürsten zu vergleichen. Nicht im Geringsten. Alleine schon die Zutatenliste zeigt den ersten, grossen Unterschied. Alles Bio und ohne jegliche künstliche Zusatzstoffe.

Der Bayerische Weißwurst Ratgeber im Gespräch mit Norbert Wittmann. Hotelier, Metzger und Gastronom

WWR: „Herr Wittmann: „Was war der Antrieb für eine Weißwurst in der Dose. Die gibt es doch schon zu kaufen?“

Norbert Wittmann: „Das stimmt schon. Über Jahre liegen mir die industriellen Büchsenwürste schwer im Magen. Weißwürste industriell hergestellt und über Discounter angeboten waren mir als Handwerker immer schon ein Dorn im Auge. Das hat die Weißwurst einfach nicht verdient“

WWR: „Wann reiften die ersten Überlegungen, der Industriewurst entgegen zu treten?“

Norbert Wittmann:“ Die ersten Überlegungen, wie man dem entgegen treten kann, liegen schon lange Zeit zurück. Aber vor Monaten haben wir uns ernsthaft Gedanken gemacht und beschlossen, die Weißwurst in Dosen in hochwertiger Qualität zu produzieren.Viele Auflagen mussten erfüllt werden, bis wir das fertige Produkt in Händen halten konnten.Aber nun haben wir sie. Und alles Bio. Das macht uns schon ein bisschen Stolz“

WWR:“ Sie sind ja bekannt als Verfechter von Bio.“

Norbert Wittmann:“ Klar. Wir können von uns behaupten, nur beste Zutaten ohne jegliche Zusatzstoffe zu verwenden. Unsere Weißwürste enthalten 62% Kalbfleisch. Der Schweinefleischanteil stammt vom Schwäbisch Hällischen Schwein. Alle anderen Zutaten sind absolut Bio.“

WWR:“Welche Zielgruppe soll mit der Weißen in der Dose angesprochen werden?“

Norbert Wittmann:“ Das ist ganz verschieden. Urlauber, die sich diese Spezialität mit nach Hause nehmen möchten. Als Mitbringsl aus dem Bayernland. Verbraucher, welche sich einen Vorrat anlegen möchten oder auch Genießer, die sich unsere Weißen per Postversand bestellen möchten. Die Palette ist vielfältig.“

WWR:“Wir bedanken uns für dieses Gespräch.“

Bayerische Weißwurstkönigin 2014/15


21.September 2014. Marktplatz Bodenmais. Wahl zur Bayerischen Weißwurstkönigin

Noch bis 21.9.2014 regiert Nadja I. im Bayernland

Noch bis 21.9.2014 regiert Nadja I. im Bayernland

Die Vorbereitungen für die Wahl und Krönung der neuen Bayerischen Weißwurstkönigin laufen bereits auf Hochtouren. Die Organisatoren in Bodenmais um die BTM Bodenmais, Innungsobermeister Stefan Einsle und den „geistigen Eltern“ der Weißwurstkönigin werden die Veranstaltung vom Vorjahr noch einmal toppen. Näheres kann aber noch nicht preis gegeben werden. Zwecks der Spannung. Wir halten Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Norbert Wittmann im Foodhunter


Norbert Wittmann Weißwurst Papst

Norbert Wittmann Weißwurst Papst

Metzgermeister Norbert Wittmann ist niemand, der still vor sich hin wurstelt. Der Neumarkter macht immer wieder von sich reden. In seiner Wurstküche brodelt es nur so vor Ideen. Mit seinem jüngsten Einfall hat er es bis ins Hofbräuhaus und von dort aus ins Fernsehen geschafft: Wittmann hat eine Weißwurst-Akademie gegründet und verleiht Seminar-Teilnehmern Weißwurst-Diplome. Vorausgesetzt, die „Studenten“ passen gut auf und wissen am Ende der Fortbildung, wo die Weißwurst her kommt, wie man sie macht und – vor allem! – wie man sie vorschriftsgemäß verspeist. Ab Herbst gibt es für die Akademie ein eigenes Seminarzentrum mit einer kleinen Schaumetzgerei. Zu erwähnen ist noch, dass der Familienvater eine Metzgerei, ein Hotel und einen Gasthof betreibt. Und nun hat er einen eigenen Beitrag im Foodhunter bekommen. Wir gratulieren.

Und hier gehts zum Foodhunter: 

Und hier ein paar Eindrücke aus der Weißwurstakademie: Übrigens ist Metzgermeister Wittmann am 6.10.2013 mit seiner mobilen Wurstküche in Bodenmais bei der Krönung der Weißwurstkönigin dabei. Erleben Sie hautnah und live die Herstellung der Weißwurst.

Der BR bei Norbert Wittmann


Metzgermeister Norbert Wittmann aus Neumarkt in der Oberpfalz ist nicht nur ein Wurstexperte, sondern besitzt darüber hinaus eine rund 150 Jahre alte Original-Metzgereiausstattung. Zwei gute Gründe, ein Wurstmuseum zu eröffnen. Die nostalgischen Gerätschaften – darauf legt Metzgermeister Wittmann Wert – funktionieren allesamt einwandfrei.

 Hier gehts zum Video des BR

Weißwurst Papst modisch guad beieinander


Norbert Wittmann, der Weißwurst Papst erhielt am 3.10.2012 vom Zwiesler Weißwurst Stammtisch das mittlerweile kultige T-Shirt als Anerkennung für seinen Einsatz für die Weißwurst. „Das freut mich sehr. Und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja in Zwiesel.“

Seit 07. Oktober 2006 gibt es in Neumarkt eine Akademie, wie sie es noch nie gab.  Metzgermeister Norbert Wittmann verschafft Einblick was bisher nur Fachleuten und Profis vorbehalten war zum Erlebnis. Eine Weißwurst-Akademie in der Firmen oder Privatleute, ihe eigenes Weißwurst-Diplom absolvieren können. Die Herkunft und alles wissenswerte über diese nicht mehr wegzudenkende Wurstkreation wird den Seminarteilnehmern fachlich und Präzise vom Metzgermeister vorgeführt. Im Leben von Norbert Wittmann geht es immer um die Wurst. Ihr hat sich der Metzgermeister und Koch voll und ganz verschrieben und eine hat es ihm dabei besonders angetan: die Weißwurst. „Ich weiß alles über die Weißwurst“, erklärt der Oberpfälzer stolz. Um sein Wissen teilen zu können und Interessierten einen Einblick in die Herstellung zu geben, gründete der dreifache Familienvater am 6. Oktober 2006 die Bayerische Weißwurstakademie.

Museum spielt mit Kontrasten

„Das älteste Ausstellungsstück ist aus dem 16. Jahrhundert“, erzählt der Neumarkter und deutet auf ein gefährlich aussehendes Schlagbeil, das von hellen LED-Leuchten ins rechte Licht gerückt wird. In dem 150 Quadratmeter großen, lichtdurchfluteten Museumsraum wird viel mit ansprechenden Kontrasten gespielt. Nostalgische Gerätschaften glänzen in kräftigem Rot, alte Bilder zieren mehrere Meter Wand und im Flachbildschirm spiegelt sich der urig gedeckte, hölzerne Tisch. „Das ist für heute Nachmittag, da kommt nämlich eine Gruppe zum Weißwurstseminar vorbei“, verrät der freundliche Metzgermeister und lacht dabei.